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Storys & Lyrik

Eine Reise ins Jahr 2000 – Kapitel 23

William Wallace Cook
Eine Reise ins Jahr 2000
Kapitel 23
Zurück in die gute alte Zeit

Kinch war mit seinem Latein am Ende. Umringt von der riesigen Menschenmenge wie sie waren: Wie sollte Lumley gerettet werden?

Allgemein nahm man an, dass sich Lumley viertausend Meilen entfernt befand, irgendwo im Gravitationszentrum zwischen den Vereinigten Staaten und China schwebend. Seine Rückkehr wurde erst mit dem nächsten Zug der Universal-Röhre von der anderen Seite erwartet.

Diese allgemeine Annahme rettete Lumley schließlich das Leben, begünstigt durch Miss Tibijuls Widerstreben, ihren Versprecher weiterzuverfolgen und ihn den Umstehenden gegenüber zu verraten.

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Inspektor Pinson – 03

Inspektor Pinson
Nach den Texten, die 1907 in der illustrierten Volks-Familienzeitschrift MON BONHEUR erschienen sind
Der Sohn des Kaisers entgeht dem Tod
Von Jacques Bellême

Der Zufall wollte es, dass Geheimdienstinspektor Pinson an diesem Tag über die Pont de la Concorde ging.

Es war an einem Donnerstagnachmittag. Während seine Aufmerksamkeit auf die Lastkähne gerichtet war, die von einem Schlepper flussaufwärts gezogen wurden, kamen die Schüler eines Internats an ihm vorbei. Sie wurden von einem Hilfslehrer beaufsichtigt, den diese Aufgabe nicht allzu sehr zu amüsieren schien. Die jungen Männer, alle um die zwanzig Jahre alt, trugen Ledergamaschen an den Beinen und hielten eine Reitgerte in der Hand. Sie kamen gerade von ihrer Reitstunde zurück.

Das wäre weiter nicht bemerkenswert gewesen, hätte nicht das Gespräch zweier junger Männer, die sich auf Deutsch unterhielten, plötzlich die Neugier des Polizisten geweckt, der diese Sprache sehr gut verstand.

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Eine Reise ins Jahr 2000 – Kapitel 22

William Wallace Cook
Eine Reise ins Jahr 2000
Kapitel 22
Tibilus zahlt die Zeche

Der scharfsinnige Kinch gab selten so rasch nach wie in diesem Moment. Es dauerte jedoch nicht lange, bis er sich wieder vollkommen im Griff hatte.

Er stürzte zur Tür und riss sie weit auf.

»Wo wollen Sie hin?«, fragten ein Dutzend Stimmen wie aus einem Munde.

»Mir den Mantel holen, wenn ich kann.«

»Die bringen Sie um, sobald sie merken, welcher Trick ihnen gespielt wurde«, sagte Mortimer.

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Felsenherz der Trapper – Teil 03.5

Felsenherz, der Trapper
Selbst Erlebtes aus den Indianergebieten erzählt von Kapitän William Käbler
Erstveröffentlichung im Verlag moderner Lektüre GmbH, Berlin, 1922
Überarbeiteter Text
Band 3
Der Kundschafter von Fort Kavett
5. Kapitel
Undank ist der Welt Lohn

»Ah, der berühmte Master Felsenherz!«, begrüßte Tobbler den jungen Trapper mit deutlichem Spott. »Und einen Apachenhäuptling bringt ihr auch gleich mit! Das wird den Colonel freuen, der leider schon weiter nach dem Fort geritten ist und nur mich hier auf diesem wichtigen Posten zurückgelassen hat. Wir trafen nämlich auf eine starke Streifpatrouille der Unseren, und auf Rat eines alten Westmannes, den ihr gleich kennenlernen werdet, wurde dieses Lager schnell errichtet. Wie gefällt es euch, Felsenherz? In diesem auf einem kahlen Hügel gelegenen Verhau können wir ein paar hundert Apachen Widerstand Weiterlesen →

Inspektor Pinson – 02

Inspektor Pinson
Nach den Texten, die 1907 in der illustrierten Volks-Familienzeitschrift MON BONHEUR erschienen sind
Wie starb Dmitri Tcherkow?
Von Jacques Bellême

Der Bahnhofsvorsteher nahm gerade mit dem Wachtmeister der Gendarmerie im Café des Voyageurs einen Aperitif zu sich, als sie Herrn Pinson vorbeigehen sahen. Niemand in der kleinen Stadt wusste, dass er Inspektor bei der Sûreté war, aber jeder kannte ihn, da er sozusagen jeden Sonntag regelmäßig zu Besuch kam, um seine hochbetagte Mutter zu sehen, die sich schon vor langer Zeit nach Mainville zurückgezogen hatte. Man wusste zwar, dass ihn seine Arbeit in Paris festhielt, aber das war auch schon alles. Jeder kannte und schätzte ihn, denn er war nicht arrogant, gab jedem freundlich die Hand und lehnte es nie ab, ein Getränk anzunehmen oder eines auszugeben.

Er ließ sich also nicht lange bitten, als der Bahnhofsvorsteher ihn einlud, sich an seinen Tisch zu setzen, und erkundigte sich auch gleich nach dem werten Befinden des Wachtmeisters Planteau und dessen Gattin.

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