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Geisterwelten

Das schwarze Buch vom Teufel, Hexen, Gespenstern … Teil 10

Das schwarze Buch vom Teufel, Hexen, Gespenstern, Zauberern und Gaunern
Dem Ende des philosophischen Jahrhunderts gewidmet
Adam Friedrich Böhme, Leipzig, 1796

Ein Rezeptbuch macht einen Soldaten zum Doktor.

In Chemnitz warf sich 1788 ein gemeiner Soldat als Arzt auf, da er ein altes Rezeptbuch auf einer Auktion gekauft hatte, woraus er seine Kunst schöpfte. Er kurierte auch fast alles, was ihm vorkam, aus einerlei Büchse; und doch gab es Leute genug, die sich von ihm kurieren lassen wollten. Die wahren Ärzte versuchte er bei seinen Kunden dadurch verächtlich zu machen, dass er jedem, der einen von ihnen gebraucht hatte, zu schwitzen eingab, um, wie er sagte, die Arznei des Doktors erst aus dem Leib zu schaffen, weil sonst die seine nicht wirken könne.

John Sinclair Classics Band 23

Jason Dark (Helmut Rellergerd)
John Sinclair Classics
Band 23
Hochzeit der Vampire

Grusel, Heftroman, Bastei, Köln, 17.07.2018, 66 Seiten, 1,80 Euro, Titelbild: Ballestar
Dieser Roman erschien erstmals am 21.10.1975 als Gespenster-Krimi Band 110.

Kurzinhalt:
Geister, Wölfe, alte Schlösser – und als Höhepunkt der Reise in die Karpaten eine Vampir-Hochzeit! Mit diesen Worten wirbt das Unternehmen »Horror-TOURS« um neue Kunden. Auch Bill Conolly erliegt der Verlockung und Weiterlesen

Das schwarze Buch vom Teufel, Hexen, Gespenstern … Teil 9

Das schwarze Buch vom Teufel, Hexen, Gespenstern, Zauberern und Gaunern
Dem Ende des philosophischen Jahrhunderts gewidmet
Adam Friedrich Böhme, Leipzig, 1796

Gliederschmerzen werden durch Sympathie auf immer gestillt.

Ein Bauer hatte die heftigsten Gliederschmerzen. Sein Bader konnte ihn nicht davon befreien. Darum wollte er sich durch Sympathie heilen lassen. Er kam zu einem, der sich darauf verstand. Dieser riet ihm, des Nachts zwischen 12 und 1 Uhr einen Totenkopf vom Kirchhof zu holen und sich aus dessen Scheitel ein Pulver zu bereiten. Der Bauer, voll von Gespenstergedanken, kletterte über die Mauer des Kirchhofs und näherte sich dem Beinhaus. Er stand aber wie angewurzelt, als er von fern die vom Mond beleuchteten Totengebeine sah. Die Liebe zum Leben Weiterlesen

Geist-, Wunder-, Hexen- und Zaubergeschichten – Teil1

Geist-, Wunder-, Hexen- und Zaubergeschichten, vorzüglich neuester Zeit
Erzählt und erklärt von Gottfried Immanuel Wenzel
Prag und Leipzig 1793

Vorbericht

Gegenwärtige Geschichten hatten das Glück, in verschiedenen geistreichen Gesellschaften zu gefallen. Dies munterte den Verfasser auf, die letzte Feile an das Werk zu legen und das neue Söhnchen seines Geistes vor dem richtenden Publikum aufzuführen.

Es erscheint immer noch zurzeit; denn Aberglaube und die Begierde, natürliche Ereignisse durch übernatürliche Kräfte zu erklären, wohnen noch gewiss mitten unter uns, wenn wir gleich auf Philosophie und Aufklärung pochen.
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Die Gespenster – Zweiter Teil – Einundzwanzigste Erzählung

Die Gespenster
Kurze Erzählungen aus dem Reich der Wahrheit von Samuel Christoph Wagener
Allen guten Schwärmern, welchen es mit dem Bekämpfen und Ablegen beunruhigender Vorurteile in Absicht des Geisterwesens ernst ist, liebevoll gewidmet von dem Erzähler Friedrich Maurer aus dem Jahr 1798
Zweiter Teil

Einundzwanzigste Erzählung

Das lichtscheue Nachtgespenst zu Quedlinburg

Der um die Naturlehre so verdiente verstorbene Prediger Götze zu Quedlinburg erzählt uns von einem höchst sonderbaren Gespenst, welches ihn in einer Oktobernacht zwar nicht in Angst und Schrecken, aber doch in Weiterlesen

Das schwarze Buch vom Teufel, Hexen, Gespenstern … Teil 8

Das schwarze Buch vom Teufel, Hexen, Gespenstern, Zauberern und Gaunern
Dem Ende des philosophischen Jahrhunderts gewidmet
Adam Friedrich Böhme, Leipzig, 1796

Das Osterodische Wunderkind

Auf seiner mit obrigkeitlicher Erlaubnis aufgebauten Lügen- und Betrugsbude erklärte in Osterode ein Marktschreier das siebte Kind des Hufschmieds Dörge für ein Wunderkind und log ihm die Eigenschaft und Kraft an, dass es alles heilen könne, was es berühre, sodass man sogar seinen Exkrementen Wunderkraft zuschrieb, seinen Urin und das Wasser, worin es gewaschen worden war, trank, und die mit seinem Kot beschmutzten Tücher auf Schäden legte. Das Schlimmste aber war, dass selbst der Herr Superintendent in Osterode von dem Weiterlesen