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Krimi/Thriller

Jim Jackson – Enthauptet

Jim Jackson
Detektivgeschichten
Enthauptet

Die Aufgabe des New Yorker Sicherheitsdienstes bestand darin, die amerikanischen Milliardäre besonders zu schützen. Die Polizisten wussten, dass diese steinreichen Männer Neid erweckten und Kriminelle von den Reichtümern in ihren prunkvollen Anwesen angelockt wurden.

Jim Jackson war eine Zeit lang bei dieser Abteilung eingesetzt, die man die Milliardärsgarde nannte. Er glaubte nicht, dass den Öl-, Minen- oder Eisenbahnkönigen in ihren von Dienstboten bewachten Anwesen Gefahr drohte, sondern nachts auf der Straße, wenn sie heimkehrten.

Hatte man nicht erst kürzlich gesehen, wie ein dreister Bandit den Platz eines Chauffeurs einnahm, einen Gentleman dreißig Kilometer weit aus New York entführte und so schnell fuhr, dass ein Absprung lebensgefährlich gewesen wäre? An einem Weiterlesen

Das verlassene Haus

Beulah Poynter
Das verlassene Haus

I

Der strömende Regen, der seit einer Stunde unaufhörlich niederging, peitschte uns ins Gesicht. Der Wind pfiff durch die Bäume um uns herum und rüttelte so heftig an unserem kleinen Wagen, dass an ein Weiterkommen kaum noch zu denken war. Ein gleißender Blitz, gefolgt von einem ohrenbetäubenden Donnerkrachen, ließ mich auf meinem Sitz zusammenzucken und die Hände über den Ohren zusammenschlagen.

»Das war’s wohl!«, rief mein Bruder, der vergeblich versucht hatte, das Auto sicher durch den Sturm zu steuern. »Da liegt ein Baum mitten auf der Straße!«

Er hielt an und richtete den Suchscheinwerfer auf das dunkle Hindernis. Es war ein riesiger Baum, der offenbar vom Blitz getroffen worden war und die gesamte Fahrbahn blockierte.

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Jim Jackson – Lichtsignale

Jim Jackson
Detektivgeschichten
Lichtsignale

Eines Morgens geriet die Stadt Cleveland (USA) durch das Gerücht über die Ermordung von Jerry Earnscliffe in Aufruhr. Das Verbrechen war in seiner Villa verübt worden, die er sich an den Ufern des Eriesees hatte bauen lassen.

Dieser Jerry Earnscliffe hatte sich, nachdem er im Erdölgeschäft reich geworden war, vollständig aus der Geschäftswelt zurückgezogen. Er fand nur noch Gefallen daran, als Misanthrop völlig isoliert inmitten der Kunstschätze zu leben, die er in seinem prachtvollen Anwesen angehäuft hatte. In seinen Diensten stand lediglich ein alter Diener namens Buck Rook, dem er blind vertraute. In den zehn Jahren, die Buck Rook nun schon bei Jerry Earnscliffe diente, hatte sich dieser nie über ihn beklagen können. Selbst wenn der ehemalige Kaufmann für eine kurze Reise abwesend sein musste, vertraute er die Bewachung der Villa stets dem alten Diener an.

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Ein Klondike-Claim – Kapitel 14

Nicholas Carter
Ein Klondike-Claim
Eine Detektivgeschichte
Street & Smith, New York, 1897

Kapitel 14
Ein gesprengter Tresor

Eine Gruppe von Arbeitern – weiße Männer und Inuits – hatte sich am einfachen Pier versammelt, als das Boot anlegte.

Die meisten von ihnen sprachen vertraut mit dem Kapitän, als ob sie ihn schon lange kennten, und alle beäugten den Passagier neugierig.

»Nun, Jungs«, sagte Stokes beiläufig, während er an Land stieg, »man hat mir erzählt, das hier sei die Insel Taska. Und ich habe gehört, dass es hier irgendwo in der Nähe eine Mine geben soll, die man für gutes Geld kaufen kann.«

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Hanno Berg – Samstagnachmittagskrimis

Willkommen zu den Samstagnachmittagskrimis

Ein ruhiger Samstagnachmittag. Die Woche liegt hinter euch, der Kaffee dampft in der Tasse, und draußen zieht die Welt entschleunigt vorbei. Es ist die perfekte Zeit für ein Verbrechen – oder besser gesagt: für zehn.

In seiner Sammlung Samstagnachmittagskrimis lädt Hanno Berg euch dazu ein, einen Blick hinter die Fassaden des Alltäglichen zu werfen. Seine Kurzgeschichten sind meisterhaft gewobene Schlaglichter auf das Menschliche, das Dunkle und das überraschend Abgründige. Sie brauchen keine hunderte Seiten, um Spannung zu erzeugen – oft reicht ein einziger Moment, eine falsche Entscheidung oder ein unscheinbares Detail, um ein ganzes Leben aus den Angeln zu heben.

Zehn Geschichten. Zehn Abgründe.

Das Foto

Der Bauunternehmer Alfred Henrich erzählt auf seiner Geburtstagsfeier vor seinen Schulfreunden stolz von einer großen Summe Bargeld im heimischen Tresor und wird noch am selben Abend in seinem Haus ermordet.

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