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Sagen der mittleren Werra 40

Sagen-der-mittleren-Werra

Von der wunderbaren Rettung des Pfarrers zu Trusen

An der Kirchhofmauer zu Trusen steht noch ein altes steinernes Bildnis. es stellt den weiland dortigen Pfarrer, Herrn Magister Lukas, gestorben 1666, vor, der, wie sie heute noch in Trusen erzählen, ein Mann so recht nach dem Willen Gottes gewesen und zur Zeit des Dreißigjährigen Krieges hart geprüft worden ist. So hatten ihn einst die Kroaten arg misshandelt und rein ausgeplündert. Da kamen endlich auch noch die Schweden, und da sie nichts mehr vorfanden und der arme schwer bedrängte Weiterlesen

Sagen und alte Geschichten der Mark Brandenburg 12

Die Geschichte vom Müller Pumpfuß

Vom Müller Pumpfuß und seinen Streichen weiß man aber noch in der ganzen Mark zu erzählen, besonders in der Ucker- und Neumark. Er konnte mehr als Brot essen, hatte aber nirgends rechte Ruhe und wanderte gern als Feierbursche umher. Wehe aber den Müllern, wenn sie ihn nicht gut aufnahmen oder gar die Frau Meisterin überhaupt einen Imbiss versagte, dann spielte er ihnen sicherlich einen argen Possen. Dann geschah es zum Beispiel, dass er den Mühlstein, der so groß war, dass ihn vier Pferde kaum Weiterlesen

Sagen der mittleren Werra 39

Sagen-der-mittleren-Werra

Von der Dornhecke über Herrenbreitungen

Über Herrenbreitungen zum Trusetal hin dicht an der Höhe passiert man einen Kreuzweg. Er wird die Dornhecke genannt.

In mitternächtlicher Stunde haben viele unheimliche Gestalten gesehen. Ein Schimmelreiter, dem wie seinem Ross der Kopf fehlt, treibt da sein Unwesen. Ebenso taucht ein schwarzer Mann auf, geht still an den Leuten vorüber und verschwindet talwärts.
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Sagen und alte Geschichten der Mark Brandenburg 12

Markgraf Hans und der Suckowsche Kammerherr

Wenn die bisher berichteten Erzählungen vom Markgraf Hans noch einen geschichtlichen Anflug haben, so werden ihm in anderen, namentlich in der Uckermark verbreiteten Sagen, allerhand Wundertaten beigelegt. So soll er unter anderem das Flüsschen Röhricke mit seinem Zickzacklauf ausgepflügt haben.
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Sagen und alte Geschichten der Mark Brandenburg 11

Der Markgraf Hans (Johann von Küstrin)

In der Ucker- und Neumark erzählt man noch viel von Markgraf Hans. Manches hat noch einen geschichtlichen Anklang und bestätigt, dass damit der Bruder Joachims des II. gemeint ist, welchem bei der Teilung die Neumark und das Cottbuser Land zugefallen war. Er war, heißt es, ein einfacher und strenger Haushalter, der überall im Land auf gute Ordnung hielt, und seine Gemahlin war auch eine gute Wirtin. Die hat alles für ihre Kinder selbst gestrickt und genäht.1
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Sagen und alte Geschichten der Mark Brandenburg 10

Lippold von Bredow und der Teufel

In alten Zeiten lebte auf der Burg Friesack Lippold von Bredow, dem das Ländchen Friesack gehörte. Obwohl es reich an Dörfern, Feldern und Forsten war, so genügte ihm das bei seinem wilden Leben doch nicht, sodass er schließlich mit dem Teufel ein Bündnis machte, eine Sache, von der man früher viel gefabelt hat.
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