Die Geheimnisse Londons – Band 1- Kapitel 16
George W.M. Reynolds
Die Geheimnisse Londons
Band 1
Kapitel 16
Der Beginn des Unglücks
Es war acht Uhr am Morgen nach der Szene in der Hölle. Während Richard sich noch im Gewahrsam der Polizei befand, eilten Sir Rupert Harborough und der ehrenwerte Arthur Chichester in einem stattlichen Cabriolet, das Ersterem gehörte, in Richtung Markham Place.
Das Gespräch dieser Herren während der Fahrt wird dazu dienen, ein wenig Licht auf ein oder zwei vorangegangene Vorfälle zu werfen, die dem Leser vielleicht etwas rätselhaft erschienen sind.
»Ich frage mich, was letzte Nacht aus ihm geworden ist«, sagte Chichester.
Die Geheimnisse Londons – Band 1- Kapitel 15
George W.M. Reynolds
Die Geheimnisse Londons
Band 1
Kapitel 15
Das Polizeigericht
Der Morgen war regnerisch, kalt und trübe.
Markham erwachte nicht erfrischt von seinem Schlaf, der vom Geist des jungen Offiziers heimgesucht worden war, welcher im Hell Selbstmord begangen hatte. Er schauderte und fühlte sich nervös, als stünde er unter dem Eindruck einer drohenden Gefahr, deren Art er nicht ganz definieren konnte. Durch die Vermittlung von Crisp erhielt er die Möglichkeit, sich zu waschen und seine Toilette zu ordnen, bevor er vor dem Polizeigericht erscheinen musste; dieselbe Intervention verschaffte ihm ein gutes Frühstück. Da er jedoch keinen Bissen essen konnte, verzehrte Mister Crisp es sehr freundlich und rücksichtsvoll ganz für ihn.
Die Geheimnisse Londons – Band 1- Kapitel 14
George W.M. Reynolds
Die Geheimnisse Londons
Band 1
Kapitel 14
Das Bahnhofsgebäude
Von all den Personen, die sich im Spielhaus befanden, als die Polizei – alarmiert durch den Pistolenschuss – die Türen einschlug, wurde Richard Markham als Einziger gefasst. Die anderen, die auf solche Notfälle vorbereitet waren, waren über die Treppen auf das Dach geflohen. Durch die angrenzenden Häuser gelangten sie ins Freie und schlichen sich einzeln davon, sobald es auf der Straße wieder ruhig war.
Der Polizist führte Markham zur nächsten Wache. Sie betraten einen niedrigen, dunklen und düsteren Raum, der durch eine dicke Holzbarriere in zwei Hälften geteilt war. In einem Sessel am kargen Kaminfeuer saß der Inspektor – ein kleiner, untersetzter Mann Weiterlesen
Die Geheimnisse Londons – Band 1- Kapitel 13
George W.M. Reynolds
Die Geheimnisse Londons
Band 1
Kapitel 13
Die Hölle
Nachdem sie einige Runden in der Regent Street gedreht hatten, bemerkte der Baronet, dass es eine »teuflisch langsame Angelegenheit« sei. Mr. Talbot schlug vor, sich zu amüsieren, und Mr. Chichester erklärte, da sein Freund Markham begierig darauf sei, das Leben zu sehen, sei es am besten, wenn sie alle für eine Stunde im Quadrant vorbeischauten.
»Was ist das für ein Ort?«, fragte Markham.
»Ach, nur eine Einrichtung für Karten- und Würfelspiele und andere harmlose Vergnügungen«, antwortete Chichester beiläufig.
Die Geheimnisse Londons – Band 1- Kapitel 12
George W.M. Reynolds
Die Geheimnisse Londons
Band 1
Kapitel 12
Banknoten
Nachdem Richard Diana verlassen hatte, als sie ihm ihre Schwäche gestanden hatte, eilte er auf seinem Pferd in einem Tempo, das seinen Gedanken entsprach, nach Hause.
In seiner Wohnung zog er sich in sein Zimmer zurück und setzte sich hin, um ernsthaft über alles nachzudenken, was geschehen war.
Nun waren ihm zwei Dinge klar geworden: Erstens erkannte er, dass er einer unehrenhaften Leidenschaft nachgegeben hatte, die sich auf die Beziehung zwischen Diana und dem Baronet bezog. Zweitens wurde ihm bewusst, dass Diana selbst dann, wenn Weiterlesen
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