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Nick Carter – Band 14 – Ein beraubter Dieb – Kapitel 6

Nick Carter
Amerikas größter Detektiv
Ein beraubter Dieb
Ein Detektivroman

Gewagtes Spiel

Die Geduld des Meisterdetektivs wurde indessen auf eine harte Probe gestellt. Wohl eine Stunde verstrich, und die vier Männer kamen immer noch nicht zum Vorschein. Da bekam es Nick Carter schließlich mit der Ungeduld zu tun. Entschlossen trat er in den nächsten Hausgang, setzte eine Perücke auf, steckte einen falschen Schnurrbart vor, tauschte den Hut um und trat dann in der zuversichtlichen Erwartung, von dem vierblättrigen Kleeblatt nicht erkannt werden zu können, selbst in den Saloon ein.

In diesem befanden sich Gäste in ziemlicher Anzahl, doch unter ihnen konnte der Detektiv weder die gesuchten Männer noch seinen Vetter erspähen. Alsbald gewahrte er aber, dass eine kaum mannshohe Holzwand in der entgegengesetzten Raumecke eine Art Nische Weiterlesen

Sagen der mittleren Werra 79

Von der Höhle im Höchheimer Holz

In dem Höchheimer Holz, östlich von Bad Liebenstein, soll sich eine Höhle befinden, zu der nun jedoch niemand mehr den Eingang zu finden weiß. Die Venediger aber, die sich vor langen Jahren in der Gegend umhertrieben, kannten sie genau und füllten dort in der Johannisnacht ihre Säcke mit brauner Erde, die sie dann vergnügt in ihre Heimat trugen und in gediegenes Gold verwandelten.

Einstmals waren den Welschen einige junge Bursche in jener Nacht nachgeschlichen und hatten sich den Eingang gut gemerkt. Als nun jene die Gegend verlassen hatten, schlichen die neugierigen Burschen in die Höhle, fanden aber nichts als einiges Gerät vor, welches die Venediger dort zurückgelassen hatten.

Da sie ein arges Grauen überfiel, so machten sie sich, ohne etwas anzurühren, so schnell wie möglich aus dem Staub.

Dem alten Knieling in Steinbach aber, bei dem die Venediger oft einkehrten, sagten diese bei ihrer Rückkehr im folgenden Jahr, dass ihnen der Berggeist in jener Höhle den Besuch der jungen Bursche mitgeteilt habe und es ein Glück für diese gewesen sei, dass sie dort nicht narriert hätten, sonst hätte keiner die Höhle lebendig wieder verlassen.

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Deutsche Märchen und Sagen 181

Johannes Wilhelm Wolf
Deutsche Märchen und Sagen
Leipzig, F. A. Brockhaus, 1845

239. Rotmützchen

In Ostflandern halten die Knechte es sehr mit den Rotmützchen und diese helfen ihnen zu manch bösen Streichen. Wenn die Knechte nämlich ein Liebchen haben, welches ihnen nicht ganz hold ist, dann lassen sie sich das Mädchen nachts von den Rotmützchen aus dem Bett holen und in ihre Kammer oder in den Pferdestall bringen, in dem sie schlafen. Wenn das Mädchen nun erwacht, dann ist es so beschämt, dass es froh ist, zu schweigen und den Knecht, der es ihm angetan hatte, auf seiner Seite zu halten, damit er nur nicht von der Sache spreche. Dadurch ist schon manches Mädchen zu einer Heirat gezwungen worden.

240. Rübezahls Pferde

Ein vornehmer Kriegsobrist hat mir erzählt, Rübezahl sei einmal einem schwedischen Oberstleutnant in Gestalt einer vornehmen Weiterlesen

Der Märkische Eulenspiegel 3

Der Märkische Eulenspiegel
Seltsame und kurzweilige Geschichten von Hans Clauert in Trebbin
Niedergeschrieben von Oskar Ludwig Bernhard Wolff
Leipzig, 1847
Überarbeitete Ausgabe

Hans Clauert, Schlosser aus Trebbin

Wie Hans Clauert nach Ungarn zog, dort aber keine Arbeit fand und eines Grafen Büchsenmeister wurde; wie er ferner dort starb und wieder lebendig wurde

Mit solchen Lebensmitteln und den oben erwähnten fünf Groschen zog Hans Clauert hin und her auf seinem Handwerk, um Arbeit zu suchen. So kam er bis ins Land Ungarn, und weil er ein guter Büchsenmeister war, so wurde er als solcher dort von einem jungen Grafen auf- und angenommen. Diesem diente er denn auch eine Zeitlang und vertrieb ihm mit lächerlichen und kurzweiligen Scherzen Weiterlesen

Aus den Geheimakten des Welt-Detektivs – Band 5 – 5. Kapitel

Aus den Geheimakten des Welt-Detektivs
Band 5
Die Menschenfalle im alten Haus
5. Kapitel

Auf gefährlichem Lauscherposten

Das alles war so blitzschnell vor sich gegangen, dass Sherlock Holmes’ Tischgenossen ganz erstaunt auf den vermeintlichen Seemann blickten.

»Der Bootsmann ist verrückt geworden«, meinte der Älteste der Teerjacken, »hat einen vollen Krug Porter vor sich zu stehen und schlägt den Krug in Scherben!«

Gleich darauf aber sollten die Seeleute anderer Meinung werden, denn sie sahen, wie der alte Inder auf Sherlock Holmes zusprang und in wilden, kreischenden Tönen allerhand unverständliche Worte hervorsprudelte.

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Jim Buffalo – 24. Abenteuer – Kapitel 2

Jim Buffalo,
der Mann mit der Teufelsmaschine
Veröffentlichungen aus den Geheimakten des größten Abenteurers aller Zeiten
Moderner Volksbücher-Verlag, Leipzig, 1922
Das 24. Abenteuer Jim Buffalos
Die Banditen der Sierra-Callo
2. Kapitel

Im Lager der Irokesen

Das Teufelsauto hatte inzwischen die Sierra-Callo fast durchquert und fuhr zwischen sanft aufsteigenden, dicht bewaldeten Hügeln dahin, bis es in ein weites, tiefes Tal einbog, in welchem die Irokesen ihre Lagerplätze aufgeschlagen hatten. Hunderte von Lagerfeuern erhellten das nächtliche Dunkel und boten mit den lagernden Indianergruppen davor ein anziehendes, interessantes Bild.

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