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Einsendeschluss 31.05.2021

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Paraforce Band 38

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Vergessene Werke

Im Zauberbann des Harzgebirges – Teil 45

Im Zauberbann des Harzgebirges
Sagen und Geschichten, gesammelt von Marie Kutschmann

Burg Quästenberg

Dort, wo die goldene Aue, ein Landstrich, der sich schon vor vielen hundert Jahren durch seine Fruchtbarkeit und durch den Wohlstand seiner Städte auszeichnete, den Harz streift und der Kyffhäuser die Grenze derselben bildet, erheben sich einige Berge, zwischen denen hindurch eine enge Schlucht weiter ins Gebirge führt. Folgt man diese, so erblickt man bald eine einsam gelegene Anhöhe, die von den übrigen Bergen fast verdeckt ist.

Auf dieser Anhöhe erhob sich vor langen Jahren eine Burg, deren Äußeres schon das Räubernest verriet und deren Benennung Finsterberg dem Zweck, dem sie diente, entsprach. Hohe Mauern umschlossen das finstere Weiterlesen

Im Zauberbann des Harzgebirges – Teil 44

Im Zauberbann des Harzgebirges
Sagen und Geschichten, gesammelt von Marie Kutschmann

Die Rosenkirche Elende

Hoch auf steilem Berg, nicht weit von Bleicherode, auf der Grenze zwischen Thüringen und dem Harz, liegt die alte Burg Lohra. Zu ihren Füßen dehnen sich zwischen Feldern und Gehölzen die Dörfer Friedrichslohra, Mönchslohra und Elende.

In grauer Vorzeit war diese Gegend mit einem dichten, schaurigen Wald bedeckt, welcher Lohra, der von den alten Sachsen hochverehrten Göttin der Liebe, geheiligt war. Wo nun die Reste der Bergfeste Lohra sich erheben, soll unter tempelartiger Bedachung ein Bild der Göttin gestanden haben, und dort, wo das Dörfchen Elende liegt, ein Weiterlesen

Addy der Rifleman – Der Held vom Mohawk

Max Felde
Addy der Rifleman
Eine Erzählung aus den nordamerikanischen Befreiungskämpfen
Union Deutsche Verlagsgesellschaft Stuttgart, Berlin, Leipzig, 1900

Der Held vom Mohawk

Es war wenige Tage nach dem blutigen Gefechte bei Oriskany, als vor einem umfangreichen Farmhaus in Little Falls, das damals nur aus wenigen nebeneinander liegenden Gebäuden bestand, mehrere Männer um einen runden Tisch in eifrigem Gespräch beim Becher saßen.

Das Wohngebäude der Farm, hinter dem sich noch eine Anzahl Kornschober und ein umfangreicher Scheibenstand Weiterlesen

Der Fluch von Capistrano – Kapitel 7

Johnston McCulley
Der Fluch von Capistrano
New York. Frank A. Munsey Company. 1919
Ursprünglich in fünf Teilen in der All-Story Weekly ab der Ausgabe vom 9. August 1919 als Serie veröffentlicht.
Kapitel 7
Eine andere Art von Mensch

Don Carlos verlor keine Zeit, als er erneut auf die Veranda eilte. Da er zugehört hatte und daher wusste, was passiert war, versuchte er, den verlegenen Don Diego de la Vega zu besänftigen. Obwohl in seinem Herzen Bestürzung herrschte, schaffte er es, zu lächeln und den Vorfall auf die leichte Schulter zu nehmen.

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Deutsche Märchen und Sagen 82

Johannes Wilhelm Wolf
Deutsche Märchen und Sagen
Leipzig, F. A. Brockhaus, 1845

101. Bischof Conrads von Würzburg Tod

Conrad Wilhelm, Bischof von Würzburg und Herzog von Franken, stellte im Jahre 1684 eine Lustfahrt zu Wasser an zu seinem Lusthof zu Veitshochheim. Als er an dem adligen Fräuleinkloster Unterzell vorbeifuhr, lag seine Schwester, die Priorin, gerade im Fenster und sah, wie im Schiff vor ihrem Bruder eine schwarz überdeckte Totenlade stand. Sie allein sah dieselbe und niemand außer ihr. Die Bedeutung dieses Gesichtes offenbarte sich am achten des Herbstmonats desselben Jahres. In der Nacht, welche dem Tag vorherging, fiel des Bischofs Leibpferd Weiterlesen

Im Zauberbann des Harzgebirges – Teil 43

Im Zauberbann des Harzgebirges
Sagen und Geschichten, gesammelt von Marie Kutschmann

Die vier Hufeisen zu Ellrich

Es war an einem Sonntagmorgen. Lieblicher Friede lag auf Tal und Höhen, heller Glockenton rief die Andächtigen ins Gotteshaus des Städtchens Ellrich. Bald aber wurde die feierliche Stille unterbrochen. Von mehreren Seiten sprengten ungestüm auf ihren Rossen wilde Ritter daher und ihr lautes Rufen und Lachen schallte durch die Straßen. Vor einem Haus wurde Halt gemacht. Da immer mehr Reiter hinzukamen, so war des lauten Willkommens kein Ende, bis endlich die Versammelten lärmend und tobend ins Innere des Hauses traten.

Dort lagen schon in einem Saal zwei mächtige Weinfässer bereit. Es hatten nämlich die Ritter für den Tag ein Weiterlesen

Addy der Rifleman – Die deutschen Fäuste bei Oriskany

Max Felde
Addy der Rifleman
Eine Erzählung aus den nordamerikanischen Befreiungskämpfen
Union Deutsche Verlagsgesellschaft Stuttgart, Berlin, Leipzig, 1900

Die deutschen Fäuste bei Oriskany

Mehrere Wochen waren vergangen; man schrieb den 6. August.

An diesem Tage befand sich Addy, der Jäger, auf einem schmalen Waldpfad des benachbarten Indianergebietes, wenige Meilen nur südöstlich des Forts Stanwix, welches zum Schutz der kolonisierten Gebiete vor Jahren schon errichtet worden war.
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