Detektiv Nobodys Erlebnisse und Reiseabenteuer Band 1 – Teil 22
Detektiv Nobodys Erlebnisse und Reiseabenteuer
Nach seinen Tagebüchern bearbeitet von Robert Kraft
Band 1
Kapitel 3, Teil 7
Er schritt der Mühle zu und betrat den Eingang. Der andere war ihm gefolgt.
In der Flur, gleich neben dem Treppenaufgang, lag seltsamerweise direkt am Boden ein großer Haufen Mehl. Daneben stand ein Mühlknappe, welcher an einer Holzschaufel einen Stiel befestigte.
»Was liegt denn das Mehl hier?«, meinte Flederwisch im Vorbeigehen, leckte am Finger, tauchte diesen in die weiße Masse und kostete.
»Pfui Deiwel!!«, rief er sofort, heftig ausspuckend. »Wie schmeckt denn das Mehl?«
»Nee, Gabidän, nee«, sang grinsend der Mühlknappe im schönsten Sächsisch, »das is geen Mahl, das is Sie mehrstendeels Gibs, mir Weiterlesen
Der Kurier und der Detektiv – Kapitel 28
Allan Pinkerton
Der Kurier und der Detektiv
Originaltitel: The Expressman and the Detective
Chicago: W. B. Keen, Cooke & Co., 113 and 115 State Street. 1875
Kapitel 28
Die Zeit verging, und am dritten Tag nach dem Ausflug nach Philadelphia war Madame Imbert bei Mrs. Maroney, die ununterbrochen davon sprach, das Geld herauszugeben. Sie spielte auf Cox’ Haltung in dieser Frage an. Er hatte erklärt, dass er White das Geld niemals geben würde; er kenne den Mann nicht und würde niemandem vierzigtausend Dollar anvertrauen. Er betonte, dass er das Geld nun in seinen Händen habe und es auch behalten werde. Sie bestand darauf, dass man ihr die Angelegenheit überlassen sollte, um sie nach ihren eigenen Vorstellungen zu regeln. Mrs. Cox war – genau wie ihr Ehemann – fest dazu entschlossen, dass White das Geld nicht bekommen sollte. Alles sprach gegen die Chance, dass White an das Geld gelangen würde.
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Der Detektiv – Band 32 – Der sprechende Kopf – Kapitel 3
Walter Kabel
Der Detektiv
Band 32
Kriminalerzählungen, Verlag moderner Lektüre GmbH, Berlin, 1920
Der sprechende Kopf
Kapitel 3
Die Riesenplakate
Die Kammer war völlig dunkel. Als ich hörte, dass der Posten, den Chatarsan vor die Tür gestellt hatte, draußen im Gange sich laut mit einem anderen Manne unterhielt, flüsterte ich Harst zu: »Wozu das alles? Ich begreife Dich nicht!«
»Hast du den Blick und das Lächeln gesehen?«, lautete seine Antwort. »Chatarsan glaubt, einen guten Fang gemacht zu haben. Ich hoffe auf einen noch besseren! Warte nur ab, mein Alter. In dieser Nacht noch sind wir frei. Und dann … dann werden wir unsere Eugenie samt Anhang bald am Wickel haben!«
Der Detektiv – Band 32 – Der sprechende Kopf – Kapitel 2
Walter Kabel
Der Detektiv
Band 32
Kriminalerzählungen, Verlag moderner Lektüre GmbH, Berlin, 1920
Der sprechende Kopf
Kapitel 2
Der Zollkutter
Es war drei Uhr nachmittags, als wir beide – jeder mit einem Rucksack auf dem Rücken, über den noch zwei Schlafdecken geschnallt waren – zu dieser Expedition aufbrachen, deren Zweck und Ziel mir genauso unbekannt war wie dem Kapitän.
Harst machte den Führer. Die kleine Insel war außerordentlich hügelig, stellenweise von tiefen Schluchten durchzogen und wies zumeist nur niedrigen Baumwuchs auf. Nach einer Stunde Marsch winkte mir Harst zu, stehen zu bleiben. Er verschwand, kehrte bald zurück und bog nach Süden ab. Hier schlugen wir hinter einem Felsen, der halbkreisförmig von Dornen umwuchert war, Weiterlesen
Susanne Tägder – Das Schweigen des Wassers
Susanne Tägder – Das Schweigen des Wassers
Hauptkommissar Arno Groth wird nach langem Aufenthalt im Westen mit Beschäftigung bei der dortigen Kriminalpolizei Anfang der 90er zurück in seine Heimatstadt im Osten geschickt.
Er soll dort als Aufbauhelfer Ost Kollegen in westlicher Polizeiarbeit schulen und ansonsten bei der Kriminalpolizei als Ermittler arbeiten.
Seit seine Tochter bei einem Segelunfall gestorben ist, den noch dazu ihr Begleiter und damaliger Freund überlebte, hat Arno Groth selbst so seine Schwierigkeiten mit den Vorschriften und weiß nicht genau, ob er an der richtigen Stelle arbeitet.
Sein kriminalistischer Instinkt ist ihm durch den Tod seiner Tochter allerdings nicht abhandengekommen, und als ihn ein Säufer und Bootsverleiher namens Siegmar Eck an seinem Arbeitsplatz aufsucht, um ihn um Hilfe zu bitten, weil er verfolgt werde, wittert Arno Groth einen Fall.
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