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Geisterwelten

Geist-, Wunder-, Hexen- und Zaubergeschichten – Teil 17

Geist-, Wunder-, Hexen- und Zaubergeschichten, vorzüglich neuester Zeit
Erzählt und erklärt von Gottfried Immanuel Wenzel
Prag und Leipzig 1793

Die Kaffeegießerin

Gewiss jede Stadt, jedes Städtchen, ich kann sagen, jedes Dorf, haben Personen aufzuweisen, die entweder durchs Kartenschlagen oder Blei – und Kaffeegießen die Heimlichkeiten anderer Menschen und die Zukunft gegen bare Bezahlung zu entdecken vorgeben. Zu ihnen läuft der prozessierende Bürger und holt sich Trost und Rat. Zu ihnen wallt das liebende Mädchen und horcht auf den Ausspruch des Orakels. Hier versammeln sich Witwer und Witwen und harren mit Ungeduld, bis die Priesterinnen den weissagenden Mund öffnen und das Glück der neuen Weiterlesen

Die Gespenster – Zweiter Teil – Einundvierzigste Erzählung

Die Gespenster
Kurze Erzählungen aus dem Reich der Wahrheit von Samuel Christoph Wagener
Allen guten Schwärmern, welchen es mit dem Bekämpfen und Ablegen beunruhigender Vorurteile in Absicht des Geisterwesens ernst ist, liebevoll gewidmet von dem Erzähler Friedrich Maurer aus dem Jahr 1798
Zweiter Teil

Einundvierzigste Erzählung

Nachtrag zur einundvierzigsten Erzählung des ersten Bandes: vom wilden Jäger

Des jetzigen Erbpächters vom Rathenowschen Kämmereivorwerk, Herrn Wesenbergs Vorgänger, Herr Katsch, kehrte im Frühjahr 1772 von Berlin zu seinem Vorwerk bei Neufriedrichsdorf zurück. Um die Reise von neun Meilen Weiterlesen

Das schwarze Buch vom Teufel, Hexen, Gespenstern … Teil 28

Das schwarze Buch vom Teufel, Hexen, Gespenstern, Zauberern und Gaunern
Dem Ende des philosophischen Jahrhunderts gewidmet
Adam Friedrich Böhme, Leipzig, 1796

Treffliche Wirkung des kalten Wassers

Eine Weibsperson, 41 Jahre alt, die Ehefrau eines Schusters in einem Dorf unweit Linz namens Anna Maria war seit 18 Jahren im österreichischen Land als vom Teufel leibhaftig besessen beschrieben worden. Es hieß, in den ersten drei Jahren habe der Teufel sie nur dann und wann gequält, in den folgenden fünfzehn Jahren aber habe sie weder Tag noch Nacht Ruhe gehabt. Niemand zweifelte demnach an der Wahrheit einer wirklichen Besitzung derselben, indem die gelehrtesten und frömmsten Geistlichen solches aufs Feierlichste beteuerten. Im Frühling des Jahres Weiterlesen

Geist-, Wunder-, Hexen- und Zaubergeschichten – Teil 16

Geist-, Wunder-, Hexen- und Zaubergeschichten, vorzüglich neuester Zeit
Erzählt und erklärt von Gottfried Immanuel Wenzel
Prag und Leipzig 1793

Der Geist mit der Kerze

Im Städtchen M. verlor plötzlich durch einen Schlagfluss ein dortiger Bürger seine Ehewirtin. Betrübt war der Mann über den unvermuteten Todesfall, froh hingegen die Tochter des Hauses, die so gerne den Amtsschreiber geheiratet hätte, auf keine Weise aber die Bewilligung dazu von der Mutter zu erhalten vermochte, die, wie sie sagte, aus gültigen und nur ihr allein bewussten Ursachen diese Heirat nicht gestatten konnte. War vor dem die Verstorbene dagegen, so war es nun der Vater nicht weniger, denn er brauchte das Mädchen zur Leitung der Weiterlesen

Die Gespenster – Zweiter Teil – Vierzigste Erzählung

Die Gespenster
Kurze Erzählungen aus dem Reich der Wahrheit von Samuel Christoph Wagener
Allen guten Schwärmern, welchen es mit dem Bekämpfen und Ablegen beunruhigender Vorurteile in Absicht des Geisterwesens ernst ist, liebevoll gewidmet von dem Erzähler Friedrich Maurer aus dem Jahr 1798
Zweiter Teil

Vierzigste Erzählung

Ein verstorbener Prediger erscheint den Tag nach der Beerdigung wieder auf der Kanzel.

In einem, wenn ich mich recht erinnere, sächsischen Städtchen starb der zweite Prediger, Herr Magister N., ein allgemein geliebter, durchaus rechtschaffener Mann, von dem man eben darum nimmermehr hätte glauben sollen, Weiterlesen

Allerhand Geister – Die harte Kur – Kapitel III

Allerhand Geister
Geschichten von Edmund Hoefer
Stuttgart. Verlag der I. G. Cotta’schen Buchhandlung. 1876

Die harte Kur

III.

Die Gatten schienen ihre Stimmung, ihr ganzes Wesen miteinander vertauscht zu haben. Agnes hatte so nicht nur die Reise gut bestanden, sondern zeigte sich auch nun bei den ihren verhältnismäßig so kräftig, teilnehmend und sogar in ihrer Weise freilich heiter und lebhaft, dass die Eltern, die Schwester sich gar nicht genug wundern und freuen konnten und den Schwiegersohn mehr als einmal fragten, was denn geschehen und wie eine solche, nach Weiterlesen