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Al Capone

Al Capone – Band 39

Al Capone
Band 39
Ahrens flieht vor den Gangstern

1. Kapitel
Hymie Weiß wird gebrandmarkt

Der Pole Hymie Weiß starrte mit angstvollen Augen auf Capone; dieser bedrohte ihn jedoch gar nicht mehr mit dem Revolver, den er vorher auf ihn gerichtet hatte.

Nein, Scarface hatte die Waffe auf einen neben ihm stehenden Tisch gelegt, schlug die Arme übereinander und sagte:

»Dein Leben hängt in diesem Augenblick ab von dem Evelines und dem ihres Vaters. Wenn diese beiden tot sind oder wenn ihnen auch nur der geringste Schaden zugefügt worden ist, dann bereite dich darauf vor, mir dein elendes Fell auszuliefern, Hymie Weiß!«

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Al Capone – Band 38

Al Capone
Band 38
Das Zimmer der Rache

1. Kapitel
Auf der Spur der Entführten

Wir haben berichtet, dass Ed Weller die Befürchtung hegte, es könne Eveline Ahrens und ihrem Vater während seiner und Capones Abwesenheit in dem Antiquitätengeschäft von Scarface etwas zugestoßen sein.

Capone, Weller und Kline begaben sich daher sogleich nach ihrer Flucht aus dem Gefängnis zu dem Laden, und Ed riss die nur angelehnte Tür auf. Tiefes Schweigen hing über dem Raum.

Die drei Männer, die Pistole in der Hand, gingen vorsichtig auf den Hintergrund des Ladens zu, wo ein dichtes Gerümpel alter Möbel stand, das vorzüglich für einen Hinterhalt geeignet war, indem man von dort die Eintretenden überfallen konnte.

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Al Capone – Band 37

Al Capone
Band 37
Narbengesicht will ausbrechen

1. Kapitel
Scarface … großmütig wie immer !

Nachdem der Vorsitzende im Schwurgerichtssaal die Vernehmung von Al Capone, Ed Weller und Frank Rio beendet hatte, wurden die Verhafteten von den Kriminalbeamten, die sie vorgeführt hatten, wieder in das Untersuchungsgefängnis, einen feuchten, kalten Raum, zurückgeführt, wo sie so lange bleiben mussten, bis zweiundsiebzig Stunden um waren und der Staatsanwalt dann entweder ihre Freilassung oder ihre weitere Haft anordnen würde.

In der steinernen Zelle standen drei eiserne Betten, wie man sie immer in Gefängnissen findet, außerdem ein Tisch und ein Stuhl, sonst nichts.

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Al Capone – Band 36

Al Capone
Band 36
Capone vor dem Richter

1. Kapitel
Ronny schwört einen Meineid

Die Verhandlung in dem Prozess wegen der Ermordung Dion O’Banions ist auf dem Höhepunkt angelangt. Nachdem als Zeugen die Witwe Dion O’Banions und deren Bruder Ronny ihre Aussagen gemacht hatten, bat Hauptmann Shoemaker um die Erlaubnis, an den Zeugen Ronny Curie noch ein paar Fragen stellen zu dürfen.

Der Vorsitzende willfahrte seinem Wunsch, und der Polizeichef wandte sich nun an Ronny Curie und sagte: »Wenn Sie derjenige gewesen sind, der die Ermordung von Dion O’Banion zuerst entdeckt hat, wie kommt es dann, dass Sie nicht da waren, als Polizei und Coroner am Tatort eintrafen, um den Leichnam fortzuschaffen und die ersten Untersuchungen in die Wege zu leiten?«

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Al Capone – Band 35

Al Capone
Band 35
Mörder im Verhör

1. Kapitel
Das Verhör wird fortgesetzt

Der freundliche Leser wird sich erinnern, dass bei dem Verhör auf dem Polizeipräsidium, das man wegen der Ermordung Dion O’Banions angestellt hatte, auch einige Zeugen vernommen wurden. Diese sollten angeben, ob sie die Verhafteten – Anselmi, Scalise und Yale – für dieselben Leute hielten, die sie nach der Ermordung O’Banions aus dessen Laden hatten kommen sehen. Der schwarze Diener O’Banions, ein junger Verkehrsschutzmann und ein Bäcker waren soeben vernommen worden, von denen die beiden Letzteren die Verhafteten für die Täter hielten.

Bei jeder der belastenden Aussagen, die die beiden Zeugen machten, stießen die Beschuldigten aufgeregte Protestrufe aus, Weiterlesen