Unser Lese-Tipp

Weird Tales – Das Grab

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Mad Dan, der Spion von 1776 – Kapitel 11

C. B. Lewis
Mad Dan, der Spion von 1776
Kapitel 11
Der Gefangene im Gefängnis

Der Geist eines Verrückten, wie er sich in seinen Wahnvorstellungen und seinem Gemurmel äußert, ruft Verwunderung und Erstaunen, aber auch Mitgefühl hervor. Die seltsamen Fantasien des kranken Geistes sind unbegreiflich. Die Emotion kann Angst, Liebe, Rache, Eifersucht, Ehrfurcht oder was auch immer sein, aber irgendeine Idee wird zum Hauptmotiv des Handelns, und der Verrückte ergreift sie und verfolgt sie mit all dem Eifer und aller List, die ein gesunder Geist an den Tag legen könnte.

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Carrier, der Erzteufel – Teil 12

Carrier, der Erzteufel, in eine Menschenhaut eingenäht, der in wenigen Monaten in der französischen Stadt Nantes mehr als fünfzehntausend Menschen von jedem Alter und Geschlecht erwürgen, ersäufen, erschießen, martern und guillotinieren ließ, ein blutdürstiges Ungeheuer und höllischer Mordbrenner
Zur Warnung vor blutigen Revolutionen
Von Dr. F. W. Pikant (Friedrich Wilhelm Bruckbräu)
Verlag der J. Lutzenbergerschen Buchhandlung, Altötting, 1860

Das Grabmal

Im Inneren der zerstörten Seitenkapelle der ehemaligen Klosterkirche erhob sich links ein kleines Grab­mal mit verwitterter Inschrift auf einem niedrigen Sockel, vier Fuß hoch. Oben in der Mitte stand ein Totenkopf auf zwei Weiterlesen

Verderben – Kinder des Zorns

Wolfgang Hohlbein
Verderben – Kinder des Zorns

Thriller, Hardcover mit Schutzumschlag, Piper, München, Juli 2022, 640 Seiten, 24,00 EUR, Piper, 28. Juli 2022, ISBN ‎9783492704434

Es beginnt und endet, so viel sei verraten, mit einem kleinen Mädchen für die angezählte Kommissarin Conny Fesser während einer verdeckten Ermittlung unter den Gästen einer von Maxim Kutzow ausgerichteten Vernissage, seines Zeichens Drogenhändler, Schmuggler – eine Hausnummer der Unterwelt. Dazu ein Menschenhändler? Kinderprostitution? Das unerwartete Auftreten der sowohl bildhübschen als auch engelsgleichen Nadeshda lässt nur eben diese Schlussfolgerung zu, wenngleich Kutzow dies auch nach seiner Verhaftung vehement bestreitet, Weiterlesen

Nick Carter – Der Raubüberfall im Grand Central Depot – Kapitel 7

Nick Carter
Amerikas größter Detektiv
Der Raubüberfall im Grand Central Depot
Ein Detektivroman

Die Auffindung der Dokumente

»Herein!«

Als der wirkliche Mr. Horton und der vermeintliche Privatdetektiv aus Chicago, Mr. Harriman-Hanlon, in den elegant eingerichteten Salon traten, welchen Anwalt Bristol im Waldorf Astoria bewohnte, fanden sie den Gentleman gerade im Begriff, einen mitten im Zimmer stehenden Koffer hurtig zu schließen. Er war so beschäftigt, dass er auf das Anpochen nur ein kurzes »Herein!« gerufen hatte und sich Weiterlesen

Vergessene Helden 3

Kennen Sie Knatterton?

Er stammt von einem uralten Adelsgeschlecht bei Kyritz an der Knatter ab. Sein Vater war Kasimir Kuno Freiherr von Knatter, ein vermögender Baron, und seine Mutter eine Gräfin, die von früh bis spät Kriminalromane las. Er selbst, sein richtiger Name war Nikolaus Kuno Freiherr von Knatter, war nicht nur hochintelligent, sondern stöberte, seit er lesen konnte, in den Kriminalromanen seiner Mutter.

Eine Angewohnheit, die in ihm den Wunsch reifen ließ, Detektiv zu werden, wenn er einmal groß war. Seine Eltern waren nur einverstanden, wenn er nicht den Namen Freiherr von Knatter verwendete, und so wurde aus Nikolaus Kuno Freiherr von Knatter der Meisterdetektiv Nick Knatterton.

Als Manfred Schmidt in der Nachkriegszeit die Detektivserie Nick Knatterton erdachte, ahnte noch niemand, dass aus diesem Protagonisten einmal der berühmteste Detektiv Deutschlands werden sollte.

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Sagen der mittleren Werra 37

Sagen-der-mittleren-Werra

Der Poppo-Saal im Schloss zu Burg- oder Herrenbreitungen

Das im Jahre 1640 von den Schweden zerstörte gräfliche Hennebergische Schloss, welches von der Landgräfin Hedwig Sophie auf einer Terrasse des rechten Werraufers an der Stelle des berühmten Mönchsklosters wieder erbaut wurde, schließt einen Saal in sich, der heute noch den Namen Poppo-Saal führt, und in welchem noch vor etlichen vierzig Jahren das Sterbebett des Grafen Weiterlesen