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Frank Reade Library

Frank Reade Library – Nummer 1 – Kapitel 10

Frank Reade jr. und sein neuer Dampfmann
Oder: Die Reise des jungen Erfinders in den Wilden Westen
Kapitel 10
Bei den Viliganten

Jeden Moment hätte der Dampf-Mann in die Reihen der Vigilanten stürmen können. Es wäre ein großer Erfolg gewesen, denn Cliff wäre nun in ihrer Gewalt, und der Weg, Jim Travers vor dem Galgen zu retten, wäre geebnet. Aber es sollte nicht sein. Der Bösewicht war zwar eingestiegen, doch wie der schlaue Kerl, der er war, hatte er sich unbemerkt auf den Boden des Wagens gelegt. Er hatte alles beobachtet, und als er sah, dass der Dampf-Mann sicher entkommen würde, wusste er, dass nur eine verzweifelte Aktion ihn jetzt noch retten konnte.

Während Frank und Barney an ihren Posten beschäftigt waren, machte er einen blitzschnellen Sprung zur Käfigtür. Unglücklicherweise hatte Barney sie nicht verriegelt. Ein kurzer Warnschrei kam von Bessie, doch es war zu spät. Der Bösewicht riss die Tür auf und sprang hinaus. Er überschlug sich den Abhang hinunter – teilweise absichtlich, um den Kugeln auszuweichen, Weiterlesen

Frank Reade Library – Nummer 1 – Kapitel 9

Frank Reade jr. und sein neuer Dampfmann
Oder: Die Reise des jungen Erfinders in den Wilden Westen
Kapitel 9
Pomps Fehler

Frank Reade, jr. fühlte sich wie in eine Decke eingerollt und schlief ein. Er glaubte nicht, dass der Bandit Cliff in der Lage sein würde, sie in dieser Nacht zu behelligen. Es war Barneys erste Wache. Der Hibernier hielt bis Mitternacht im Käfig gewissenhaft Ausschau. Dann rief er Pomp, um ihn abzulösen. Der Schwarze hielt bis in die frühen Morgenstunden gut Wache. Die Dunkelheit war überaus dicht. Um diese Zeit verspürte Pomp eine flaues Gefühl in der Magengegend und ein großes Verlangen nach Wasser. Sein Durst wurde immer verzehrender, und es schien ihm, als müsse er ihn um jeden Preis stillen. Doch als er in den Tank sah, stellte er fest, dass dieser leer war. Es gab keinen Schluck kaltes Wasser mehr im Wagen. Angesichts dieser ernüchternden Feststellung wurde Pomp nachdenklich.

»Ich denke mir bloß, wenn ich ein bisschen Wasser hätte, wäre alles wieder gut«, murmelte er; »aber wie zum Teufel soll dieser Weiterlesen

Frank Reade Library – Nummer 1 – Kapitel 8

Frank Reade jr. und sein neuer Dampfmann
Oder: Die Reise des jungen Erfinders in den Wilden Westen
Kapitel 8
Auf zur Ranch V.

Pläne wurden rasch geschmiedet. Man beschloss, aus strategischen Gründen vorzugehen, da ihre Truppe weitaus schwächer war als die von Cliff.

»Seht ihr, wenn wir die Ranch V. zu einem Zeitpunkt angreifen können, an dem Cliff und der Großteil seiner Männer in den Bergen sind, können wir den Ort einnehmen«, erklärte Frank scharfsinnig.

»Das hat Hand und Fuß«, pflichtete Harmon bei, »aber Sie sind der Boss. Ich sehe schon, dass Sie ein klügeres Köpfchen haben als ich, Mister Reade.«

»Das wollen wir so nicht stehen lassen«, sagte Frank bescheiden, »lassen Sie uns lieber zusammenarbeiten, Mr. Harmon.«

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Frank Reade Library – Nummer 1 – Kapitel 7

Frank Reade jr. und sein neuer Dampfmann
Oder: Die Reise des jungen Erfinders in den Wilden Westen
Kapitel 7
Die Wachen

»Was ist los?«, keuchte Frank und wurde schläfrig wach.

»Seien Sie still, Mr. Frank! Da draußen auf der Wiese ist ein seltsames Licht zu sehen. Ich dachte, ich mache Sie darauf aufmerksam, Sir.«

»Ein Licht?«, murmelte Frank, nun hellwach.

Er stand auf, rieb sich die Augen und starrte auf das entfernte Leuchten.

»Das ist seltsam«, murmelte er. »Das müssen wir untersuchen.«

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Frank Reade Library – Nummer 1 – Kapitel 6

Frank Reade jr. und sein neuer Dampfmann
Oder: Die Reise des jungen Erfinders in den Wilden Westen
Kapitel 6
Der Kampf im Pass

Eine knappere Rettung wäre kaum vorstellbar gewesen.

Der herabstürzende riesige Felsbrocken hätte den Dampfmann und das Leben der Insassen zerstört.

Gerade noch rechtzeitig hatte Pomp die Gefahr erkannt. Einen Moment später wäre es zu spät gewesen.

Aufgeregt rief Pomp: »Sehen Sie das nicht, Master Frank?«

»Ich sehe es«, antwortete Frank mit aufgeregter Stimme. »Mein Gott, das war knapp. Einen Moment später wären wir in Stücke gerissen worden, so wahr ich lebe.«

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