Aus den Geheimakten des Welt-Detektivs – Band 10 – 3. Kapitel
Aus den Geheimakten des Weltdetektivs
Band 10
Der Mann mit den sieben Frauen
3. Kapitel
Dandy bezieht eine neue Wohnung
Entsetzt wichen Sherlock Holmes und Harry Taxon vor dem schrecklichen Anblick, den die Leiche im Koffer bot, zurück. Dann rangen sich die Worte über die Lippen des Detektivs: »Ein geheimnisvoller Schurke sendet mir sein Opfer in mein Haus. Er will mich damit verhöhnen, doch wir werden sehen, wer von uns beiden das letzte Wort behält.«
Mit diesem Ausbruch von Heftigkeit hatte die Erregung Sherlock Holmes’ ihren Höhepunkt erreicht und überschritten.
Kalt und ruhig nahm er nun die nötige Untersuchung vor.
»Vor allem, Harry, habe die Güte und schließe die Tür von innen«, sagte er. »Denn wir wollen ungestört sein. Und jetzt sei mir Weiterlesen
Aus den Geheimakten des Welt-Detektivs – Band 10 – 2. Kapitel
Aus den Geheimakten des Weltdetektivs
Band 10
Der Mann mit den sieben Frauen
2. Kapitel
Der Straßenaraber
Harry Taxon trug einen vielfach geflickten und durchlöcherten Anzug, alte, zerrissene Stiefel und einen braunen, zerschlissenen Hut, der wie ein umgestürzter Topf auf seinem Kopf saß. Er führte einen kleinen, achtjährigen Jungen an der Hand herein.
Es war ein blonder, hübscher Knabe, der jedoch höchst verwahrlost aussah.
Die Fetzen, die um seinen hageren Leib hingen, konnte man kaum als Anzug bezeichnen.
Seine Füße waren vollkommen unbekleidet und zeigten die Hornhaut, die entsteht, wenn man barfuß über hartes Pflaster läuft und dabei mit Steinen, Nägeln und Glassplittern in Berührung kommt.
Aus den Geheimakten des Welt-Detektivs – Band 10 – 1. Kapitel
Aus den Geheimakten des Weltdetektivs
Band 10
Der Mann mit den sieben Frauen
1. Kapitel
Der Brief einer Wahnsinnigen
»Guten Morgen, Mr. Sherlock Holmes. Hier ist die Post!«
»Danke sehr, Mrs. Bonnet. Ist Harry Taxon noch nicht zurück?«
»Nein, der Junge ist die ganze Nacht unterwegs gewesen! Verzeihen Sie mir, Mr. Sherlock Holmes, aber ich kann die Bemerkung nicht unterdrücken: Sie sollten den jungen Menschen, der kaum achtzehn Jahre alt ist, nicht so sehr anstrengen – seine Nachtruhe sollten Sie ihm wenigstens gönnen!«
»Mrs. Bonnet«, antwortete Sherlock Holmes, indem er seine Teetasse zurückschob und sich behaglich in seinen Sessel lehnte, Weiterlesen
Aus den Geheimakten des Welt-Detektivs – Band 9 – 9. Kapitel
Aus den Geheimakten des Weltdetektivs
Band 9
Die Lady mit dem Kanarien-Brillant
9. Kapitel
Der Kondukteur der Midland-Bahn
Kaum war die Gefahr vorüber, bewies Sherlock Holmes wieder die überlegene Ruhe, die sonst sein Wesen beherrschte.
Er richtete sich schnell auf, trat zu dem Lokomotivführer und den Kondukteuren, die herbeigekommen waren, und rief ihnen zu: »Ich bin der Detektiv Sherlock Holmes. Hier liegen zwei Menschen, die von Londoner Verbrechern in den Tunnel gelockt, hier überwältigt und auf die Schienen geworfen wurden.
Es war die Absicht der Banditen, diese beiden Unglücklichen von der Lokomotive zermalmen zu lassen. Ich bitte Sie, meine Herren, helfen Sie mit, diese beiden von den Fesseln zu befreien.«
Aus den Geheimakten des Welt-Detektivs – Band 9 – 8. Kapitel
Aus den Geheimakten des Weltdetektivs
Band 9
Die Lady mit dem Kanarien-Brillant
8. Kapitel
Im Höllentunnel
Sherlock Holmes stürmte von der Finchley Road aus so schnell er konnte dem Tunnel zu.
Er war sich nicht ganz sicher, ob die dunkle Gestalt, die er soeben in den Tunnel hineinschlüpfen sah, Harry Taxon gewesen war, aber er vermutete es.
Verdammt, hatte er seinem Gehilfen nicht verboten, sich in den Tunnel hineinzuwagen? Hatte er ihm nicht auf die Seele gebunden, zu verhindern, dass der Lord den dummen Streich begeht und sich in den Tunnel hineinlocken lässt?
Und nun, da Sherlock Holmes dem düsteren, steinernen Ungeheuer von Tunnel näherkam, konnte er weder Harry noch den Lord Weiterlesen
Neueste Kommentare