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Gator, der Söldner

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Serien

Marshal Crown – Band 38

Bete, wenn die Bandoleros kommen

Sie kamen mit den ersten Strahlen der Morgensonne.

Zwölf sonnenverbrannte, hagere Gestalten, unrasiert, verkommen, mit zerschlissenen Kleidern und ausgetretenen Stiefeln. Sieben Amerikaner, zwei Mexikaner, zwei Halbblutindianer und ein dunkelhäutiger Hüne, dessen kahl geschorener Schädel wie eine blank polierte Kanonenkugel in der Sonne glänzte.

Sie sahen aus, als hätte sie die Hölle ausgespuckt.

Das einzige Gepflegte an ihnen schienen ihre Waffen zu sein.

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Marshal Crown – Band 37

Hetzjagd auf den Rustlerking

Der Morgennebel lag wie ein milchiger Schleier über dem Land am Canadian River. Die Luft war noch klamm vom Tau und auf den Gräsern und Sträuchern glitzerte der Reif im ersten Licht der aufgehenden Sonne.

Unweit des Flusses stand ein einsamer Wachposten am sandigen Ufer. Das Holz seines heruntergebrannten Lagerfeuers war mit einer stumpfgrauen Ascheschicht überzogen und spendete längst keine Wärme mehr. Der Mann hatte sich deshalb den breitkrempigen Sombrero tiefer in die Stirn gezogen und zum Schutz vor der morgendlichen Kühle eine bunt gewebte Decke um die Schultern geschlungen.

Seine Händen krampften sich um den Lauf seines altertümlichen Hinterladers, während er versuchte, gegen den Schlaf anzukämpfen, der gerade in dieser Stunde zwischen Tag und Tau geradezu übermächtig war. Immer Weiterlesen

Marshal Crown – Band 36

Verdammt, verflucht und vogelfrei

»Himmel noch mal«, polterte John Sanders.

Sichtlich aufgebracht knallte der Rancher sein Besteck auf den Tisch und schob den halb vollen Teller, den er vor sich stehen hatte, ruckartig zur Seite.

Je länger er seinen Sohn beobachtete, der einem gereizten Puma gleich vor dem Fenster neben der Eingangstür auf und ab lief, umso mürrischer wurde sein Gesicht.

»Jetzt setz dich endlich auf deine vier Buchstaben und iss mit uns zu Abend. Du machst mich noch ganz verrückt Weiterlesen

Marshal Crown – Band 35

In den Klauen des Ku-Klux-Klan

Ein Hinweis an die Leserschaft

Dies ist ein historischer Western.

Auch wenn der Ort der Handlung und viele Protagonisten dieser Geschichte der Fantasie des Autors entsprungen sind, so sind die hier geschilderten Ereignisse in dieser oder ähnlicher Form tatsächlich geschehen. Man darf die hier beschriebenen Brutalitäten und die zynischen, menschenverachtenden Dialoge deshalb nicht mit heutigen Maßstäben messen, sondern muss sie mit den Augen jener Zeit sehen, in der sich das Ganze zugetragen hat.

Nur so bekommt man einen unverfälschten Blick auf das Geschehen, auch wenn es nicht immer einfach ist, die Weiterlesen

Westward! Ho! – Erinnerungen eines Trappers – Kapitel 8

Am achten sahen wir zum ersten Mal einen Grizzlybären, ein großes wildes, furchterregendes Tier, das klügste, mächtigste und am meisten gefürchtete aller nordamerikanischen Vierbeiner. Wir werden an anderer Stelle Gelegenheit haben, Beispiele der Tapferkeit, Schlauheit und des Mutes dieses bemerkenswerten Tieres hervorzuheben, und werden in ihrem richtigen Zusammenhang einige der vielen Anekdoten darüber erzählen, die unter den Indianern und Trappern der Rocky Mountains gegenwärtig sind. Der Bestand davon nimmt ständig zu, während das Abenteuer weitergeht und sich Tier und Mensch in gegenseitigem Streit begegnen. Der, den wir sahen, war in einiger Entfernung und sah fast so groß wie ein Büffel aus, für den er selbst von erfahrenen Jägern gehalten wurde.

Wir überquerten am elften den Platte River noch einmal bei den Red Hills, zwei hohe, kirschrote Felsbrocken, getrennt durch den Fluss, der hier nach Süden abfällt. Am folgenden Tag verließen wir den Platte sowie die Black Weiterlesen

Denise Mulligan – Insel-Horror Part 6

Gunter Arentzen
Denise Mulligan
Insel-Horror
Part 6: Das Ende der Quest

Zitat:

In einem Theater brach hinter den Kulissen Feuer aus. Der Pierrot trat an die Rampe, um das Publikum davon zu unterrichten. Man glaubte, es sei ein Witz, und applaudierte. Er wiederholte seine Mitteilung; man jubelte noch mehr. So, denke ich mir, wird die Welt eines Tages untergehen.

(Søren Aabye Kierkegaard)

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