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Literatur

Die Gespenster – Zweiter Teil – Siebenunddreißigste Erzählung

Die Gespenster
Kurze Erzählungen aus dem Reich der Wahrheit von Samuel Christoph Wagener
Allen guten Schwärmern, welchen es mit dem Bekämpfen und Ablegen beunruhigender Vorurteile in Absicht des Geisterwesens ernst ist, liebevoll gewidmet von dem Erzähler Friedrich Maurer aus dem Jahr 1798
Zweiter Teil

Siebenunddreißigste Erzählung

Generalleutnant von Pennavaire exerziert einen Kobold und eine Koboldine.

Als der Königlich Preußischen Generalleutnant von Pennavaire, der als Chef des Leib-Carabinier-Regiments im Jahre 1759, verwundet, bei Breslau starb, noch im Leib-Kürassier-Regiment diente, machte er einst im Weiterlesen

Deutsche Märchen und Sagen 27

Johann Wilhelm Wolf
Deutsche Märchen und Sagen
Leipzig, F. A. Brockhaus, 1845

27. Das Feuerschloss

Es war einmal ein Fischer, der saß am Wasser und fischte und saß drei Tage und hatte noch nichts gefangen. Endlich am Abend des dritten Tages wollte er sein Netz aufziehen und nach Hause gehen, doch das Netz war so schwer, dass er es kaum bewältigen konnte.

Als er es aber endlich aus dem Wasser hatte, da lag ein großer Fisch darin. Der tat den Mund auf und sprach: »Hör, Fischer, lass mich gehen.«
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Aus dem Wigwam – Die Nationallegende der Tschassa-Muskogeestämme

Karl Knortz
Aus dem Wigwam
Uralte und neue Märchen und Sagen der nordamerikanischen Indianer
Otto Spamer Verlag. Leipzig.1880

Die Nationallegende der Tschassa-Muskogeestämme

u alter Zeit öffnete sich einst die Erde im Westen, woselbst sie ihren Mund hatte. Die Kussitah kamen aus dieser Öffnung hervor und ließen sich dicht dabei nieder. Aber die Erde wurde böse und aß die meisten ihrer Kinder auf. Die Kussitah zogen daher weiter westlich. Einige derselben kehrten jedoch später zurück und ließen sich wieder an ihrem alten Platz nieder. Der größte Teil aber blieb in der Fremde, weil sie dies für das Beste hielten.

Aber ihre Kinder wurden trotzdem von der Erde verschlungen, sodass sie gegen den Aufgang der Sonne zogen. Sie kamen an einen schlammigen, dicken Fluss, schlugen dort ihre Zelte auf und blieben über Nacht.

Am anderen Morgen zogen sie weiter und kamen nach einer Tagesreise an einen roten, blutigen Fluss. Dort blieben sie zwei Jahre wohnen und aßen Fische. Aber die Quellen waren zu seicht, sodass es ihnen auf die Dauer nicht gefiel. Weiterlesen

Das Versprechen der Gesetzlosen – Kapitel 4

Das Versprechen der Gesetzlosen
oder Der Überfall auf das alte Militärgefängnis
Kapitel 4

Jennings Anschlag auf Reds Leben ist vereitelt

So überraschend der Angriff war, fühlten weder Jennings noch Shaw imstande, sich zu widersetzen und auf den Füßen zu halten.

Ihre Wut darüber, von dem berüchtigten Verbrecher ein zweites Mal ausgetrickst worden zu sein – denn ihre Geiselnehmer waren niemand anders als Red Rogers und seine Bande, was die Scouts in Erfahrung bringen konnten – gab ihnen Kraft, sich mit ihren Angreifern verzweifelt auseinanderzusetzen.
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Der Detektiv – Der weiße Elefant des Singar Chani – 1. Kapitel

Walter Kabel
Der Detektiv
Kriminalerzählungen, Verlag moderner Lektüre GmbH, Berlin, 1920
Der weiße Elefant des Singar Chani
1. Kapitel

Unser schwimmendes Heim

Als wir uns von Inspektor Smith auf dem Bahnhof in Nagpur verabschiedeten, sagte er zu Harst: »Sie kommen zu einer für Ihre Zwecke recht ungünstigen Zeit nach Allahabad, wie mir soeben einfällt. Während sich dort nämlich im Dezember und Januar nur etwa eine Viertelmillion Pilger einfinden, um im heiligen Fluss Ganges zu baden, Weiterlesen

Geist-, Wunder-, Hexen- und Zaubergeschichten – Teil 14

Geist-, Wunder-, Hexen- und Zaubergeschichten, vorzüglich neuester Zeit
Erzählt und erklärt von Gottfried Immanuel Wenzel
Prag und Leipzig 1793

Die Pferde ohne Kopf
oder
Der Potsdamer Leichenwagen

Potsdam, der ehemalige Sitz eines großen Philosophen, – wem fällt hier nicht Preußens Friedrich nicht ein! – Potsdam ist die Bühne, auf der unsere Pferde ohne Kopf auftreten und ihre Rolle spielen. Allerdings ein offenbarer Beweis, dass der Unverstand dem größten Philosophen Trotz biete und neben und um den Philosophen sicher Weiterlesen