Aus den Geheimakten des Welt-Detektivs – Band 14 – 2. Kapitel
Aus den Geheimakten des Weltdetektivs
Band 14
Das Geheimnis der Goldgräberhütte
Kapitel 2
Die Maschinenschreiberin
Im Arbeitszimmer Sherlock Holmes’ klapperte die Schreibmaschine. Sie stand auf einem kleinen Tischchen, vor dem auf einem Sessel eine junge Dame von auffallender Schönheit saß. Man konnte sich kaum etwas Reizenderes vorstellen als diese schlanke, durch und durch jungfräuliche Gestalt in ihrem einfachen, schwarzen Kleid und das hübsche, leicht blasse Gesicht, das von dunklen Locken umrahmt wurde.
Sherlock Holmes hatte es sich in einem breiten Lehnstuhl bequem gemacht. Er qualmte aus seiner kurzen Pfeife und diktierte dabei nahezu pausenlos. Plötzlich jedoch nahm er die Pfeife aus dem Mund und wandte sich an die junge Dame:
Aus den Geheimakten des Welt-Detektivs – Band 14 – 1. Kapitel
Aus den Geheimakten des Weltdetektivs
Band 14
Das Geheimnis der Goldgräberhütte
Kapitel 1
Aus Amerika zurück
In die Halle des Viktoria-Bahnhofes zu London brauste der Schnellzug aus Liverpool.
Schon seit zehn Minuten harrte auf dem breiten, taghell erleuchteten Perron ein zahlreiches Publikum auf das Eintreffen dieses Zuges, denn so mancher hatte einen Verwandten oder Freund zu erwarten, der nicht nur aus Liverpool heimkehrte, sondern der aus weiter Ferne zurückgekommen war.
Ist doch Liverpool der größte Hafen Englands, und die aus Indien kommenden Schiffe, die aus Amerika heimkehrenden Luxusdampfer laden dort ihre zahlreichen Passagiere aus, die dann mit einem der Schnellzüge nach der Hauptstadt Englands Weiterlesen
Aus den Geheimakten des Welt-Detektivs – Band 13 – 7. Kapitel
Aus den Geheimakten des Weltdetektivs
Band 13
Das Spitzenkleid der Königin
7. Kapitel
Ein entlarvtes Gespenst
Die kleine Gesellschaft, welche Schloss Dumbarton verlassen hatte, um einen kleinen Ausflug nach den »Needles« zu unternehmen, war bei den Kreidefelsen angekommen, die sich dicht am Meer erhoben. Cora Dessalines und Violet waren vorausgegangen, ihnen folgten die Zofe und der Kammerdiener des Lords, der alte Carey. Dieser war allerdings ein recht schlechter Gesellschafter für die Zofe, denn sie konnte während des ganzen Weges nicht ein Wort aus ihm herausbringen, und sie verwünschte wohl tausendmal den alten Brummbären.
»Ach, hier ist es herrlich!«, rief jetzt Cora Dessalines aus, als sie auf einem Wiesenplan angekommen waren, der mitten zwischen den Felsen lag. »Das ist ja ein Wunder der Natur! Ach, und diese wundervolle Aussicht aufs Meer!«
Aus den Geheimakten des Welt-Detektivs – Band 13 – 6. Kapitel
Aus den Geheimakten des Weltdetektivs
Band 13
Das Spitzenkleid der Königin
6. Kapitel
Das verhängnisvolle Ballspiel
»Finden Sie nicht auch, Harald, dass heute ein herrlicher Tag ist? Und wäre es nicht schade, ihn zwischen den dumpfen Mauern von Dumbarton Castle zu vergeuden?«
Diese Frage richtete Cora Dessalines an dem Tag, der den soeben geschilderten Ereignissen folgte, an Lord Dumbarton, der ihr beim Lunch gegenübersaß.
»In der Tat, meine Teure«, antwortete der Lord ebenso zerstreut, wie er schon während der gesamten Mahlzeit gewesen war. »Die Sonne scheint heute ganz besonders hell, und ein Spaziergang im Park wäre vielleicht zu empfehlen.«
Aus den Geheimakten des Welt-Detektivs – Band 13 – 5. Kapitel
Aus den Geheimakten des Weltdetektivs
Band 13
Das Spitzenkleid der Königin
5. Kapitel
Lebendig begraben
»Elf Uhr und zehn Minuten«, rief Sherlock Holmes, während er im Licht der Blendlaterne auf das Zifferblatt seiner Uhr sah. »Da wir gestern Abend gegen 10:30 Uhr in die Gruft hinabgestiegen sind, befinden wir uns jetzt schon volle 24 Stunden in der Tiefe, mein lieber Junge.«
»Und wir haben keine Aussicht, aus dieser entsetzlichen Todeshöhle wieder herauszukommen«, antwortete Harry Taron, der auf einem geschlossenen Sarg saß und sehr trübselig dreinblickte.
»Es scheint allerdings so, als sollten wir hier unten langsam, aber sicher verhungern«, gab Sherlock Holmes zur Antwort. »Denn Weiterlesen
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