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Storys

Felsenherz der Trapper – Teil 03.2

Felsenherz, der Trapper
Selbst Erlebtes aus den Indianergebieten erzählt von Kapitän William Käbler
Erstveröffentlichung im Verlag moderner Lektüre GmbH, Berlin, 1922
Überarbeiteter Text
Band 3
Der Kundschafter von Fort Kavett
2. Kapitel
Im Lager der Texaner

In einer tiefen Erdmulde des Buschstreifens saßen und lagen um zwei nur ganz schwach glimmende Feuer etwa dreißig sonngebräunte, bärtige Männer herum, sämtlich bewaffnet mit Doppelbüchse, Pistolen und langem Jagdmesser. Die Hälfte von ihnen trug eine Art Uniform; die anderen verrieten durch ihre Kleidung, dass sie Farmer aus den östlichen Teilen von Texas waren.

Einer der Uniformierten, der von den Übrigen mit Oberst angesprochen wurde, hatte soeben die Meldung eines Kundschafters Weiterlesen

Jim Jackson – Der Drehorgelspieler

Jim Jackson
Detektivgeschichten
Der Drehorgelspieler

Während Jim Jackson auf seinem Schmerzenslager liegt und den infamen Notthingham verflucht, der ihn mit einer Bombe verletzt hat, wollen wir ein wenig über die Kindheit unseres Helden sprechen und von dem ersten Kriminalfall berichten, in den er verwickelt wurde. Wir werden sehen, wie ein dramatischer Mord seine Berufung besiegelte, als er kaum zwölf Jahre alt war.

Jims Vater war ein sogenannter Businessman. Durch zahlreiche Geschäfte hatte er in kurzer Zeit ein enormes Vermögen erworben, es jedoch nach einem unglücklichen Spekulationsgeschäft an der Börse ebenso schnell wieder verloren. Der Verlust von so viel Geld hatte den Vater so tief erschüttert, dass er einen Schlaganfall erlitt. Trotz der fürsorglichen Pflege, die ihm zuteilwurde, starb er, ohne das Bewusstsein wiedererlangt zu haben.

Seine Frau, die als Witwe mit dem kleinen, damals erst zehnjährigen Jim zurückblieb, war tief betrübt, denn sie hatte den Mann Weiterlesen

Jim Jackson – Eine mörderische Herausforderung

Jim Jackson
Detektivgeschichten
Eine mörderische Herausforderung

Kein Mord hat jemals mehr Aufsehen erregt als der an Mr. Preakin, einem Rentner, der ein kleines Stadthaus in der 23rd Street bewohnte – einer der elegantesten Straßen New Yorks.

Sobald das Verbrechen entdeckt wurde, begab sich Untersuchungsrichter White zusammen mit dem Gerichtsmediziner zum Tatort. Dort stellten die beiden Magistrate fest, dass die Tat mit einer scharfen Waffe begangen worden war, etwa einem starken Dolchmesser oder einem Fleischermesser.

Die glatt durchtrennten Halswirbel zeugten von der Gewalt, mit der der Mörder die Waffe geführt hatte. Auch die schrecklichen Verletzungen am Körper zeigten, dass das Opfer einen furchtbaren Kampf gegen den Angreifer geführt haben musste. Die Nase war vollständig abgetrennt, die Finger beider Hände zerhackt und mehrere Fingerglieder fehlten ganz.

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Felsenherz der Trapper – Teil 03.1

Felsenherz, der Trapper
Selbst Erlebtes aus den Indianergebieten erzählt von Kapitän William Käbler
Erstveröffentlichung im Verlag moderner Lektüre GmbH, Berlin, 1922
Überarbeiteter Text
Band 3
Der Kundschafter von Fort Kavett
1. Kapitel
Der Klapperschlangenjäger

In den Buschinseln einer mit fahlem, ausgedörrtem Gras bedeckten Prärie im Nordwesten des texanischen Städtchens San Antonio lagerten an einem windstillen, heißen Septemberabend drei Weiße und ein junger, stattlicher Indianer. Dieser trug in seinem schwarzen Haarschopf mehrere Adlerfedern, deren Kiele mit bunten Glasperlen verziert waren.

Die kleine Lichtung in den Buschinseln, die von den vier Männern nach einem ermüdenden Tagesritt zum Lagerplatz auserwählt Weiterlesen

Jim Jackson – Enthauptet

Jim Jackson
Detektivgeschichten
Enthauptet

Die Aufgabe des New Yorker Sicherheitsdienstes bestand darin, die amerikanischen Milliardäre besonders zu schützen. Die Polizisten wussten, dass diese steinreichen Männer Neid erweckten und Kriminelle von den Reichtümern in ihren prunkvollen Anwesen angelockt wurden.

Jim Jackson war eine Zeit lang bei dieser Abteilung eingesetzt, die man die Milliardärsgarde nannte. Er glaubte nicht, dass den Öl-, Minen- oder Eisenbahnkönigen in ihren von Dienstboten bewachten Anwesen Gefahr drohte, sondern nachts auf der Straße, wenn sie heimkehrten.

Hatte man nicht erst kürzlich gesehen, wie ein dreister Bandit den Platz eines Chauffeurs einnahm, einen Gentleman dreißig Kilometer weit aus New York entführte und so schnell fuhr, dass ein Absprung lebensgefährlich gewesen wäre? An einem Weiterlesen