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Einsendeschluss 31.05.2021

Dark Empire

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Der Fackelzug

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Nick Carter – Band 1

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Elbsagen 85

Elbsagen
Die schönsten Sagen von der Elbe und den anliegenden Landschaften und Städten
Für die Jugend ausgewählt von Prof. Dr. Oskar Ebermann
Verlag Hegel & Schade, Leipzig

87. Glindesmoor

Gegen Ende des 10. Jahrhunderts, als die Normannen wieder einmal die Küsten der Nordsee mit Feuer und Schwert heimsuchten, landeten auch große Scharen dieser kühnen Räuber in der Weser, von wo aus sie die ganze Gegend bis an die Elbe, von Leesum bis zum Land Hadeln, ausplünderten und Männer, Frauen und Kinder, soweit sie sie nicht erschlagen hatten, als Sklaven mit sich Weiterlesen

Dreizehn Jahre im Wilden Westen – Kapitel XLIV

Dreizehn Jahre im Wilden Westen
Oder: Abenteuer des Häuptlings Sombrero
Nürnberg, 1877

XLIV. Am San Diego River. Entenjäger, Sturz mit dem Maultier. Reise nach Mexiko. Valle de las Palmas. Ermordung des Ex-Gouverneurs von Lower California. Qualoupe Ranch. OʼFarrels Goldmine. Klapperschlangenkraut. San Rafael. 7500 Fuß über der Meeresoberfläche. Goldminen von Campo National. Zur Colorado-Wüste. Cocapah. Palmen. Laguna.

Bald darauf ersuchte mich Herr G., der den Metzgern von San Diego das Fleisch lieferte, für ihn etwa sechzig Meilen weit die Küste hinauf zu gehen, um eine Herde Schlachtvieh, die er gekauft hatte, zu sammeln und zu Weiterlesen

Aus dem Wigwam – Mount Hood und Mount St. Helens

Karl Knortz
Aus dem Wigwam
Uralte und neue Märchen und Sagen der nordamerikanischen Indianer
Otto Spamer Verlag. Leipzig. 1880

Vierzig Sagen
Mitgeteilt von Chingorikhoor

Mount Hood und Mount St. Helens

ie Schildwachen, aus der Ebene bis über das Wolkengewimmel in den Himmel emporragend, stehen Mount Hood (11.236,88 Fuß) und Mount St. Helens (8539,052 Fuß) etwa dreißig englische Meilen rechts und links am Eingang des Felsentales des Kaskadegebirges da, durch welches der Columbia River dem Meer entgegenströmt. Einen schrecklich schönen Anblick muss diese Gegend gewährt haben, als noch anstatt des friedlichen Columbia Mount Hood und Mount St. Helens ihre rauchenden Lavaströme durch dieses Tal wälzten und die alten Bergriesen wie zwei ungeheure Fackeln flammend und drohend am Eingang jener Höllenschlucht dastanden.

Unter den Indianern Oregons lebt noch eine alte Sage, wonach die Stelle, an welcher der Columbia gegenwärtig Weiterlesen

Abenteuer und Wanderungen der sieben Schwaben Teil 11

Abenteuer und Wanderungen der sieben Schwaben
als des Blitz-, Spiegel-, Nestel-, Knöpfle-Schwab, Seehaases, Gelbfüßler und Allgäuer.

George Jaquet’s Verlagsbuchhandlung. Augsburg, 1855.

Der allzeit sauft und allzeit schlemmt,
behalt zuletzt nicht ein gutes Hemd!

Abenteuer von den sieben Schwaben

Darauf zogen die sieben Schwaben in Frieden und Freuden in Überlingen ein, gingen zu dem dortigen herrlichen Münster mit seinen fünf Schiffen, dankten dem Himmel für die glücklich überstandene Gefahr und hängten Spieß Weiterlesen

Elbsagen 84

Elbsagen
Die schönsten Sagen von der Elbe und den anliegenden Landschaften und Städten
Für die Jugend ausgewählt von Prof. Dr. Oskar Ebermann
Verlag Hegel & Schade, Leipzig

86. Das Fräulein von Wittenberge

Die heutige Stadt Wittenberge an der Elbe hat nicht immer da gestanden, wo sie heute steht. Noch heute wird eine außerhalb der Stadt gelegene Feldflur die Altstadt genannt. Man kann noch die Gräben und Wälle erkennen, die einst die Stadt umgaben. Auch sieht man noch in der Nähe einen Hügel, der von einem Graben umgeben ist. Hier soll vorzeiten ein Schloss gestanden haben, von Weiterlesen

Aus dem Wigwam – Der namenlose Tschoktah

Karl Knortz
Aus dem Wigwam
Uralte und neue Märchen und Sagen der nordamerikanischen Indianer
Otto Spamer Verlag. Leipzig. 1880

Vierzig Sagen
Mitgeteilt von Chingorikhoor

Der namenlose Tschoktah

s lebte einst in dem Indianerdorf E-ya-sho (Yazoo) eines Häuptlings einziger Sohn, der wegen seiner schönen Gestalt und stolzen Haltung berühmt war. Die alten Männer sahen mit Stolz auf ihn und sagten, dass sein Mut selten und dass er bestimmt sei, ein großer Krieger zu werden. Auch war er ein beredter Redner. Doch trotz all diesen Eigenschaften durfte er im Rat seiner Nation keinen Platz einnehmen, weil er sich noch nicht im Krieg aus­gezeichnet hatte. Er konnte nicht auf den Ruf Anspruch machen, einen Feind erschlagen zu haben, auch war er noch nicht so glücklich gewesen, einen Ge­fangenen zu machen. Er wurde sehr geliebt. Da er nach altem Brauch den Namen seiner Kindheit aufgegeben und noch keinen seiner Fähigkeit würdigen Namen errungen hatte, so nannten ihn seine Weiterlesen