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Literatur

Rübezahl, der Herr des Gebirges – Folge 42

Rübezahl, der Herr des Gebirges
Volkssagen aus dem Riesengebirge
Für Jung und Alt erzählt vom Kräuterklauber
Verlag Carl Gustav Naumann, Leipzig, 1845

43. Wie Rübezahl Spötteleien bestraft.

Es sind allerdings keine Tugenden, den Mund zum Rauchfang und die Nase zum Abtritt zu machen. Wenn es auch alle Fürsten in ganz Deutschland täten, so sollten wenigstens heutzutage verständige Eltern und pflichtgetreue Lehrer darauf sehen, dass so etwas bei der lieben Jugend nicht geschehe, und sollten also gegen Rauchen und Schnupfen des Tabaks sänftiglich wirken.

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Die Gespenster – Zweiter Teil – Zweiundfünfzigste Erzählung

Die Gespenster
Kurze Erzählungen aus dem Reich der Wahrheit von Samuel Christoph Wagener
Allen guten Schwärmern, welchen es mit dem Bekämpfen und Ablegen beunruhigender Vorurteile in Absicht des Geisterwesens ernst ist, liebevoll gewidmet von dem Erzähler Friedrich Maurer aus dem Jahr 1798
Zweiter Teil

Zweiundfünfzigste Erzählung

Rousseaus Teufelsbeschwörung zu Charmettes

Während Rousseaus Aufenthalt zu Charmettes beschäftigte er sich unter anderen auch mit der Sternkunde. Ich würde, schreibt er, an diesem Teil der Wissenschaften Geschmack gefunden haben, wenn ich Instrumente gehabt Weiterlesen

Deutsche Märchen und Sagen 36

Johann Wilhelm Wolf
Deutsche Märchen und Sagen
Leipzig, F. A. Brockhaus, 1845

36. Ich liege im Säckelchen.

Es war einmal ein Mädchen, das hatte ein kleines Kreuzbildchen, welches es oft küsste. Einmal tat es dasselbe in ein Säckelchen und legte es in das Stroh seines Bettchens. Morgens hatte es aber vergessen, wo es mit dem Kreuzchen geblieben war. Es suchte und suchte und konnte es nicht finden. Da ging es in die Kirche an den Altar, worauf ein großes Kreuz stand, und bat das, es möchte ihm doch sein kleines Kreuzchen wiedergeben. Dabei weinte es, dass es ein steinernes Herz hätte erbarmen mögen.

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Detektiv Schaper – Das stille Haus – 3. Kapitel

M. v. Neuhof
Detektiv Schaper
Das stille Haus

3. Kapitel

Als Edgar Bornemann mittags gegen ein Uhr seine Wohnung betrat – sie bestand aus der ersten Etage eines vornehmen, in der Tiergartenstraße gelegenen Hauses, das er von seinem Vater, einem durch Grundstücksspekulationen zu Reichtum gelangten Bauunternehmer, geerbt hatte -, meldete ihm der Diener, dass ein Herr im Salon auf ihn warte, und reichte ihm gleichzeitig die Karte des Besuchers.

»Fritz Schaper, Schauspieler«, stand darauf.
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Das schwarze Buch vom Teufel, Hexen, Gespenstern … Teil 37

Das schwarze Buch vom Teufel, Hexen, Gespenstern, Zauberern und Gaunern
Dem Ende des philosophischen Jahrhunderts gewidmet
Adam Friedrich Böhme, Leipzig, 1796

Mäuse bringen ein Haus in üblen Ruf

Zu E. im Z. erhielt der Pastor die erledigte Predigerstelle eines seiner gewesenen Kollegen und bewohnte zuerst ein sehr altes und baufälliges Haus, dem unter anderen auch dieser Fehler angedichtet wurde, dass es darin spuken sollte: eine Sage, die einem so vernünftigen und aufgeklärten Mann wie der Prediger war, allerdings lächerlich vorkommen musste. Mochte sie indessen noch so lächerlich sein, so zeigten sich darüber in Kurzem Beweise. Einige Tage nach seiner Ankunft saß er des Abends spät in seiner Studierstube und las. Alles hatte sich Weiterlesen

Der Detektiv – Die Augen der Jolante – 3. Kapitel

Walter Kabel
Der Detektiv
Kriminalerzählungen, Verlag moderner Lektüre GmbH, Berlin, 1920

Die Augen der Jolante
3. Kapitel

Ich muss nun schildern, wie genial Harst die Gelegenheit ergriff, uns zu der vielleicht merkwürdigsten Verkleidung zu verhelfen, die wir je getragen haben. Ich will mich jedoch kurzfassen. Der Zug fuhr, kaum dass wir unser Gespräch beendet hatten, dessen Schluss Harsts Bemerkung über sich nicht blamieren war, in die Station Samtens ein, wo er fünf Minuten Aufenthalt hatte. Unser Wagen war der vorletzte des Zuges und kam etwas Weiterlesen