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Der schwarze Mann

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Phänomene und Legenden

Till Eulenspiegel in 55 radierten Blättern – 31. Blatt

Till Eulenspiegel in 55 radierten Blättern
von Johann Heinrich Ramberg, mit Text nach der Jahrmarkts-Ausgabe. Verlag C. B. Griesbach. Gera. 1871

achdem Eulenspiegel Wismar verlassen hatte, trieb er sich im Mecklenburgischen umher; denn er hatte nun wieder Geld und lebte herrlich und in Freuden. Überall, wo er durch­kam, gab er närrische und dumme Dinge an. Und weil er in Braunschweig lange nicht gewesen war, so nahm er seinen Weg über Uelzen dahin. In Braunschweig angekommen, ging er zu einem Stiefelmacher, mit Namen Stoppel, wel­cher auf dem Kohlmarkt wohnte, bei dem er sich seine Stiefel schmieren lassen wollte, denn sie waren ziemlich hart geworden.

Er sprach zu dem Meister: »Wollt Ihr meine Stiefel spicken? Ich möchte sie aber morgen gern wieder haben.«

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Sammlung bergmännischer Sagen Teil 27

Das arme Bergmannsleben ist wunderbar reich an Poesie. Seine Sagen und Lieder, seine Sprache, seine Weistümer reichen in die älteste Zeit zurück. Die Lieder, die wohlbekannten Bergreihen, die Sprachüberreste, die Weistümer sind teilweise gesammelt. Die Sagen erscheinen hier zum ersten Mal von kundiger Hand ausgewählt und im ganzen Zauber der bergmännischen Sprache wiedergegeben. Das vermag nur zu bieten, wer ein warmes Herz für Land und Leute mitbringt, wo diese uralten Schätze zu heben sind; wer Verständnis für unser altdeutsches religiöses Leben hat, wer – es sei gerade herausgesagt – selbst poetisch angehaucht ist. Was vom Herzen kommt, geht wieder zum Herzen, ist eine alte und ewig neue Wahrheit. Hat der Verfasser auch nur aus der Literatur der Bergmannssagen uns bekannte Gebiete Weiterlesen

Sammlung bergmännischer Sagen Teil 26

Das arme Bergmannsleben ist wunderbar reich an Poesie. Seine Sagen und Lieder, seine Sprache, seine Weistümer reichen in die älteste Zeit zurück. Die Lieder, die wohlbekannten Bergreihen, die Sprachüberreste, die Weistümer sind teilweise gesammelt. Die Sagen erscheinen hier zum ersten Mal von kundiger Hand ausgewählt und im ganzen Zauber der bergmännischen Sprache wiedergegeben. Das vermag nur zu bieten, wer ein warmes Herz für Land und Leute mitbringt, wo diese uralten Schätze zu heben sind; wer Verständnis für unser altdeutsches religiöses Leben hat, wer – es sei gerade herausgesagt – selbst poetisch angehaucht ist. Was vom Herzen kommt, geht wieder zum Herzen, ist eine alte und ewig neue Wahrheit. Hat der Verfasser auch nur aus der Literatur der Bergmannssagen uns bekannte Gebiete Weiterlesen

Till Eulenspiegel in 55 radierten Blättern – 30. Blatt

Till Eulenspiegel in 55 radierten Blättern
von Johann Heinrich Ramberg, mit Text nach der Jahrmarkts-Ausgabe. Verlag C. B. Griesbach. Gera. 1871

Eulenspiegel fettet einem Bauer die Suppe mit Fischtran.

ls Eulenspiegel vom Dorfschuster weggegangen war, den er so schändlich angeführt hatte, kam er als Schuhknecht wieder nach Wismar zu einem Meister, der ihn in Arbeit nahm. Des anderen Tages ging der Meister auf den Markt und kaufte ein Fuder Holz. Nachdem er mit dem Bauer um den Preis des Holzes einig geworden war, forderte Letz­terer als Zugabe noch eine Suppe, die er ihm auch versprach; und so brachte er den Bauer mit dem Fuder Holz vor sein Haus. Da aber seine Frau ausgegangen war, und er zufällig zu jemandem gerufen wurde, der geschwind ein Paar Schuhe angemessen haben wollte, so sagte er zu Eulenspiegel, er möchte doch dem Bauer eine Suppe kochen.

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Loch Ness, die unendliche Geschichte geht weiter

Loch Ness,
die unendliche Geschichte geht weiter.

Es gibt Monster und Fabelwesen, die sind einfach nicht totzukriegen, auch wenn sie noch nie jemand gesehen hat. Der Yeti zum Beispiel, sein amerikanisches Pedant Bigfoot, der Sandmann oder der süddeutsche Nachtkrabb.

Eines der wohl berühmtesten Beispiele dieser Thematik ist das Loch-Ness-Monster.

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Till Eulenspiegel in 55 radierten Blättern – 29. Blatt

Till Eulenspiegel in 55 radierten Blättern
von Johann Heinrich Ramberg, mit Text nach der Jahrmarkts-Ausgabe. Verlag C. B. Griesbach. Gera. 1871

Eulenspiegel kommt bei einem Dorfschuster in Arbeit.

ach dem nun Eulenspiegel das Pferd gut beschlagen be­kommen hatte für sein Wahrsagen, setzte er sich darauf und ritt von Wismar weg. Er versuchte nun hier und da seine Narrenspossen zu zeigen, allein man wollte ihm nichts dafür geben, und er musste sein Pferd wieder verkaufen. Als dieses Geld verzehrt war, und er kein Mittel wusste, wodurch er Brot erhielt, kam er im Mecklenburgischen in ein Dorf und sah vor einem Fenster neue Schuhe stehen. Da ihm nun selbst Schuhe fehlten, denn die er anhatte, waren entzwei, so dachte er: Das Umherlaufen bringt wenig ein, du sollst dich deshalb für einen Schuhknecht ausgeben, so bekommst du Brot.

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