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Jim Jackson – Der Scharfsinn des Detektivs

Alin Monjardin
Jim Jackson
Detektivgeschichten
Der Scharfsinn des Detektivs

Jim Jackson befand sich in Paris, wohin er von einem reichen Amerikaner gerufen worden war, dem internationale Diebe einen Koffer mit Juwelen im Wert von etwa einhunderttausend Francs gestohlen hatten. Dieser Fall fesselte den berühmten Detektiv nicht besonders, da er sich sicher war, die Schuldigen rasch zu überführen. Es war für ihn nur eine Frage der Zeit und der Geduld. Jackson langweilte sich daher und gähnte in seinem Zimmer, als der Hotelbursche hereinkam, um ihm mitzuteilen, dass ein Herr im Alter von etwa vierzig Jahren ihn zu sprechen wünsche.

»Lassen Sie ihn eintreten«, befahl der feinsinnige Spürhund.

Der Besucher betrat den Raum. Es war ein korpulenter Mann mit keuchendem Atem, der sichtlich von heftigster Erregung Weiterlesen

Einbrecher aus Leidenschaft – Das Schicksal der Faustina – Teil 1

E. W. Hornung
Einbrecher aus Leidenschaft
Das Schicksal der Faustina

Teil 1

Mar—ga—rì,
e perzo a Salvatore!
Mar—ga—rì, Ma l’ommo è cacciatore!
Mar—ga—rì, Nun ce aje corpa tu!
Chello ch’ è fatto, è fatto, un ne parlammo cchieù!

Ein Straßenpiano ergoss seine metallische Musik durch unsere offenen Fenster, während eine blecherne Stimme die Worte hinzufügte, die ich mir seither besorgt habe und oben abdrucke, damit sie von denjenigen wiedererkannt werden, die ihr Italien besser kennen als ich. Sie werden mir nicht dafür danken, dass ich sie an eine Melodie erinnere, die vor Kurzem in jenem Land Weiterlesen

Die Sage des Billy the Kid – Kapitel 13

Walter Noble Burns
Die Sage des Billy the Kid
Kapitel 13

Ein Fremder aus dem Panhandle

Aus den Ländereien des Mesa kommend, ritten eines Tages im Februar 1878 drei wettergegerbte Männer auf der Texas Road in das alte Fort Sumner ein. Über ihren Sattelknöpfen ruhten lange Büffelgewehre; Bratpfannen und anderes Kochgeschirr klirrten an ihren Sätteln, und ihre mageren, zotteligen Ponys sahen aus, als hätten sie seit langer Zeit weder Hafer noch einen Striegel gesehen.

Kaum hatten sie ihre Ponys am Pecos River angebunden, war von etwas Essbarem die Rede. Daher durchsuchten sie sorgfältig ihre Taschen und fischten einen Dollar und fünfunddreißig Cents in Fünf- und Zehn-Cent-Stücken zusammen. Sie schlenderten in die Stadt, wo ihnen appetitliche Düfte aus einem Restaurant in die Nase stiegen.

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Die Geheimnisse Londons – Band 1- Kapitel 17

George W. M. Reynolds
Die Geheimnisse Londons
Band 1

Kapitel 17
Eine Höhle des Schreckens

Wie schmutzig, ungesund und abstoßend die gesamte Umgebung der West Street (Smithfield), Field Lane und Saffron Hill heute auch erscheinen mag, so war sie vor einigen Jahren doch noch weitaus schlimmer. Es gab damals nur wenige Senkgruben; und kaum eine der existierenden verfügte über einen Abfluss. Die Abdeckereien von Cow Cross und die Betriebe in der Castle Street, in denen Pferdefleisch zu Futter für die Hunde und Katzen der Metropole verkocht wird, verströmen heute, wie damals, einen üblen und krank machenden Gestank, der von einem empfindlichen Magen unmöglich ertragen werden könnte. An den Fenstern dieser Betriebe hängen die Knochen der Tiere zum Bleichen und beleidigen das Auge ebenso sehr, wie der entsetzliche Gestank des Fleisches abstoßend auf die Nerven wirkt. Oft werden in jeder dieser Stätten täglich über sechzig Pferde geschlachtet; und Weiterlesen

American Indian Weekly Nr. 2 – Aufgespürt in seinem Versteck – Kapitel 6

American Indian Weekly
Nummer 2, 1910
Aufgespürt in seinem Versteck
oder Die Verfolgung des Mitternachtsräubers
von Colonel Spencer Dair
Kapitel 6

Die Rächer werden aufgehalten

Nach einem einstündigen, harten Ritt stießen die Rächer auf den Kadaver eines Ochsen, der mitten auf dem Pfad lag.

Der Anblick des verendeten Tieres schien den Besitzer der Double Cross-Ranch schier um den Verstand zu bringen.

»Seht euch diesen Ochsen an!«, brüllte er. »Nie hat besseres Vieh auf den Ebenen gegrast! Und hier liegt es nun, zu Tode gehetzt! Verflucht seien diese Teufel! Ich werde sie dafür büßen lassen, dass sie meine Rinder geraubt und sie dann so mörderisch Weiterlesen