Der Detektiv – Band 32 – Der sprechende Kopf – Kapitel 4
Walter Kabel
Der Detektiv
Band 32
Kriminalerzählungen, Verlag moderner Lektüre GmbH, Berlin, 1920
Der sprechende Kopf
Kapitel 4
Der Hinterhalt
In diesem Haus verschwand der Chinese, und zwar in einer breiten, offenen Einfahrt. Er ging nach rechts und öffnete eine Pendeltür, die ebenfalls mit denselben Plakaten beklebt war.
Harst flüsterte mir zu: »Machen wir kehrt!«
Wir setzten uns auf eine Bank in den Anlagen, die die Pagode umgeben. Von dort aus hatten wir das grellbunt bekleisterte Haus Weiterlesen
Martin Conrath: Kohle, Stahl und Mord – Das Totenhaus
Martin Conrath: Kohle, Stahl und Mord – Das Totenhaus
Das Buch beginnt damit, dass jemand anfängt, Tagebuch zu schreiben. Er ist im Erwachsenenalter, will aber seine vergangenen Jahre aufbereiten und schreibt auf, was er seit seinem ersten Schultag erlebt hat.
Der Ich-Erzähler des Tagebuchs bleibt dabei in allen Passagen seiner Aufzeichnungen, die sich durch den ganzen Roman hinziehen, unbekannt und kommt am Ende in der Gegenwart an. Mit der Zeit wird klar, dass hier der Haupttäter der Verbrechen, die nach und nach geschildert werden, sein Leben aufschreibt.
Es beginnt damit, dass er zusammen mit seinem Vater, der sich extra frei genommen hat, und seiner Mutter zu Fuß zur Einschulung geht. Dabei treffen sie auf einen betrunkenen Mann, der sie anpöbelt und anrempelt. Der Vater des Jungen aber will Streit vermeiden und schlägt deshalb nicht zu, obwohl er Bergmann und stark wie ein Bär ist.
Während der Vater seine Lieben zum Gehen animieren will, packt ihn der Fremde am Kragen. Der Vater wehrt sich noch immer nicht. Da stößt ihn der Fremde weg und sagt: »An dir mache ich mir die Hände nicht schmutzig, du Feigling.«
Detektiv Nobodys Erlebnisse und Reiseabenteuer Band 1 – Teil 22
Detektiv Nobodys Erlebnisse und Reiseabenteuer
Nach seinen Tagebüchern bearbeitet von Robert Kraft
Band 1
Kapitel 3, Teil 7
Er schritt der Mühle zu und betrat den Eingang. Der andere war ihm gefolgt.
In der Flur, gleich neben dem Treppenaufgang, lag seltsamerweise direkt am Boden ein großer Haufen Mehl. Daneben stand ein Mühlknappe, welcher an einer Holzschaufel einen Stiel befestigte.
»Was liegt denn das Mehl hier?«, meinte Flederwisch im Vorbeigehen, leckte am Finger, tauchte diesen in die weiße Masse und kostete.
»Pfui Deiwel!!«, rief er sofort, heftig ausspuckend. »Wie schmeckt denn das Mehl?«
»Nee, Gabidän, nee«, sang grinsend der Mühlknappe im schönsten Sächsisch, »das is geen Mahl, das is Sie mehrstendeels Gibs, mir Weiterlesen
Der Kurier und der Detektiv – Kapitel 28
Allan Pinkerton
Der Kurier und der Detektiv
Originaltitel: The Expressman and the Detective
Chicago: W. B. Keen, Cooke & Co., 113 and 115 State Street. 1875
Kapitel 28
Die Zeit verging, und am dritten Tag nach dem Ausflug nach Philadelphia war Madame Imbert bei Mrs. Maroney, die ununterbrochen davon sprach, das Geld herauszugeben. Sie spielte auf Cox’ Haltung in dieser Frage an. Er hatte erklärt, dass er White das Geld niemals geben würde; er kenne den Mann nicht und würde niemandem vierzigtausend Dollar anvertrauen. Er betonte, dass er das Geld nun in seinen Händen habe und es auch behalten werde. Sie bestand darauf, dass man ihr die Angelegenheit überlassen sollte, um sie nach ihren eigenen Vorstellungen zu regeln. Mrs. Cox war – genau wie ihr Ehemann – fest dazu entschlossen, dass White das Geld nicht bekommen sollte. Alles sprach gegen die Chance, dass White an das Geld gelangen würde.
Weiterlesen
Der Detektiv – Band 32 – Der sprechende Kopf – Kapitel 3
Walter Kabel
Der Detektiv
Band 32
Kriminalerzählungen, Verlag moderner Lektüre GmbH, Berlin, 1920
Der sprechende Kopf
Kapitel 3
Die Riesenplakate
Die Kammer war völlig dunkel. Als ich hörte, dass der Posten, den Chatarsan vor die Tür gestellt hatte, draußen im Gange sich laut mit einem anderen Manne unterhielt, flüsterte ich Harst zu: »Wozu das alles? Ich begreife Dich nicht!«
»Hast du den Blick und das Lächeln gesehen?«, lautete seine Antwort. »Chatarsan glaubt, einen guten Fang gemacht zu haben. Ich hoffe auf einen noch besseren! Warte nur ab, mein Alter. In dieser Nacht noch sind wir frei. Und dann … dann werden wir unsere Eugenie samt Anhang bald am Wickel haben!«
Neueste Kommentare