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Westward! Ho!

Westward! Ho! – Erinnerungen eines Trappers – Kapitel 8

Am achten sahen wir zum ersten Mal einen Grizzlybären, ein großes wildes, furchterregendes Tier, das klügste, mächtigste und am meisten gefürchtete aller nordamerikanischen Vierbeiner. Wir werden an anderer Stelle Gelegenheit haben, Beispiele der Tapferkeit, Schlauheit und des Mutes dieses bemerkenswerten Tieres hervorzuheben, und werden in ihrem richtigen Zusammenhang einige der vielen Anekdoten darüber erzählen, die unter den Indianern und Trappern der Rocky Mountains gegenwärtig sind. Der Bestand davon nimmt ständig zu, während das Abenteuer weitergeht und sich Tier und Mensch in gegenseitigem Streit begegnen. Der, den wir sahen, war in einiger Entfernung und sah fast so groß wie ein Büffel aus, für den er selbst von erfahrenen Jägern gehalten wurde.

Wir überquerten am elften den Platte River noch einmal bei den Red Hills, zwei hohe, kirschrote Felsbrocken, getrennt durch den Fluss, der hier nach Süden abfällt. Am folgenden Tag verließen wir den Platte sowie die Black Weiterlesen

Westward! Ho! – Erinnerungen eines Trappers – Kapitel 7

Gegen Mittag des 28. Mai entdeckten wir etwa 5 Meilen vor uns am Südufer des Flusses ein Indianerdorf. Drei Männer ritten voran, um die Indianer zu beobachten, während wir die notwendigen Vorbereitungen für eine eventuelle Verteidigung trafen. Kurze Zeit später sahen wir eine große Staubwolke. Unser Spähtrupp kam mit rund 50 Indianern vom Erkundungsritt zurück. Die Indianer gaben uns zu verstehen, dass sie Cheyenne seien. Auch sie erzählten uns die gleichen Beobachtungen von den Arapaho und Gros Ventre wie vorher die Sioux. Bis auf einen Indianer verließen die Cheyenne schließlich unser Lager.

Im Laufe des Abends ging ein Gerücht durch das Camp. Der Indianer, welcher zurückgeblieben war, sollte ein Arapaho sein. Einer unserer Männer regte sich darüber Weiterlesen

Westward! Ho! – Erinnerungen eines Trappers – Kapitel 6

Seit Verlassen der Gabelung des Loup River konnten wir nur spärlich unsere Holzvorräte auffüllen. Weit und breit war kaum ein Baum zu sehen. Hin und wieder fanden wir am Ufer des Flusses etwas Treibholz, welches sich jedoch schlecht als Feuerholz eignete. Zum Glück bot die Prärie in ausreichendem Maße einen Ersatzbrennstoff für uns bereit – prairie chips, getrockneter Büffelkot. Dieser brannte vorzüglich und roch etwas streng, beeinträchtigte aber nicht den Geschmack der Steaks, die wir uns an so manchen Abenden brieten.

Als wir am Mittag des 21. Mai 1830 unser Lager aufschlugen, entdeckten einige Männer unserer Expedition merkwürdige Erscheinungen auf der Kuppe einer benachbarten Anhöhe. Weiterlesen

Westward! Ho! – Erinnerungen eines Trappers – Kapitel 5

Für viele Männer bedeutete das Leben in den Bergen Abenteuer, Freiheit, Unabhängigkeit, Naturverbundenheit, Härte und Gefahr. Um in der Wildnis überleben zu können, bedurfte es einiger Natur- und Sachkenntnisse sowie persönlicher Attribute. Ohne diese kam es vor, dass man sehr früh starb oder nach einer Saison entmutigt die Berge verließ. Theoretische und praktische Fähigkeiten und Fertigkeiten wie Schießen, Schwimmen, Bergsteigen, militärische Grundkenntnisse in Strategie und Taktik, Jagd, Reiten und andere waren notwendig, um in der Wildnis unter äußersten Witterungsbedingungen überleben zu können.
Wie war es damals, als unzählige Abenteurer ihr Glück in den Rocky Mountains suchten und dafür Entbehrungen und Strapazen auf sich nahmen? Es sind die Tagebuchaufzeichnungen der Expeditionen zu den Quellen der Flüsse Missouri, Columbia und Colorado von Februar Weiterlesen

Westward! Ho! – Erinnerungen eines Trappers – Kapitel 4

Für viele Männer bedeutete das Leben in den Bergen Abenteuer, Freiheit, Unabhängigkeit, Naturverbundenheit, Härte und Gefahr. Um in der Wildnis überleben zu können, bedurfte es einiger Natur- und Sachkenntnisse sowie persönlicher Attribute. Ohne diese kam es vor, dass man sehr früh starb oder nach einer Saison entmutigt die Berge verließ. Theoretische und praktische Fähigkeiten und Fertigkeiten wie Schießen, Schwimmen, Bergsteigen, militärische Grundkenntnisse in Strategie und Taktik, Jagd, Reiten und andere waren notwendig, um in der Wildnis unter äußersten Witterungsbedingungen überleben zu können.
Wie war es damals, als unzählige Abenteurer ihr Glück in den Rocky Mountains suchten und dafür Entbehrungen und Strapazen auf sich nahmen? Es sind die Tagebuchaufzeichnungen der Expeditionen zu den Quellen der Flüsse Missouri, Columbia und Colorado von Februar Weiterlesen

Westward! Ho! – Erinnerungen eines Trappers – Kapitel 3

Für viele Männer bedeutete das Leben in den Bergen Abenteuer, Freiheit, Unabhängigkeit, Naturverbundenheit, Härte und Gefahr. Um in der Wildnis überleben zu können, bedurfte es einiger Natur- und Sachkenntnisse sowie persönlicher Attribute. Ohne diese kam es vor, dass man sehr früh starb oder nach einer Saison entmutigt die Berge verließ. Theoretische und praktische Fähigkeiten und Fertigkeiten wie Schießen, Schwimmen, Bergsteigen, militärische Grundkenntnisse in Strategie und Taktik, Jagd, Reiten und andere waren notwendig, um in der Wildnis unter äußersten Witterungsbedingungen überleben zu können.
Wie war es damals, als unzählige Abenteurer ihr Glück in den Rocky Mountains suchten und dafür Entbehrungen und Strapazen auf sich nahmen? Es sind die Tagebuchaufzeichnungen der Expeditionen zu den Quellen der Flüsse Missouri, Columbia und Colorado von Februar Weiterlesen