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Einsendeschluss 31.05.2021

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Die Sternkammer Band 1

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History & Abenteuer

Dreizehn Jahre im Wilden Westen – Kapitel XXVII

Dreizehn Jahre im Wilden Westen
Oder: Abenteuer des Häuptlings Sombrero
Nürnberg, 1877

XXVII. Henrietta. Fischfang. Mokassin-Schlange. Depesche nach Whaly’s Ranch. Begegnung mit Kiowa.

Wir waren kaum von Buffalo Springs zurück, als wir schon wieder fort mussten. Dieses Mal ging es nach Henrietta, einer verlassenen, seiner Zeit von Indianern zerstörten Ansiedlung, um die dort herumstreifenden Indianer aufzusuchen. Wir machten unser Hauptlager am Fluss Little Wichita, wo wir sehr viele Fische fingen, besonders zwei Cad-Fische, von denen jeder fünfundsiebzig Pfund wog, aber weil sie zu fett und ölig, nicht gut zu essen waren. Wir machten ein großes Netz aus Kornsäcken, zogen es durch die tiefen Löcher und holten eine ungeheure Weiterlesen

Die Sternkammer – Band 1 – Kapitel 16

William Harrison Ainsworth
Die Sternkammer – Band 1
Ein historischer Roman
Christian Ernst Kollmann Verlag, Leipzig, 1854

Sechzehntes Kapitel

Von dem Zeichen, welches der Puritaner der Versammlung gab

Inzwischen hatte sich eine große Menge unter dem Fenster versammelt. Obwohl man den Redner nicht unterbrach, konnte man doch an den zornigen Gesichtern seiner Zuhörer leicht die Wirkung der Anrede auf sie bemerken. Als Hugo Calveley ausgeredet hatte, faltete er seine Arme über die Brust zusammen und sah die Versammlung streng Weiterlesen

Dreizehn Jahre im Wilden Westen – Kapitel XXVI

Dreizehn Jahre im Wilden Westen
Oder: Abenteuer des Häuptlings Sombrero
Nürnberg, 1877

XXVI. Jacksboro. Limburger Käse. Streifzug in der Gegend des Salt Creek. Skalpierung eines Kiowa. Verlust eines jungen Wolfes durch Überraschung von Indianern. Mein Hund Etacosh. Buffalo Springs. Junge Bären.

Nachdem wir einige Tage zurück waren in Jacksboro, bekam mein Freund W. eine Sendung Limburger Käse von New York, ein Artikel, den man im Westen nicht kennt. So hatten wir am Abend eine große Festlichkeit, wobei Bier und Limburger unsere Herzen und Mägen erfreuten. Sämtliche Rinde vom Käse, der sehr stark roch, nahm ich und Weiterlesen

Die Sternkammer – Band 1 – Kapitel 15

William Harrison Ainsworth
Die Sternkammer – Band 1
Ein historischer Roman
Christian Ernst Kollmann Verlag, Leipzig, 1854

Fünfzehntes Kapitel

Hugo Calveley

Jocelyn schloss sogleich, dass der Mann, der den Blumenstrauß auf den Boden geworfen hatte, niemand anders sein könne als Hugo Calveley. Aber aller Zweifel über diesen Punkt wurde von Aveline selber entfernt, die in vorwurfsvollem Ton rief: »O Vater! Was habt Ihr getan?«
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Dreizehn Jahre im Wilden Westen – Kapitel XXV

Dreizehn Jahre im Wilden Westen
Oder: Abenteuer des Häuptlings Sombrero
Nürnberg, 1877

XXV. Übersiedlung nach Jacksboro. Massaker durch Kiowa. Unterhandlung des Generals Sherman mit den mörderischen Kiowa. Gefangennahme und Transport dreier Häuptlinge nach Texas.

Von Fort Concho nach Jacksboro waren wir sechzehn Tage auf dem Weg. Ein Teil der Kompanie blieb in Fort Concho zurück, um General Sherman, der dort erwartet wurde, nach Jacksboro zu eskortieren. Dieselben kamen erst vierzehn Tage später an. Fünfzehn Meilen von Jacksboro, auf der Straße nach Fort Concho, liegt der Salt Creek, ein Flüsschen, von Wald umgeben, welches von jeher der Schauplatz blutiger Gefechte und Mordtaten der Weiterlesen

Dreizehn Jahre im Wilden Westen – Kapitel XXIV

Dreizehn Jahre im Wilden Westen
Oder: Abenteuer des Häuptlings Sombrero
Nürnberg, 1877

XXIV. Nach Indianern. Wildes Vieh. Leben im Fort Concho. Mexikanische Räuber als Indianer.

Wir gingen nun wieder an einen Seont den Colorado River hinauf und streiften einige Wochen in den Bergen umher. Da unser Fleisch alle werde, ging ich mit Higgins hinaus, um ein Stück wildes Vieh zu schießen. Bald fanden wir eine große Herde und schossen ein gutes fettes Tier. Als es aber brüllte, wie Higgins ihm den Hals durchtrennte, so kam die ganze Herde daher galoppiert. Sobald sie das Blut rochen, mussten wir ins Gebüsch flüchten. Sie stampften die Erde, brüllten und warfen Sand mit Hörnern und Füßen in die Höhe. Unsere Karabiner Weiterlesen

Die Riffpiraten – Kapitel 10

Heinrich Klaenfoth
Die Riffpiraten
Verlag Albert Jaceo, Berlin, um 1851

Kapitel 10

Die letzten Worte eines Sterbenden

Zwei Monate nach dieser geheimnisvollen Abendpromenade der Prinzessin Judith durchschritt eine kleine Dame in der Frühe schon einige der Hauptstraßen Mexikos. Sie hatte einen Regenschirm über sich aufgespannt. Ein wohl ausstaffierter Diener in glänzender, goldbordierter Livree folgte ihr auf drei Schritte, ebenfalls einen Regenschirm über sich ausgebreitet. Er trug den Pompadour der kleinen Dame, aus dem eine Strickscheide ein Weiterlesen