Deadwood Dick – Der schwarze Reiter der Black Hills – Kapitel 14
Deadwood Dick – Der Prinz der Straße
Oder: Der schwarze Reiter der Black Hills
Von Edward L. Wheeler
Kapitel 14
Triumph von kurzer Dauer
Redburn sprang von seinem Sitz auf, eilte an ihre Seite und hob sie behutsam in seine Arme.
»Die Ärmste!«, murmelte er, während sein Blick auf ihr bleiches, regungsloses Gesicht fiel. »Der Schock war zu viel für sie. Kein Wunder, dass sie in Ohnmacht gefallen ist.« Er bettete sie auf das Sofa und hielt die anderen zurück, die sich neugierig herandrängten.
»Bringt kaltes Wasser!«, befahl er. »Ich werde sie gleich wieder zu sich bringen.«
Alice beeilte sich, der Aufforderung nachzukommen. Anitas Gesicht und Hände wurden mit der kühlenden Flüssigkeit benetzt, bis Weiterlesen
American Indian Weekly Nr. 2 – Aufgespürt in seinem Versteck – Kapitel 7
American Indian Weekly
Nummer 2, 1910
Aufgespürt in seinem Versteck
oder Die Verfolgung des Mitternachtsräubers
von Colonel Spencer Dair
Kapitel 7
Das mysteriöse Gespenst taucht wieder auf
Selbst das köstliche Abendessen, das Mrs. Hawks ihrem Nachbarn vorsetzte, konnte ihn nicht mit der unerwarteten Verzögerung versöhnen, die das Fehlen des Besitzers der Star and Moon in seinen Plänen verursacht hatte. Überdies sah er ein, dass der scharfe Verweis, den er wegen seiner Gedankenlosigkeit bezüglich der Sicherheit seiner Frau erhalten hatte, nicht unbegründet war – und diese Einsicht trug keineswegs dazu bei, seine schlechte Laune zu besänftigen.
Die Sage des Billy the Kid – Kapitel 13
Walter Noble Burns
Die Sage des Billy the Kid
Kapitel 13
Ein Fremder aus dem Panhandle
Aus den Ländereien des Mesa kommend, ritten eines Tages im Februar 1878 drei wettergegerbte Männer auf der Texas Road in das alte Fort Sumner ein. Über ihren Sattelknöpfen ruhten lange Büffelgewehre; Bratpfannen und anderes Kochgeschirr klirrten an ihren Sätteln, und ihre mageren, zotteligen Ponys sahen aus, als hätten sie seit langer Zeit weder Hafer noch einen Striegel gesehen.
Kaum hatten sie ihre Ponys am Pecos River angebunden, war von etwas Essbarem die Rede. Daher durchsuchten sie sorgfältig ihre Taschen und fischten einen Dollar und fünfunddreißig Cents in Fünf- und Zehn-Cent-Stücken zusammen. Sie schlenderten in die Stadt, wo ihnen appetitliche Düfte aus einem Restaurant in die Nase stiegen.
American Indian Weekly Nr. 2 – Aufgespürt in seinem Versteck – Kapitel 6
American Indian Weekly
Nummer 2, 1910
Aufgespürt in seinem Versteck
oder Die Verfolgung des Mitternachtsräubers
von Colonel Spencer Dair
Kapitel 6
Die Rächer werden aufgehalten
Nach einem einstündigen, harten Ritt stießen die Rächer auf den Kadaver eines Ochsen, der mitten auf dem Pfad lag.
Der Anblick des verendeten Tieres schien den Besitzer der Double Cross-Ranch schier um den Verstand zu bringen.
»Seht euch diesen Ochsen an!«, brüllte er. »Nie hat besseres Vieh auf den Ebenen gegrast! Und hier liegt es nun, zu Tode gehetzt! Verflucht seien diese Teufel! Ich werde sie dafür büßen lassen, dass sie meine Rinder geraubt und sie dann so mörderisch Weiterlesen
Die Sage des Billy the Kid – Kapitel 12 Teil 2
Die Sage des Billy the Kid
Kapitel 12 Teil 2
Ein Frieden auf Haaresbreite
Zwei Jahre später erinnerte sich Billy im Schatten des Galgens an das Begnadigungsversprechen des Gouverneurs. Doch die Begnadigung blieb aus, und seine Freundschaft schlug in Hass um.
»Die Schreckensherrschaft in Lincoln County ist noch nicht vorbei«, schrieb Susan E. Wallace, die Frau des Gouverneurs, in einem Brief aus Fort Stanton, »und unser Leben liegt in der Gnade von Desperados und Gesetzlosen, allen voran Billy the Kid, dessen Stolz es ist, für jedes Jahr seines Lebens einen Mann getötet zu haben. Einmal wurde er gefangen genommen und entkam, und nun schwört er, dass er sich ergeben und hängen lassen wird, sobald er den Sheriff, den Richter, der das Urteil über ihn gefällt hat, und Gouverneur Wallace getötet hat.«
»Ich habe vor, auf die Plaza von Santa Fe zu reiten, mein Pferd vor dem Palast anzubinden und Lew Wallace eine Kugel zu Weiterlesen
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