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Paraforce – Band 42

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Bergmann und Wilddieb III

Bergmann und Wilddieb
Eine Novelle von Julius Dornau
Johann Ambrosius Barth Verlag, Leipzig, 1841

Das Schicksal freut sich, Sterbliche zu quälen, und treibt mit ihnen grausam oft sein Spiel.

Horaz

III.

Der Fluch der Armut

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Sagen der mittleren Werra 9

Sagen-der-mittleren-Werra

Von der goldenen Krone in Schmalkalden

In Schmalkalden war einer, dem wollte es durchaus nicht glücken. Da hörte er von dem Otternkönig, der sich jeden Mittag unweit Schmalkalden in einem Born bade und dabei jedes Mal seine goldene Krone ablege. Wenn einer dort ein weißleinen Tüchlein ausbreite, so würde der Otternkönig seine goldene Krone darauf legen. Und wer dann flink sei, der könne sie mit dem Tuch aufraffen. Aber dann hieße es Fersengeld geben, sonst würde er von den Ottern aufgefressen. Wer aber das Krönlein bekomme, der sei für immer ein gemachter Mann.
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Im Gespräch mit Olaf Brill über WEGA 6: Hinter den Truhen

Alexandra Trinley: Dietmar, wer ist die Vogelschildkröte auf dem Titelbild?

Dietmar Schmidt: Bei dem außerirdischen Lebewesen handelt es sich um einen Garstag. Garstag leben in der »Lanzette«, einem gigantischen Bohrwurm. Sie sind von der Superintelligenz ES beauftragt, nach einem geheimnisvollen Gegenstand zu suchen, der ES einst »entzogen« wurde und von dem man nur den Namen kennt: der Kradiac. Bei dem Wesen könnte es sich um Karyptichon handeln, den Ersten Bewahrer der Garstag.

Alexandra Trinley: Ist das wabernde Chaos um die Personen herum schon der Bereich mit der Strangeness 1, also dem andersgearteten Universum, in dem die im Titel genannten Truhen versteckt sind?

Dietmar Schmidt: Nein, nur die Gebrüder Vorannen können den Bereich mit einer Strangeness von fast 1 erreichen. Wenn Karyptichon etwas umwabert, dann wird das wohl der entsetzliche Gestank sein, der das Weiterlesen

Aus dem Wigwam – Owasso und Wayoond

Karl Knortz
Aus dem Wigwam
Uralte und neue Märchen und Sagen der nordamerikanischen Indianer
Otto Spamer Verlag. Leipzig. 1880

Noch vierzig Sagen
Mitgeteilt vom Navajohäuptling El Zol

Owasso und Wayoond

wasso und Wayoond waren die Söhne des Donners. Ihr Vater hatte viel durch die Wendigos oder Menschenfresser zu leiden gehabt und war früh gestorben.

Owasso, der Ältere, sorgte für seinen Bruder, der noch nicht stark genug war, um auf die Jagd gehen zu können.

Eines Tages waren sie am Seeufer und spielten Ball. Dies sah ein böser Manitu von seinem Kanu aus. Die Knaben gefielen ihm.

Wenn doch nur ihr Ball, dachte er, in mein Boot fiele, dann könnte ich doch einen von ihnen fangen.
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Bergmann und Wilddieb II

Bergmann und Wilddieb
Eine Novelle von Julius Dornau
Johann Ambrosius Barth Verlag, Leipzig, 1841

Das Schicksal freut sich, Sterbliche zu quälen, und treibt mit ihnen grausam oft sein Spiel.

Horaz

II.

Das Gasthaus Zur Ölmühle

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Aus dem Wigwam – Der gute und der böse Geist

Karl Knortz
Aus dem Wigwam
Uralte und neue Märchen und Sagen der nordamerikanischen Indianer
Otto Spamer Verlag. Leipzig. 1880

Noch vierzig Sagen
Mitgeteilt vom Navajohäuptling El Zol

Der gute und der böse Geist

n einer reichen und schönen Gegend wohnte in Gestalt eines Indianers ein blutdürstiger Manitu, der nur von Menschenfleisch lebte, trotzdem Wild und Fische in Hülle und Fülle vorhanden waren. Das ehemals sehr bevölkerte Land wurde infolgedessen fast menschenleer, denn es verging kein Tag, an dem er nicht mindestens zwei Männer abschlachtete.

Das Geheimnis seiner Macht beruhte in seiner merkwürdigen Schnelligkeit im Laufen. Er konnte die Gestalt irgendeines schnellfüßigen Tieres annehmen und forderte daher jeden, den er sah, zum Wettlaufen heraus. Vor seiner Hütte stand eine große Stange, an der ein Messer hing. Von dieser Stange aus wurde gelaufen und wer dort zuerst wieder ankam, Weiterlesen