The 60s: Der Fälscher von London
Retro-Kino par excellence
Warum Der Fälscher von London der atmosphärische Höhepunkt der Wallace-Ära ist
Ein Millionär, ein düsterer Landsitz, Schreie in der Nacht und eine Druckerpresse im Geheimgang: Am 15. August 1961 erblickte ein Film das Licht der Kinoleinwand, der unter Edgar-Wallace-Fans bis heute als absolutes Juwel gilt. Der Fälscher von London, inszeniert von Regisseur Harald Reinl (der später mit den Winnetou-Filmen Kinogeschichte schreiben sollte), bricht erfrischend mit den starren Mustern der damaligen Kriminalfilme.
Anstatt die klassische Ermittlungsarbeit von Scotland Yard in den Fokus zu rücken, entfaltet sich hier ein packendes psychologisches Drama rund um ein frisch vermähltes Ehepaar.
Die Geschichte beginnt wie eine Romanze, wandelt sich aber schnell zum Albtraum: Der wohlhabende Millionenerbe Peter Clifton und seine schöne Frau Jane verbringen ihre Flitterwochen auf dem düsteren Landsitz Longford Manor. Doch das junge Glück bröckelt rasant. Jane entdeckt nachts eine Geheimtür, hinter der ihr Mann wie in Trance an einer Gelddruckpresse arbeitet – am Weiterlesen
Die 13 Sklavinnen des Dr. Fu Man Chu
Die 13 Sklavinnen des Dr. Fu Man Chu
Originaltitel: Brides of Fu Manchu
Fu Manchu kehrt mit einem Harem des Grauens zurück
Die angloamerikanische Produktion von Seven Arts brachte 1966 die Kultfigur wieder auf die Leinwand. Der Film wurde von Oliver A. Unger und Harry Alan Towers produziert und von Don Sharp inszeniert. Er basiert lose auf Sax Rohmers populärer Romanfigur. Das Drehbuch stammt von Peter Welbeck und Don Sharp. Christopher Lee übernimmt erneut die Rolle des skrupellosen Dr. Fu Manchu, Tsai Chin spielt seine Tochter Lin Tang. Weitere Rollen sind mit Douglas Wilmer (Nayland Smith), Marie Versini (Maria), Heinrich Wilhelm Drache (Karl) und Howard Marion Crawford (Dr. Petrie) besetzt. Die Kamera führte Ernest Steward, die Musik komponierte Christopher Whelen. Die Laufzeit der deutschen Version beträgt 81 Minuten.
Inhalt:
In seinem neuesten Plan zur globalen Machtergreifung entführt Fu Manchu zwölf junge Frauen, die allesamt Töchter Weiterlesen
The 60s: Denen man nicht vergibt
Denen man nicht vergibt (1960)
Mathilda Zachary Lilian Gish und ihre Kinder bewirtschaften eine kleine Farm in Texas. Der Zusammenhalt der Familie wird auf eine harte Probe gestellt, als bekannt wird, dass Tochter Rachel Hepburn nicht Mathildas eigenes Kind, sondern indianischer Abstammung ist. Einer ihrer eigenen Brüder stellt sich gegen Rachel, und die weißen Nachbarn gehen auf Distanz. Als die aufgebrachten Indianer das verlorene Stammesmitglied zurückfordern und einen Angriff auf die Farm vorbereiten, kommt es zur Katastrophe …
Denen man nicht vergibt ist eine Adaption eines Romans von Alan Le May, der auch The Searchers schrieb, den Quellroman für John Fords berühmten Film. Beide Romane sollten Western über Rassenhass und Gewalt darstellen.

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