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Die drei Templer

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Bilderwelten

The Yellow Kid – Eine Einführung

The Yellow Kid
Eine Einführung

Mit seinen Segelohren, zwei Hasenzähnen, perlblauen Augen und gelbem Nachthemd sieht The Yellow Kid kaum wie eine Symbolfigur für Comic- und kommerziellen Erfolg aus, aber genau das ist es, was er im Amerika des späten 19. Jahrhunderts wurde. Kreiert vom hochkarätigen amerikanischen Zeichner Richard Felton Outcault, der später den noch erfolgreicheren Buster Brown Comic Strip entwarf, präsentierte die Bilderserie, in der The Yellow Kid auftrat, einen Schauplatz der Jahrhundertwende, in dem Klassen- und Rassenkonflikte des neuen urbanen, verbraucherorientierten Umfelds von einer spitzbübischen Gruppe von New Yorker Kindern von der anderen Seite der Straße ausgelebt wurden. Outcault schaffte es, alle Klassen in seinem Comic zu verspotten und bot eine sichere Umgebung, um über amerikanische Marotten zu lachen, Weiterlesen

Schaurige Mordtat des Schusters aus Treuenbrietzen

Neuruppiner Bilderbogen

Der Neuruppiner Bilderbogen war ein volkstümlicher farbiger Bilderbogen, der seit 1775 im Verlag Johann Bernhard Kühn (1750-1826) erschien, aber erst nach 1822 unter der Geschäftsleitung des Sohnes Gustav Leopold Kühn (1794-1868) Bedeutung erlangte und bis 1937 erschien. Es handelte sich dabei um Lithographien, die einen größeren Ausstoß an Bogen als der Holzschnitt ermöglichten, allerdings lange Zeit ebenfalls nur schwarz-weiß gedruckt werden konnten. Ihre typische Farbigkeit erhielten sie bis 1890 mithilfe von Schablonen in Handarbeit, indem Dutzende von Kindern die Arbeit der in der Regel anonym bleibenden Zeichner und Lithographen vollendeten. Gustav Kühn, der an der Berliner Kunstakademie studiert hatte, zeichnete und textete selbst. Der Weiterlesen

Ascent from Akeron

Ascent from Akeron ist ein postapokalyptischer Thriller, der die Vorstellung einer Welt ohne Superhelden untersucht. Dies ist das neueste Projekt des mit dem Emmy Award ausgezeichneten niederländischen Studios Submarine Channel, geschrieben von William Maher. Zuvor war er viele Jahre lang VFX-Supervisor in Hollywood, zu dessen Karrierehighlights Mars Attacks, X-Men, X-Men 2 und Batman & Robin gehören. Und illustriert und inszeniert von Gustavo Garcia. Akeron ist eine Gesellschaft mit weiter Zukunft, in der Lesen und Bilder aller Art verboten sind. Eine Gruppe rebellischer Jugendlicher entdeckt zufällig die wahre Natur der dunklen Welt, in die sie hineingeboren wurden.

»Ascent from Akeron ist ein Motion-Comic für Desktops mit Animation, visuellen Effekten und einem atemberaubenden Soundtrack von Mark Tschanz. Wir haben Monate damit verbracht, Akeron von Grund auf neu zu entwickeln, bevor wir mit der Produktion begannen. Der Aufstieg von Akeron erfolgte mit bahnbrechender Weiterlesen

Dracula & Co.: Dracula’s Death

Dracula’s Death

Dracula’s Death oder Drakula halála, manchmal übersetzt als The Death of Drakula, war ein ungarischer Stummfilm aus dem Jahr 1921, der von Károly Lajthay geschrieben und inszeniert wurde. Es wird vermutet, dass es sich um einen verlorenen Film handelt.

Der Film markierte den ersten Kinoauftritt des Vampirs Graf Dracula, obwohl jüngste wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass die Handlung des Films nicht der Erzählung von Bram Stokers Roman Dracula folgte. Es gibt keine Aufzeichnungen, die belegen, ob der Film in den Vereinigten Staaten eine breite oder begrenzte Freigabe erhielt. Nachdem er 1921 in Wien seine Premiere und eine lange und erfolgreiche europäische Auflage hatte, wurde der Film später 1923 in Budapest neu herausgegeben und wieder freigegeben.

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Fahrten und Abenteuer des Herrn Steckelbein 01

Fahrten und Abenteuer des Herrn Steckelbein
Eine wunderbare und ergötzliche Historie
Nach Zeichnungen von Rudolf Töpffer, in lustigen Reimen von Julius Kell
Leipzig, F. A. Brockhaus, 1865

Dideldumdei! Tretet ‘ran,
Höret die Geschichte an –
Wie’s Herrn Steckelbein erging,
Weil gern Schmetterling’ er fing,
Und die Schwester Ursula
Diesen Spaß nicht gerne sah.
Hört, wie er vor Urseln flieht
Und die halbe Welt durchzieht,
Wie ein großer Walfisch gar
Ihn verschluckt mit Haut und Haar,
Bis am Nordpol er erfriert
Und sogar den Bratspieß ziert.
Alles, was mit ihm gescheh’n,
Könnt ihr hier im Bilde seh’n.
Klingt die Mär auch wunderbar,
Was gedruckt ist, das ist wahr.
Dideldumdei! Tretet ‘ran,
Jetzt geht die Geschichte an.


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Nachruf Hannes Hegen

Hannes Hegen, Comiczeichner und Erfinder des Mosaik und der knollennasigen Digedags, schloss am 13. November 2014 für immer seine Augen. Der Künstler, mit bürgerlichem Namen Johannes Hegenbart, wurde am 16. Mai 1925 in Bömisch-Kamnitz geboren. Nach seiner Ausbildung an der Glasfachschule in Steinschönau studierte er an der Hochschule für Angewandte Kunst in Wien. Danach ereilte ihn der Kriegsdienst. Von 1947 bis 1950 studierte Hannes Hegen an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig und veröffentlichte bereits als Student zunächst Karikaturen im Frischen Wind. Auch in der Wochenpost und der NBI war Hegen in den frühen 50er Jahren vertreten. 1955 begann dann eine Erfolgsstory ohne Beispiel. Hegen trug sich seit einiger Zeit mit den Gedanken, einen Bildroman, wie er es nannte, zu machen. Dazu hatte Hegen zwei Varianten entwickelt. Eine Variante stützte sich auf Tiere, die, ähnlich der Disneyschen, eine dem Menschen adäquate Welt eröffnen sollte und die andere, auf drei Helden gestützt, nämlich Dig, Dag und Digedag. Die Namen waren nicht von Trick, Track und Truck abgeleitet, sondern vom Ticken der Hegenschen Standuhr. Mit einer Mappe voller Entwürfe Weiterlesen