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Nick Carter – Band 2

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Slatermans Westernkurier

Slatermans Westernkurier 06/2021

Auf ein Wort, Stranger, erinnerst du dich noch an die weiße Frau der Seneca?

Der bekannte Autor, Amerikaexperte und Kenner des Wilden Westens Thomas Jeier hat einmal in einem seiner Bücher geschrieben: »Eigentlich war sie nur eine Randnotiz der amerikanischen Pioniergeschichte, und doch blieb sie bis heute unvergessen.«

Treffender kann man ihr Leben und Wirken kaum in Worten ausdrücken.

Mary Jemison wurde als sechstes Kind ihrer schottisch-irischen Eltern Thomas und Jane Jemison während der Überfahrt von Irland in die Vereinigten Staaten im Jahre 1742 an Bord des Schiffes Mary Williams geboren, andere Quellen Weiterlesen

Slatermans Westernkurier 05/2021

Auf ein Wort, Stranger, heute dreht sich alles nur um Kohle, genauer gesagt um die United State Mint, die amerikanische Münzprägeanstalt.

Mäuse, Zaster, Planeten, Goldknäblein oder muntere, wohlgenährte Möpse, die Anzahl der Namen, mit denen man in den Pioniertagen Münzen wie den Penny, Dime oder den Double Eagle belegte, waren genauso zahlreich wie die unterschiedlichen Geldstücke, die damals geprägt wurden.

Es gab auch Geldscheine, aber die waren vor allem im Rinderland und da besonders unter den Cowboys Weiterlesen

Slatermans Westernkurier 04/2021

Auf ein Wort, Stranger, wer waren eigentlich die berüchtigtsten Zugräuber im Wilden Westen?

Die Reno-Bande?

Warum nicht? Immerhin waren es die Brüder John, Simeon, Clinton, Frank und William Reno, die am 6. Oktober 1866 in den Ebenen des Staates Indiana den allerersten Raubüberfall auf eine Eisenbahn in der Geschichte der USA durchführten und auch später noch mehrere Züge überfielen.

Die Antwort lautet jedoch nein, ebenso wenn jemand den Namen Sam Bass in den Ring wirft, der mit seiner Bande zwar auch Züge, aber eben auch Banken und Postkutschen überfiel und bekannt wurde als der Outlaw, der es ablehnte, auf Menschen zu schießen.

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Slatermans Westernkurier 03/2021

Auf ein Wort, Stranger, kennst du Santiago McKinn, diesen Jungen, den sie heute noch den weißen Apachen nennen?

Wenn nicht, dann halte einen Moment inne und lies die nachfolgenden Zeilen, denn er hat es redlich verdient, das man erneut über ihn berichtet.

Er war einer der wenigen Wanderer zwischen der Welt der Indianer und der des weißen Mannes, dem es gelang, von beiden Seiten anerkannt und geachtet zu werden. In der Pionierzeit Amerikas keine Selbstverständlichkeit, vor allem dann nicht, wenn man von Apachen geraubt, als einer der ihren großgezogen und anschließend von der US-Army mit Gewalt wieder in die Welt der Weißen zurückgeführt Weiterlesen

Slatermans Westernkurier 02/2021

Auf ein Wort, Stranger, kennst du noch Henry Clay French?

Wahrscheinlich nicht, obwohl sein Name auch heute noch regelmäßig erwähnt wird, wenn die Sprache auf die Rolle der Eisenbahn in der amerikanischen Pionierzeit kommt.

French begann nämlich im Ruhestand seinen beinahe vierzigjährigen Arbeitsalltag fast minutiös niederzuschreiben. In seinen Geschichten berichtete er in knappen, dennoch einprägsamen Worten über sein Leben und vermittelte dabei dem Leser wie kaum ein Zweiter ein wirkliches Bild über die damalige Zeit.

Dass sein Name trotzdem relativ unbekannt ist, liegt wohl daran, dass er keine Berühmtheit wie Wyatt Earp, Buffalo Bill Cody oder andere Gestalten von zweifelhaftem Ruhm war, sondern lediglich ein Waisenknabe, der sich bei der amerikanischen Eisenbahn vom Putzer bis zum Lokomotivführer hochgearbeitet hatte.
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Slatermans Westernkurier 01/2021

Auf ein Wort, Stranger, was weißt du über den Krieg der Tongs von Weaverville?

Gold, Gold, Gold!

Dieser Ruf, der 1849 die Bevölkerung im Osten der Vereinigten Staaten von Amerika elektrisierte, war der Beginn eines der gewaltigsten Abenteuer in der Geschichte der noch jungen Nation.

Die Nachricht, dass auf der anderen Seite des Kontinents, in dem Gebiet, das man soeben erst Mexiko Weiterlesen