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Schinderhannes – Zwölftes Kapitel

Leben und Taten des berüchtigten Johann Bückler, genannt Schinderhannes
Für Jung und Alt zur Lehre und Warnung aufs Neue geschrieben von W. Fr. Wüst, Reutlingen 1870
Druck und Verlag von Fleischhauer & Spohn

Zwölftes Kapitel

Die letzten Unternehmungen des Schinderhannes auf dem linken Rheinufer

Zwei Einbrüche sind es, die Schinderhannes noch auf dem linken Rheinufer ausführte, ehe er sich auf die rechte Seite begab, um nie wieder dorthin zurückzukehren. Er hatte einige neue Gesellen angeworben, auf deren Unerschrockenheit und Geistesgegenwart er sich verlassen konnte. Mit diesen machte er einen Einbruch bei dem Pächter Zürcher auf dem Neudorfer Hof bei Lettweiler. In der Nacht vom 12. auf den 13. Februar 1802 erschien er Weiterlesen

Mountain Men Teil 11 – Transportmittel eines Mountain Man – Kielboote

Kielboote waren eine Art von Schiff, das von den Pelztierjägern und -händlern auf dem Missouri River viel benutzt wurde. Auch nach der Einführung des Dampfschiffes auf dem Missouri wurden diese Boote weiter genutzt, vor allem flussabwärts. Es handelte sich um lange, schmale Boote mit flachem Tiefgang, die im Allgemeinen nicht mehr als 2 Fuß betragen und für den Einsatz in flachen Flüssen bestimmt waren. Sie wurden mit einem Mittelkiel und mit Rippen gebaut, die mit Brettern bedeckt waren. Kielboote waren in der Regel 40 bis 80 Fuß lang, mit einem Balken von 15 bis 20 Fuß. Sie waren zigarrenförmig, d. h. an jedem Ende nach der Art der Piroge des französischen oder kanadischen Voyageurs gebaut. Der mittlere Teil des Bootes kann offen gelassen werden, aber normalerweise war es mit einem Verdeck oder einer Hütte Weiterlesen

Sammlung bergmännischer Sagen Teil 50

Das arme Bergmannsleben ist wunderbar reich an Poesie. Seine Sagen und Lieder, seine Sprache, seine Weistümer reichen in die älteste Zeit zurück. Die Lieder, die wohlbekannten Bergreihen, die Sprachüberreste, die Weistümer sind teilweise gesammelt. Die Sagen erscheinen hier zum ersten Mal von kundiger Hand ausgewählt und im ganzen Zauber der bergmännischen Sprache wiedergegeben. Das vermag nur zu bieten, wer ein warmes Herz für Land und Leute mitbringt, wo diese uralten Schätze zu heben sind; wer Verständnis für unser altdeutsches religiöses Leben hat, wer – es sei gerade herausgesagt – selbst poetisch angehaucht ist. Was vom Herzen kommt, geht wieder zum Herzen, ist eine alte und ewig neue Wahrheit. Hat der Verfasser auch nur aus der Literatur der Bergmannssagen uns bekannte Gebiete Weiterlesen

Schinderhannes – Elftes Kapitel

Leben und Taten des berüchtigten Johann Bückler, genannt Schinderhannes
Für Jung und Alt zur Lehre und Warnung aufs Neue geschrieben von W. Fr. Wüst, Reutlingen 1870
Druck und Verlag von Fleischhauer & Spohn

Elftes Kapitel

Schinderhannes hält sich nimmer sicher auf dem rechten Rheinufer.

Die Baierthaler Geschichte hatte dem Schinderhannes solchen Schrecken eingejagt, dass er, wie schon erzählt worden war, eine größere Reise machte, um sich wieder zu erholen. Nun nahm er sich vor, da auf der rechten Seite des Rheins nicht so gut stehlen sei wie drüben, sich mehr auf der linken Seite zu halten, wo er eine große Menge sicherer Schlupfwinkel wusste. Vorderhand blieb er noch so lange da, bis er auf einigen Märkten seine Waren Weiterlesen

Elbsagen 18

Elbsagen
Die schönsten Sagen von der Elbe und den anliegenden Landschaften und Städten
Für die Jugend ausgewählt von Prof. Dr. Oskar Ebermann
Verlag Hegel & Schade, Leipzig

18. Der feurige Hund zu Schandau

Der älteste Teil der Stadt Schandau heißt Zauka und hat seinen Namen vom gleichnamigen Dorf, das sich einst auf der westlichen Seite der Stadt längs dem Zaukengraben zwischen zwei Bergen nach Altendorf hinzog. Hier liegt auch der Kirchhof. Oberhalb des Marktes erhebt sich ein Berg, der Kiefericht. Auf diesem stand früher ein Schloss, das der Sitz des Geschlechtes der Fürsten von Duba gewesen sein soll. Heute stehen dort nur noch einige Weiterlesen

Schinderhannes – Zehntes Kapitel

Leben und Taten des berüchtigten Johann Bückler, genannt Schinderhannes
Für Jung und Alt zur Lehre und Warnung aufs Neue geschrieben von W. Fr. Wüst, Reutlingen 1870
Druck und Verlag von Fleischhauer & Spohn

Zehntes Kapitel

Schinderhannes ist bald links, bald rechts vom Rhein.

Nun ging es immer hinüber und wieder herüber und stets wurde der Aufenthaltsort gewechselt.

Ein verlumpter Müller, Jakob Porn, kam unterwegs zu der Bande und führte sie nachts vor das Haus eines Juden in Ulmet. Die Haustür wurde mit einem Balken eingestoßen und die Gesellen verfuhren gar wild und unartig mit dem Weiterlesen