Fred Vargas – Jenseits des Grabes
Fred Vargas – Jenseits des Grabes
Kommissar Adamsberg von der Brigade Criminelle des 13. Pariser Arrondissements ist gerade mit der Rettung eines Igels beschäftigt, den man angefahren hat, als er von einem Mord an einem Wildhüter in Louviec, einem kleinen Ort in der Bretagne, erfährt.
Der aggressive Wildhüter des Ortes wurde mit einem kostbaren Messer in der Brust tot aufgefunden, und in der Nacht zuvor haben die Bewohner des Ortes das Gespenst des Grafen von Combourg aus dem 18. Jahrhundert auf den Straßen gehört, den man den Hinkenden nennt, weil er 1709 ein Bein einbüßte.
Wenn man in der Nacht sein Holzbein auf die Pflastersteine schlagen hört, so die Legende, kündigt dies einen Mord an.
Einen Monat zuvor fährt Adamsberg nach Combourg und freut sich während der Fahrt auf ein Wiedersehen mit Franck Matthieu, dem Kommissar von Combourg, mit dem er einen Serienmord in der Bretagne aufgeklärt und sich währenddessen gut verstanden hat.
Varney, der Vampir – Kapitel 58
Thomas Preskett Prest
Varney, der Vampir
oder: Das Blutfest
Ursprünglich als penny dreadful von 1845 bis 1847 veröffentlicht, als es zum ersten Mal in Buchform erschien, ist Varney, der Vampir ein Vorläufer von Vampirgeschichten wie Dracula, die es stark beeinflusst hat.
Kapitel 58
Die Ankunft von Jack Pringle – Mitternacht und der Vampyr – Der geheimnisvolle Hut
»Du meine Güte! Was ist das?«, fragte Mr. Chillingworth. »Was für ein seltsames Geräusch.«
»Seien Sie still«, entgegnete der Admiral. »Haben Sie das noch nie gehört?«
Mörder und Gespenster – Band 1 – 20. Teil
August Lewald
Mörder und Gespenster
Band 1
Der Muttermörder
Kapitel 1
In jenem alten Haus, das mit einer Seite dem Marktplatz des Städtchens und mit der anderen einem engen Gässchen zugewendet ist, will seit fünfzig Jahren niemand einziehen. Das Haus zeigt von außen ein wohlhabendes, wohnliches Aussehen und wahrlich, seine ehemaligen Bewohner gehörten zu den reichsten und angesehensten Bürgern der Stadt. Die Fenster sind blank und ganz, die Dachsteine wohlgefügt, der äußere Anstrich sauber und neu. Es fehlt nichts, was Käufer oder Mieter anlocken könnte, doch niemand kommt, der Lust dazu hätte.
»In dem Haus geht es um«, ist die allgemeine Sage. Zwar kein böser Geist, wird dann hinzugefügt, aber man erschrickt doch Weiterlesen
Das Geisterschiff – Kapitel 27
John C. Hutcheson
Das Geisterschiff
Kapitel 27
Ich reise nach Venezuela
»Sie sollten besser bei uns bleiben«, sagte der Kapitän zu Oberst Vereker. Dieser wollte den nächsten Cunard-Dampfer nehmen, der laut Ankündigung am nächsten Tag auslaufen sollte, während die STAR OF THE NORTH im Dock unserer Reederei am East River anlegte. »Ich werde nur so lange hier bleiben, bis wir unsere Ladung entladen und eine neue geladen haben, die bereits bereitsteht und auf uns wartet. Dann, Sir, werden wir, wie unsere Freunde, die Yankees, sagen, die Sporen anlegen, und so schnell, wie Dampf und Segel die alte Bark tragen können, über den Heringsteich nach Liverpool fahren. Bleiben Sie lieber bei uns, Colonel, und sehen Sie sich die Reise an.«
»In Ordnung, Señor Applegarth«, antwortete der Oberst, der seine spanische Ausdrucksweise nicht auf einmal ablegen konnte, Weiterlesen
Deutsche Hausmärchen – 1. Märchen
Johann Wilhelm Wolf (Hrsg.)
Deutsche Hausmärchen
Göttingen, Leipzig 1851
1. Märchen
Der Fischersohn, der Rappe und der Schimmel
In einem großen Wald lag ein großer See, an dem ein Fischer mit seiner Frau wohnte. Gott hatte ihnen fünf Söhne geschenkt, von denen jeder schöner war als der andere. Jeden Morgen zog der Fischer zu dem See, warf seine Netze aus und abends zog er sie wieder ein. Stets waren sie voller schöner, guter Fische. Es war, als ob ein besonderer Segen auf seiner Arbeit ruhte. Dieser schien von einem kleinen grauen Männchen zu kommen, das sich jeden Tag am See zeigte und in dem Kahn und an den Netzen herumhüpfte, als ob es die Fische locke.
Als die Söhne größer wurden, mussten sie nacheinander mit auf den Fischfang ausziehen. Die übrigen vier trugen derweil die Fische in die Stadt und verkauften sie für viel Geld. Eines Tages zog auch der Jüngste, der gerade zwanzig Jahre alt geworden Weiterlesen
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