KI – Mensch gegen Maschine
Mensch gegen Maschine: Was Künstliche Intelligenz für die Zukunft des Lesens bedeutet
Stell dir vor, du liest einen fesselnden Roman, fieberst mit den Figuren mit und bist am Ende tief berührt. Doch auf der letzten Seite erfährst du: Kein Mensch hat dieses Buch geschrieben, sondern ein Computerprogramm.
Was vor wenigen Jahren noch nach Science-Fiction klang, ist heute Realität. Künstliche Intelligenz (KI) verfasst nicht mehr nur Wetterberichte oder Standard-E-Mails, sondern dichtet, erzählt Geschichten und schreibt Essays. Für die Literaturwelt ist das ein gewaltiger Umbruch. Doch was bedeutet es für die Kunst, wenn ein Algorithmus den Stift übernimmt? Wem gehört ein Text, der aus Milliarden fremder Daten zusammengemischt wurde? Und vor allem: Was heißt das für uns als Leserinnen und Leser?
Licht und Schatten: Die KI als Co-Autor
Die Reaktionen auf schreibende Computer sind völlig gespalten. Einerseits ist die KI ein fantastischer Assistent. Sie hilft Autorinnen und Autoren, wenn sie eine Schreibblockade haben, liefert Ideen für neue Welten oder übernimmt lästige Recherchearbeiten. Auch Verlage nutzen die Technik längst, um Texte schneller zu bearbeiten oder Klappentexte zu verfassen.
Wundersame Abenteuer zweier Scholaren durch die Welt – Kapitel 3
Ralph Alexander, Serge Patrice
Wundersame Abenteuer zweier Scholaren durch die Welt
Zusammenfassung des bisherigen Geschehens
Im Jahr 1491 wird der Rektor der Universität Paris ermordet. Ein Student, Amaury de Preuilly-Montfort, wird zu Unrecht verhaftet. Um ihn in Verzweiflung zu stürzen, sucht der Feind seiner Familie – der Mörder seines Vaters und seines Bruders – ihn in seiner Zelle auf. Er teilt ihm mit, dass seine Mutter, die Schlossherrin von Touraine, in größter Gefahr schwebt, der sie nicht entkommen kann, wenn sie nicht gewarnt wird. Amaury, außer sich vor Sorge, schlägt seinen Peiniger nieder und schafft es, dank seines Klerikergewandes zu fliehen.
Kapitel 3
Gutes beginnt und Schlechtes endet
Im Schutz der durch das Feuer verursachten Verwirrung hatte sich Amaury davongemacht. Dank seines Gewandes hatte er das Weiterlesen
Wölfe – Staffel 1, Episode 6 von 6
Wölfe
Staffel 1, Episode 6 von 6
Gespenster
Anne beschuldigt Cromwell des Verrats, als sie herausfindet, dass er in einer Krisenzeit versuchte, Mary und nicht Elizabeth zu beschützen. Doch Annes Macht schwindet rapide, und ihre Feinde sammeln sich. Anne gerät mit Jane Rochford in einen Streit, doch in ihrer Wut enthüllt Anne, dass der Musiker Mark Smeaton sowie die Adligen Francis Weston und Harry Norris ihr alle ihre Liebe gestanden haben – was den Tatbestand des Hochverrats erfüllt. Jane Rochford bereitet es großes Vergnügen, diese Vorfälle an Cromwell zu melden. Sie deutet zudem an, dass sich der ungesunde sexuelle Appetit ihres Ehemanns George Boleyn auch auf seine Schwester erstreckt. Cromwell ist von derartigen Anschuldigungen verblüfft, lässt Mark Smeaton jedoch zum Verhör vorführen. Töricht prahlt Smeaton mit seinen eigenen Heldentaten mit der Königin und beginnt unter Zwang, weitere Namen preiszugeben, darunter Norris, Weston und William Brereton. Cromwell hat nun genügend Informationen, um zu handeln, und diese Männer werden zusammen mit Anne und George Boleyn in den Tower of London gebracht. Als Cromwell jeden dieser Herren in seiner Zelle besucht, denkt er an den Untergang von Kardinal Wolsey zurück und erinnert sich daran, wie Norris, Weston, Weiterlesen
Einbrecher aus Leidenschaft – Einen Dieb fangen II
II
Die King John’s Mansions sind bekanntlich der älteste, hässlichste und höchste Gebäudekomplex in ganz London. Sie wurden jedoch in einem großzügigeren Maßstab gebaut, als es danach zur Regel wurde, und mit weniger akribischer Rücksicht auf Raumersparnis. Wir wollten gerade in den geräumigen Innenhof einbiegen, als uns der Pförtner aufhielt, um eine andere Droschke herausfahren zu lassen.
Darin saß ein Mann mittleren Alters vom militärischen Typus, genau wie wir im Abendanzug. So viel sah ich, als seine Droschke unseren Bug kreuzte, weil ich gar nicht anders konnte; aber ich hätte dem Vorfall keine zweite Überlegung geschenkt, wäre da nicht seine außergewöhnliche Wirkung auf Raffles gewesen. In einem Augenblick war er draußen auf dem Bordstein, bezahlte den Kutscher, und im nächsten führte er mich auf die andere Straßenseite, weg von den Mansions.
»Wo um alles in der Welt gehst du hin?«, rief ich natürlicherweise aus.
Im Schatten des Vollmonds I
Im Schatten des Vollmonds I
Weshalb der Werwolf im Horror-Filmgenre benachteiligt ist
Im Vergleich zu anderen klassischen Filmunholden der Kinogeschichte werden Werwölfe, um aufrichtig zu sein, häufig vernachlässigt. Während sich Vampire und Untote auf zahlreiche legendäre Werke berufen können und Geister beziehungsweise Hexen ohnehin allerorts präsent sind, erweisen sich hervorragende Lykanthropen-Produktionen auf der großen Leinwand als eine Rarität. Die Gründe hierfür werden im folgenden Beitrag analysiert.
Allerdings zählt der Werwolf zu den ältesten sowie weltweit am häufigsten verbreiteten Wesen der volkstümlichen Überlieferung. Sein modernes Fundament erstreckt sich bis zur antiken griechischen Schrifttradition, bevor er sich zu einer zentralen Figur in europäischen mündlich überlieferten Erzählungen entwickelte und die Menschheit am Feuer mit Besorgnis erfüllte. Gegenwärtig begegnet man der Gestalt des Werwolfs in praktisch allen kulturellen Regionen – vom nordischen Úlfheðinn bis zum östlichen Werewolf – und unterstreicht die menschliche Leidenschaft für die Vermischung von Mensch und Tier. Allerdings treten Werwölfe auf der Leinwand deutlich seltener – und zumeist weniger erfolgreich – auf als erheblich neuere Nachtgeschöpfe wie zum Beispiel Weiterlesen

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