Die Sage des Billy the Kid – Kapitel 14
Walter Noble Burns
Die Sage des Billy the Kid
Kapitel 14
Eine Schönheit des alten Fort Sumner
Billy the Kid hatte in seinem Leben viele flüchtige Liebschaften, doch er liebte nur eine einzige Frau. Zumindest ist es das, woran man im Südwesten seit fast fünfzig Jahren glaubt. Seine Liebe zu ihr war der einzige reine Funke Poesie in seiner Seele. Auf seinem Weg in die Hölle schenkte sie ihm seinen einzigen Blick auf den Himmel.
Über die Identität seiner Geliebten wurde viel spekuliert. Dass sie im alten Fort Sumner lebte, gilt als sicher. Als Billy the Kid später aus Lincoln entkam, hätte er – darin ist man sich weitgehend einig – rasch nach Alt-Mexiko fliehen können, wo er vor Verfolgung sicher gewesen wäre. Das Leben und die Freiheit lockten ihn jenseits des Rio Grande. Doch die Sehnsucht in seinem jungen Herzen zog ihn zu seiner Geliebten, und so ritt er auf direktem Weg nach Fort Sumner. Für die eine Frau seiner Träume Weiterlesen
American Indian Weekly Nr. 2 – Aufgespürt in seinem Versteck – Kapitel 8
American Indian Weekly
Nummer 2, 1910
Aufgespürt in seinem Versteck
oder Die Verfolgung des Mitternachtsräubers
von Colonel Spencer Dair
Kapitel 8
Red Rogers schickt eine Nachricht an das Fort
In angespanntem Schweigen sah Rose zu, wie der Bandit näher kam, um die Befehle seines Herrn auszuführen.
Einen Augenblick lang dachte das Mädchen daran, sich sowohl dem berüchtigten Gesetzlosen, der sie zurückgewiesen hatte, als auch seinem Handlanger zu widersetzen. Ein einziger Schnitt mit ihrem Bowie-Messer würde die Fesseln des Pfadfinders hinter ihrem Rücken durchtrennen – und dann könnte sie sowohl Red als auch Pedro mit ihren Revolvern in Schach halten.
Deadwood Dick – Der schwarze Reiter der Black Hills – Kapitel 14
Deadwood Dick – Der Prinz der Straße
Oder: Der schwarze Reiter der Black Hills
Von Edward L. Wheeler
Kapitel 14
Triumph von kurzer Dauer
Redburn sprang von seinem Sitz auf, eilte an ihre Seite und hob sie behutsam in seine Arme.
»Die Ärmste!«, murmelte er, während sein Blick auf ihr bleiches, regungsloses Gesicht fiel. »Der Schock war zu viel für sie. Kein Wunder, dass sie in Ohnmacht gefallen ist.« Er bettete sie auf das Sofa und hielt die anderen zurück, die sich neugierig herandrängten.
»Bringt kaltes Wasser!«, befahl er. »Ich werde sie gleich wieder zu sich bringen.«
Alice beeilte sich, der Aufforderung nachzukommen. Anitas Gesicht und Hände wurden mit der kühlenden Flüssigkeit benetzt, bis Weiterlesen
American Indian Weekly Nr. 2 – Aufgespürt in seinem Versteck – Kapitel 7
American Indian Weekly
Nummer 2, 1910
Aufgespürt in seinem Versteck
oder Die Verfolgung des Mitternachtsräubers
von Colonel Spencer Dair
Kapitel 7
Das mysteriöse Gespenst taucht wieder auf
Selbst das köstliche Abendessen, das Mrs. Hawks ihrem Nachbarn vorsetzte, konnte ihn nicht mit der unerwarteten Verzögerung versöhnen, die das Fehlen des Besitzers der Star and Moon in seinen Plänen verursacht hatte. Überdies sah er ein, dass der scharfe Verweis, den er wegen seiner Gedankenlosigkeit bezüglich der Sicherheit seiner Frau erhalten hatte, nicht unbegründet war – und diese Einsicht trug keineswegs dazu bei, seine schlechte Laune zu besänftigen.
Die Sage des Billy the Kid – Kapitel 13
Walter Noble Burns
Die Sage des Billy the Kid
Kapitel 13
Ein Fremder aus dem Panhandle
Aus den Ländereien des Mesa kommend, ritten eines Tages im Februar 1878 drei wettergegerbte Männer auf der Texas Road in das alte Fort Sumner ein. Über ihren Sattelknöpfen ruhten lange Büffelgewehre; Bratpfannen und anderes Kochgeschirr klirrten an ihren Sätteln, und ihre mageren, zotteligen Ponys sahen aus, als hätten sie seit langer Zeit weder Hafer noch einen Striegel gesehen.
Kaum hatten sie ihre Ponys am Pecos River angebunden, war von etwas Essbarem die Rede. Daher durchsuchten sie sorgfältig ihre Taschen und fischten einen Dollar und fünfunddreißig Cents in Fünf- und Zehn-Cent-Stücken zusammen. Sie schlenderten in die Stadt, wo ihnen appetitliche Düfte aus einem Restaurant in die Nase stiegen.
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