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Die drei Templer

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Slatermans Westernkurier

Slatermans Westernkurier10/2019

Auf ein Wort, Stranger, wer kennt eigentlich noch Ida Wells?

Die Pionierzeit Amerikas hat unbestritten eine wahre Fülle an Helden und Lichtgestalten hervorgebracht. Helden des Alltags, die jedoch im Heer der vielen Namenlosen alsbald wieder untertauchten und bis heute vergessen sind, und Helden, die eigentlich gar keine Helden waren, sondern nur das Glück hatten, dass andere das bisschen Ruhm, das sie umgab, regelrecht ausschlachteten und sie dadurch unsterblich machte.

Als Paradebeispiel, allerdings im negativen Sinne, gelten heute noch Männer wie Wyatt Earp, Buffalo Bill Cody oder Wild Bill Hickok. Der eine ein mittelmäßiger Hilfspolizist, der ohne seinen Freund Doc Holliday und der Sache am O.K. Corral wohl nie die Aufmerksamkeit bekommen hätte, die ihm auch heute noch entgegengebracht wird, der andere ein Büffelschlächter, der ein paar Indianer über den Haufen geknallt hat und dank dem Weiterlesen

Slatermans Westernkurier 09/2019

Auf ein Wort, Stranger, wer oder was ist eigentlich ein Bronco Buster?

Ein Bronco Buster ist ein Mann, der Wildpferde zureitet.

Eine harte Arbeit, besser gesagt ein Scheißjob, bei dem man für einen Hungerlohn nicht nur Dutzende von gebrochenen Knochen riskierte, sondern oftmals auch sein Leben. Denn die Wahrscheinlichkeit, dass man in jenen Tagen bei der Ausübung dieser Tätigkeit mit 40 entweder tot war oder als körperliches Wrack dahinvegetierte, war genauso groß wie jene, dass der Pfarrer bei der Sonntagspredigt das Wort Amen ausspricht.

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Slatermans Westernkurier 08/2019

Auf ein Wort, Stranger,
weißt du, dass Wild Bill Longley, ein texanischer Outlaw, dreimal gehängt wurde?

Nach dem Bürgerkrieg hinterließ der Wiederaufbau von Texas seine Spuren als die gefährlichste Zeit in der Geschichte des Lone Star Staates. Es war ein Sammelbecken für berüchtigte Gesetzlose wie Bill Longley, Jim Miller, John Selman, Sam Bass, King Fisher, Wild Bill Hickok, John Wesley Hardin, Mannen Clements und viele andere. Sie begegneten ihrem Schicksal so, wie sie lebten: gewaltsam. Einige starben am Ende eines Seils, andere wurden niedergeschossen – meist in den Rücken.

Der texanische Verbrecher Bill Longley kam 1866 im zarten Alter von sechzehn Jahren an Bord einer schnaufenden Dampferlok in Houston City an. Er trug eine Latzhose, klammerte sich daran fest und starrte mit Weiterlesen

Slatermans Westernkurier 07/2019

Auf ein Wort, Stranger, was bedeutet eigentlich Open Range?

Open Range ist ein typischer Begriff aus der Pionierzeit Amerikas, der speziell in der Blütezeit der Rancher, Cowboys und Rinderbarone in aller Munde war.

Hierzulande war diese Wortschöpfung bis zum Erscheinen des 2003 von Kevin Costners produziertem gleichnamigen Spätwestern noch relativ unbekannt.

Ein Film übrigens, der 2004 zahlreiche Auszeichnungen bekam, unter anderem den Western Heritage Weiterlesen

Slatermans Westernkurier 06/2019

Auf ein Wort, Stranger, kennst du noch Frank Eaton?

Der Wilde Westen ist reich an vielerlei schillernden Gestalten, die auch heute noch Legendenstatus besitzen. Einen Wyatt Earp, Buffalo Bill, General Custer oder Billy the Kid kennt immer noch fast jedermann, zumindest ab Generation Ü30 und aufwärts.

Bei Namen wie Jonny Ringo, Bat Masterson oder Pistol Pete Frank Eaton wird das allerdings schon ein bisschen schwieriger, was verwundert, den zumindest Letztgenannter war eine lebende Legende, dessen Wirken und dessen Spuren, die er in jener Zeit hinterließ, so ziemlich alle Grundmuster abdeckte, auf denen auch heute noch jeder Western basiert.

Frank Boardman Eaton erblickte am 26. Oktober 1860 in Hartford, Connecticut, als Sohn von Francis (Frank) Weiterlesen

Slatermans Westernkurier 05/2019

Auf ein Wort, Stranger, kennst du noch den Shadow Catcher?

Als er am 19.10.1952 in Whittier, Kalifornien, starb, hatte selbst die seriöse New York Times nur wenige Zeilen für ihn übrig. Der Nachruf für ihn umfasste ganze 76 Worte und das, obwohl dieser Mann einer der bedeutendsten Fotokünstler Amerikas war. Er durfte nicht nur die Familie des Präsidenten Theodore Roosevelt porträtieren, sondern prägte auch bis in die heutige Zeit unser Bild der nordamerikanischen Indianer.

Edward Sheriff Curtis wurde am 16. Februar 1868 in Cold Spring im Bundesstaat Wisconsin geboren. Sein Vater war Reverend Johnson Asahel Curtis, ein Seelsorger und ehemaliger Veteran des Bürgerkrieges aus Ohio, Ellen Sheriff, seine Mutter, stammte aus Pennsylvania.

Die Familie hatte vier Kinder.
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