Kommissar Rosic – Band 1.13
Rodolphe Bringer
Kommissar Rosic
Band 1
Der Dolch aus Kristall
Kapitel 12: Crystal-Dagger
Rosic blieb eine ganze Weile wie gelähmt auf dem Rand des Brunnenbeckens am Place du Châtelet sitzen.
Die Passanten blickten erstaunt auf diesen gut gekleideten, ernst wirkenden Mann, der mitten in der Öffentlichkeit eine solche Verzweiflung zur Schau stellte.
Doch plötzlich richtete er sich auf.
Im Chaos seiner Gedanken war eine Idee gekeimt, und er rief laut aus: »Nur dieser Cazeneuve kann mir Auskunft über diesen Burnt geben. Wo Teufel noch mal wohnt dieser Bankier eigentlich?«
Wundersame Abenteuer zweier Scholaren durch die Welt – Kapitel 4
Ralph Alexander, Serge Patrice
Wundersame Abenteuer zweier Scholaren durch die Welt
Zusammenfassung des bisherigen Geschehens
Im Jahr 1491 wird ein Pariser Student, Amaury de Preuilly-Montfort, zu Unrecht beschuldigt, den Rektor ermordet zu haben. Nach seiner Verhaftung flieht er, um seine Mutter zu warnen, die in großer Gefahr schwebt. Doch da er von allen Seiten gejagt wird, muss er sich entschließen, ins Ausland zu fliehen, während sein Freund Tiburce de Breuve in die Touraine reist, um Amaurys Mutter zu benachrichtigen. Die beiden Studenten vereinbaren, sich zu einem bestimmten Zeitpunkt in England zu treffen. Auf der Flucht wird Amaurys Pferd von einem königlichen Kurier beschlagnahmt, der ihm im Austausch ein völlig erschöpftes Tier überlässt. Auf diesem Reittier kehrt der Student um. Dabei stößt er jedoch auf eine Gruppe von Bewaffneten, die ihm auf den Fersen sind.
Kapitel 4
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Mörder und Gespenster – Band 1 – 26. Teil
August Lewald
Mörder und Gespenster
Band 1
Das geschossene Täubchen
Kapitel 2
Es hatte gerade elf Uhr geschlagen – elf Uhr desselben Abends, an dem sich die einfache Begebenheit zugetragen hatte, von der wir soeben erzählten. Der Wind pfiff durch die Zweige, deren Blätter schon halb abgestreift waren. Herr von S. stand starr und unbeweglich in einer künstlichen Grotte, die von einer Akaziengruppe verdeckt war, in jeder Hand eine Pistole. Ein unumstößlicher Entschluss herrschte in seinem Inneren. Auf seiner Stirn lag schmerzlicher Gram, doch sein Haupt war nicht gebeugt. Nachdem er eine Stunde gewartet hatte, waren Schritte vom Feld her zu vernehmen, und die Gartentür wurde mit Vorsicht geöffnet. Ein Mann in einem Mantel erschien, der mit berechnender Sorgfalt die am Boden liegenden trockenen Blätter mied, um nicht gehört zu werden. Als er an der Grotte vorbeiging, die Herrn von S. verbarg, fühlte dieser seine Brust wie von einer eisernen Kette zusammengeschnürt.
Lord Lister, genannt Raffles, der Meisterdieb – Band 7
Kurt Matull & Theo von Blankensee
Lord Lister, genannt Raffles, der Meisterdieb
Band 7
Der Spiel-Fürst von Monaco
Überarbeitete Fassung
1. Kapitel
Ein Opfer der Spielhöllen
»Es ist doch ein wunderbares Fleckchen Erde, dieses Monte-Carlo – mit Recht ein Paradies!«, sagte Charly Brand zu seinem Freund und Gebieter Lord Lister, der auch unter dem Namen John Raffles bekannt war.
»Der Blick auf das tiefblaue Meer unter diesem ewig strahlenden, blauen Himmel ist einfach verzaubernd.«
»Du hast recht, Charly. Es ist herrlich, hier auf der Terrasse des Café de Paris zu sitzen und unbesorgt seine Zigarette rauchen zu Weiterlesen
Der Kurier und der Detektiv – Kapitel 30
Allan Pinkerton
Der Kurier und der Detektiv
Originaltitel: The Expressman and the Detective
Chicago: W. B. Keen, Cooke & Co., 113 and 115 State Street. 1875
Kapitel 30
Am 15. August suchte White Maroney im Gefängnis in der Eldridge Street auf. Er schilderte im Detail, was in Jenkintown vorgefallen war, und erklärte Maroney, dass er das Geld an einem sicheren Ort in Philadelphia versteckt habe. Das entsprach zweifellos der Wahrheit, denn das Geld lag sicher in den Tresorräumen der Adams Express. Ich hielt es für das Beste, die Ausgaben so rasch wie möglich zu drosseln, und wies White an, Maroney davon zu überzeugen, dass Jenkintown kein sicherer Ort für seine Frau sei und sie besser von dort verschwinden sollte. Er sollte versuchen, Maroney dazu zu bewegen, sie in den Westen zu schicken – wenn möglich nach Chicago. Er erzählte Maroney, er fürchte, dass einige der Express-Leute seine Frau beobachteten, und dass sie, wenn er nicht aufpasse, dazu verleitet werden könnte, ihn zu verraten und alles auszuplaudern. Er betonte seine Abneigung, in die Angelegenheiten Weiterlesen
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