Die Geschichte des Pony Express 04
Die Geschichte des Pony Express
Kapitel IV
Betrieb, Ausrüstung und Geschäft
Bei Eintritt in den Dienst der Central Overland California and Pike’s Peak Express Company mussten die Mitarbeiter des Pony Express einen Treueid leisten. Dieser lautete: »Ich schwöre hiermit vor dem großen und lebendigen Gott, dass ich während meiner Anstellung und solange ich bei Russell, Majors & Waddell beschäftigt bin, unter keinen Umständen eine vulgäre Sprache verwenden, berauschende Getränke zu mir nehmen, mich mit anderen Mitarbeitern der Firma streiten oder prügeln werde. Ich werde mich in jeder Hinsicht ehrlich verhalten, meinen Pflichten treu nachkommen und alle meine Handlungen so ausrichten, dass ich das Vertrauen meiner Arbeitgeber gewinne. So wahr mir Gott helfe.«
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Sagen und alte Geschichten der Mark Brandenburg 66

Der Spuk in Havelberg
Bei der Fähre oberhalb von Havelberg zeigen sich gewöhnlich allerhand wunderbare Zeichen, wenn jemand ertrinken soll. Bald scheint es, als schlüge ein großer Fisch auf, doch es ist keiner zu sehen. Oder es lacht ganz ordentlich, obwohl kein Mensch da ist.
Auch im Havelberger Dom ist es nicht mit rechten Dingen zugegangen. Es schien, als wären die alten Mönche doch noch nicht ganz zur Ruhe gekommen. Es ist noch nicht lange her, da spielte der Organist einmal pro Woche auf der Orgel. Er war allein in die Kirche gegangen und hatte die Tür hinter sich zugeschlossen. Als er die letzten Töne anschlug, sah er zufällig zur Kanzel hinüber. Da stand leibhaftig ein Mönch, der zu ihm hinüber schaute und das Weiterlesen
Führer durch die Sagen- und Märchenwelt des Riesengebirges 28
Max Klose
Führer durch die Sagen- und Märchenwelt des Riesengebirges
Mit zahlreichen Abbildungen aus dem Riesengebirge
Verlag von Brieger & Gilbers. Schweidnitz (Świdnica). 1887.
Überarbeitete Fassung
11. Der Zauberer vom Geiersberg
Über der Rabendocke ragt der Geierberg bei Goldberg empor. Dort hatte einst ein mächtiger Zauberer sein Schloss erbaut, aus dem er über die Täler hinwegschaute und das menschliche Leben und Treiben beobachtete. Er half mit Rat und Tat den Armen und Kranken, schützte die Unschuld und belohnte die Tugend.
Der Burgherr auf der Rabendocke aber war der wilde Geier, ein böser Geselle, der von seinem Söller auf Weiterlesen
Mountain Men Teil 15 – Essen und Trinken
Essen und Trinken
Die Ernährung der Mountain Men bestand hauptsächlich aus Fleisch. Je nach den Umständen aßen sie jedoch alles, was verfügbar war. Die meisten Lebensmittel wurden damals durch Salzen oder Trocknen konserviert. Das Kochen diente oft dazu, diese Lebensmittel genießbar – und mit etwas Glück auch schmackhaft – zu machen. Zu den konservierten Fleischsorten gehörten Speck, gepökeltes Schweinefleisch, geräucherter Schinken, getrocknetes oder gepökeltes Rindfleisch, geräucherter, gesalzener und getrockneter Fisch sowie alles Wild, das erlegt werden konnte. Zu den Backwaren zählten Kekse, Flapjacks, Bannock oder Frybread sowie Maisbrot und Hartkekse. Zu den üblichen Gemüsesorten gehörten Bohnen, Maisgrütze, Reis und Erbsen.
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Sagen und alte Geschichten der Mark Brandenburg 65

Das Bassewitzfest in Kyritz
Die Stadt Kyritz hatte in alten Zeiten viele Fehden mit den Rittern der benachbarten Länder. So lag sie auch einmal mit dem mecklenburgischen Ritter Kurt von Bassewitz im Streit, der im Jahr 1411 heranzog und sie hart belagerte. Die Kyritzer verteidigten sich jedoch tapfer und bewachten Tor und Mauern sorgfältig. So konnte er ihnen nichts anhaben, weshalb er überlegte, wie er die Stadt mit List nehmen könnte.
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