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Geisterwelten

Die Gespenster – Vierter Teil – 48. Erzählung

Die Gespenster
Kurze Erzählungen aus dem Reich der Wahrheit von Samuel Christoph Wagener
Allen guten Schwärmern, welchen es mit dem Bekämpfen und Ablegen beunruhigender Vorurteile in Absicht des Geisterwesens ernst ist, liebevoll gewidmet von dem Erzähler Friedrich Maurer aus dem Jahr 1798
Vierter Teil

Achtundvierzigste Erzählung
Die spukend sich bewegenden Holz- und Eisenstäbe (Weder magnetische noch elektrische Täuschung.)

In dem Krausischen Wohnhaus des kurmainzisch-blankenhainischen Dorfes Wandersleben trieb vor Kurzem ein Poltergeist sein Unwesen so auffallend, dass dadurch eine Menge Neugieriger, worunter auch vorurteilsfreie, denkende Köpfe waren, herbeigelockt und in Verwunderung versetzt wurden. Wie es schien, hatte es der Geist vorzüglich auf ein achtzigjähriges Mütterchen und deren Enkel, einen Knaben von acht Jahren, abgesehen, die nebst einem noch kleineren Bruder zusammen in einem Bett schliefen, um sie in die Enge zu treiben.
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Die Gespenster – Vierter Teil – 47. Erzählung

Die Gespenster
Kurze Erzählungen aus dem Reich der Wahrheit von Samuel Christoph Wagener
Allen guten Schwärmern, welchen es mit dem Bekämpfen und Ablegen beunruhigender Vorurteile in Absicht des Geisterwesens ernst ist, liebevoll gewidmet von dem Erzähler Friedrich Maurer aus dem Jahr 1798
Vierter Teil

Siebenundvierzigste Erzählung
Die Hand des verstorbenen Generals von W. kommt aus der Gruft hervor und ergreift den Fuß eines Frauenzimmers

Der vor ungefähr sechzehn Jahren verstorbene königlich-preußische Generalleutnant von W. zu H. hatte neben vielen militärischen Tugenden auch große Fehler. Der ärgste von diesen war sein gewissenloser Leichtsinn, mit dem er im Krieg oft Ungerechtigkeiten guthieß, die unter seinen Befehlen und in seinem Namen verübt wurden und ihn in der gesamten Provinz furchtbar machten. Sein Tod verursachte daher durchgehend mehr Freude als Traurigkeit. Der Verlust dieses gefürchteten Mannes war aus eben diesem Grund für die Gegend seines Wohnorts ein derart bemerkenswertes Ereignis, dass alle Begleitumstände unweigerlich großes Aufsehen erregen Weiterlesen →

Die Gespenster – Vierter Teil – 46. Erzählung

Die Gespenster
Kurze Erzählungen aus dem Reich der Wahrheit von Samuel Christoph Wagener
Allen guten Schwärmern, welchen es mit dem Bekämpfen und Ablegen beunruhigender Vorurteile in Absicht des Geisterwesens ernst ist, liebevoll gewidmet von dem Erzähler Friedrich Maurer aus dem Jahr 1798
Vierter Teil

Sechsundvierzigste Erzählung
Der mir sehr nachteilige Gespensterglaube

Obwohl ich mich, wie die folgende Begebenheit bestätigen wird, von jeher bestrebt habe, den eitlen Wahn des Glaubens an furchtbare Gespenster auszurotten, und so fest ich auch jederzeit davon überzeugt war, dass es nützlich und nötig sei, diesem Wahn – der schon so manches Unglück nach sich zog – aus allen Kräften entgegenzuarbeiten: So habe ich doch, indem ich auf die angeführte Art meinem Amt und meiner Pflicht genügte, eben dadurch einmal ganz unabsichtlich und zu meinem großen, empfindlichen Nachteil das Vertrauen derjenigen von mir ferngehalten, deren Furcht vor Gespenstern mir – hätten sie sich mir vorbehaltlos anvertraut – zufällig Weiterlesen →

Varney, der Vampir – Kapitel 68

Thomas Preskett Prest
Varney, der Vampir
oder: Das Blutfest

Ursprünglich als penny dreadful von 1845 bis 1847 veröffentlicht, als es zum ersten Mal in Buchform erschien, ist Varney, der Vampir ein Vorläufer von Vampirgeschichten wie Dracula, die es stark beeinflusst hat.

Kapitel 68
Marchdales heimtückischer Anschlag und sein Ergebnis

Varney der Vampir verließ das Verlies von Charles Holland inmitten der grauen Ruinen in der festen Überzeugung, dass der junge Mann sein Wort halten und vor Ablauf der festgelegten Zeit keinen Fluchtversuch wagen würde.

Diese Zuversicht war vollkommen berechtigt: Da Charles Holland einmal sein Wort gegeben hatte, zu bleiben, bis er die Uhr einer nahe gelegenen Kirche zwei schlagen hören würde, dachte er keinen Augenblick daran, sein Versprechen zu brechen. Es war zwar Weiterlesen →

Das unheimliche Buch – Der wahre Sieg

Das unheimliche Buch
Herausgegeben von Felix Schloemp

Der wahre Sieg
Von Frédéric Boutet

Und ich kämpfte verzweifelt mit dem schrecklichen Azrael …
Edgar Allan Poe: Ligeia

Es war tief in der Nacht, als ein einsamer, in einen schwarzen Mantel gehüllter Wanderer den Flusskai entlangschritt. Rechts von ihm, am Fuße der Ufermauer, floss das Wasser so ruhig und tief wie in einem Kanal dahin. Gelegentlich führte eine schräge Treppe zum Fluss hinab, wo die Stocklaternen der vor Anker liegenden Schiffe wie rote Sterne leuchteten. Das gegenüberliegende Ufer ließ sich nur durch die fernen, gelblichen Lichtpunkte von Laternen und vereinzelten erhellten Fenstern erahnen.

Zur Linken wurde der breite Kai von alten Herrenhäusern gesäumt. Ihre Fassaden waren grau, die Türen mit eisernen Riegeln Weiterlesen →