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Detektiv Nobody

Detektiv Nobodys Erlebnisse und Reiseabenteuer Band 1 – Teil 23

Detektiv Nobodys Erlebnisse und Reiseabenteuer
Nach seinen Tagebüchern bearbeitet von Robert Kraft
Band 1
Kapitel 4, Teil 1
Die Geheimnisse von Red Castle

Im St. Katharinen-Dock, dem ältesten Hafen Londons, welcher sich mitten im Zentrum der Riesenstadt befindet, lag schon seit zwei Wochen ein Schiff, von welchem damals in London viel gesprochen wurde. Es war ein ganz merkwürdiges Ding, das fast aussah wie eine riesige Zigarre mit zwei Schornsteinen und einem kurzen Signalmast darauf. Die Zeitungen machten darauf aufmerksam, dass dieses interessante Fahrzeug nach dem Typ neuer Torpedojäger auf einer New Yorker Werft erbaut worden war – ebenfalls aus Stahl, allerdings ohne Panzerung. Schließlich handelte es sich um eine Privatjacht, wenn auch um ein sonderbares Vergnügen, denn die runde Riesenzigarre musste sich in hochgehender See förmlich überschlagen.

Wer war denn ihr Besitzer?

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Detektiv Nobodys Erlebnisse und Reiseabenteuer Band 1 – Teil 22

Detektiv Nobodys Erlebnisse und Reiseabenteuer
Nach seinen Tagebüchern bearbeitet von Robert Kraft
Band 1
Kapitel 3, Teil 7

Er schritt der Mühle zu und betrat den Eingang. Der andere war ihm gefolgt.

In der Flur, gleich neben dem Treppenaufgang, lag seltsamerweise direkt am Boden ein großer Haufen Mehl. Daneben stand ein Mühlknappe, welcher an einer Holzschaufel einen Stiel befestigte.

»Was liegt denn das Mehl hier?«, meinte Flederwisch im Vorbeigehen, leckte am Finger, tauchte diesen in die weiße Masse und kostete.

»Pfui Deiwel!!«, rief er sofort, heftig ausspuckend. »Wie schmeckt denn das Mehl?«

»Nee, Gabidän, nee«, sang grinsend der Mühlknappe im schönsten Sächsisch, »das is geen Mahl, das is Sie mehrstendeels Gibs, mir Weiterlesen →

Detektiv Nobodys Erlebnisse und Reiseabenteuer Band 1 – Teil 21

Detektiv Nobodys Erlebnisse und Reiseabenteuer
Nach seinen Tagebüchern bearbeitet von Robert Kraft
Band 1
Kapitel 3, Teil 6

So weit von der letzten Vorstadt Brooklyns entfernt, dass man nichts mehr von dem geräuschvollen Leben spürte, lag in idyllischer Gegend auf einem Hügel Hartungs Windmühle. Aber ringsherum ist sumpfiges Land, des Anbaues nicht wert. Erst wenn es dem Besitzer gelang, den Boden zu entwässern, dann konnte er aus seinem vielen Grund und Boden Geld schlagen, und zu diesem Zweck hatte er bereits überall Gräben angelegt, welche immer mit einem schwarzen Morast angefüllt waren.

Neben der klappernden Mühle stand eine einsame Sykomore, und im Schatten derselben lag ein Mann. Wir erkennen ihn sofort wieder: Es ist Kapitän Flederwisch. Er wartet auf die Rückkehr des Müllers, seines Bankiers, welcher mit Frau und Kind in die Stadt gegangen war.

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Detektiv Nobodys Erlebnisse und Reiseabenteuer Band 1 – Teil 20

Detektiv Nobodys Erlebnisse und Reiseabenteuer
Nach seinen Tagebüchern bearbeitet von Robert Kraft
Band 1
Kapitel 3, Teil 5

Die drei begaben sich in die Gaststube zurück, wo noch immer gejohlt und mit den Bambusrohren das höllische Gebräu aus der Badewanne gesaugt wurde. Aber nur die Hälfte noch kauerte um dieses Gefäß und brüllte, die andere Hälfte lag am Boden und schnarchte.

Nur noch eine halbe Stunde, draußen brach die Dämmerung an, als auch von jenen dreien, welche im Zechen eine Erholungspause gemacht hatten, einer nach dem anderen umfiel, bis zuletzt nur noch Kapitän Flederwisch allein dasaß.

Er erhob sich.

»Jungs, jetzt gehen wir alle zusammen zu Tinkys Tanzsalon, dort folgt die Fortsetzung. Wer kommt mit?«

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Detektiv Nobodys Erlebnisse und Reiseabenteuer Band 1 – Teil 19

Detektiv Nobodys Erlebnisse und Reiseabenteuer
Nach seinen Tagebüchern bearbeitet von Robert Kraft
Band 1
Kapitel 3, Teil 4

Allzeit voran! – das war das Losungswort schon des Knaben gewesen, den eine gütige Natur ver­schwenderisch mit allen Gaben gesegnet hatte, die sie nur einem Menschen verleihen kann, mit Kraft und Geist, mit Gesundheit und Schönheit. Aber sol­che Gaben können auch gefährlich werden.

Paul – dieser Vorname möge genügen – war der späte Sprössling eines hohen Geistlichen, nicht nur eines Pastors, und wenn der alte Vater stolz auf seinen so aufgeweckten Jungen war, so blickte der erfahrene Mann doch auch mit bangen Augen in die Zukunft des sich körperlich und geistig gar zu schnell entwickelnden Knaben, welcher, während seine gleichaltrigen Kameraden verächtlich von den Mädchen sprachen und deswegen nicht mit ihnen spielen wollten, schon ganz toll hinter diesen her war.

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