Ausschreibung

Dark Empire

Archive

Folgt uns auch auf

Das Gespenst im alten Schloss – Kapitel I

Das Gespenst im alten Schloss
Oder: Ein Verbrecher verrät sich selbst

I.

Beim Wirt an der Seewand wurde ein Hochzeitsgelage  mit Musik und Tanz gehalten. Schon hatte die Kirchenuhr des nahen Dorfes die Mitternachtsstunde angeschlagen und allmählich ging die Lustbarkeit zu Ende. Die Brautleute mit den ernsteren Gästen und auch viele Burschen und Dirnen waren heimgekehrt. Es war alles in Ordnung vorübergegangen und der Hochzeitslader schien nicht umsonst am Schluss seines Dankes den jungen Leuten besonders zugesprochen zu haben, dass sie den Ehrentag der Hochzeitsleute nicht durch Beleidigungen Gottes, durch Zank und Streit, durch Rauferei und Schlägerei und schändliche Dinge entehrten.
Weiterlesen

Pulp Legends 8 – Der Höllenpanzer

Graham Masterton
Pulp Legends 8
Der Höllenpanzer
Originaltitel: The Devils of D-Day, USA, 1978

Horror, Hardcover mit Lesebändchen, Festa Verlag, Leipzig, Januar 2020, 272 Seiten, 34,99 Euro, Vorzugsausgabe ohne ISBN, aus dem Amerikanischen von Dirk Simons, Covermotiv: Arndt Drechsler, limitiert auf 999 Exemplare
www.festa-verlag.de

[…] Es gibt viele Geschichten vom Krieg. Manche sind bloß Märchen, aber in unserer Gegend erzählt man sich einiges darüber. Da unten, etwa einen Kilometer von Pont-d‘Ouilly entfernt, steht ein alter US-Panzer in einer Weiterlesen

Elbsagen 62

Elbsagen
Die schönsten Sagen von der Elbe und den anliegenden Landschaften und Städten
Für die Jugend ausgewählt von Prof. Dr. Oskar Ebermann
Verlag Hegel & Schade, Leipzig

63. Der glückliche Schatzgräber in Schönebeck

Die drei Städte Schönebeck, Großsalze und Frohse sind nicht bloß durch das in ihrer Nähe befindliche große Salzwerk, sondern auch wegen ihrer günstigen Lage an der Elbe schon frühzeitig recht lebendige Verkehrsstätten gewesen. So ist es gekommen, dass in ihnen viele Familien sich durch Wohlstand auszeichneten. Einer der Reichsten war in der Mitte des 16. Jahrhunderts der Holz- und Getreidehändler Lorenz Sauer zu Schönebeck, der Weiterlesen

Dreizehn Jahre im Wilden Westen – Kapitel XXII

Dreizehn Jahre im Wilden Westen
Oder: Abenteuer des Häuptlings Sombrero
Nürnberg, 1877

XXII. Ablösung. Flanigans Gefecht mit Indianern. Wie man in Texas Neger begräbt. Prärieratten. Verkleidete Indianer. Überfall der Post durch Indianer.

Als ich zurück nach Fort Concho kam, bezogen wir ein großes Haus als Kompaniequartier, wo die Flöhe eine furchtbare Größe erreichten, sodass ich einen an einer Kette bei meinem Bett befestigte, welcher als Wachhund Dienste tat und die kleinere Art nicht beikommen ließ.

Bald mussten wir wieder für einige Tage nach Indianern, die Kiowa Springs angegriffen und sechzig Maultiere Weiterlesen

Der Bestseller

Nadine Stenglein
Der Bestseller
Deine Geschichte gehört mir

Thriller, E-Book, dp DIGITAL PUBLISHERS GmbH/dp Verlag, Stuttgart, Januar 2020, ca. 313 Seiten, 4,99 Euro, ISBN: 9783960878414, Covergestaltung: Grittany Design unter Verwendung von Motiven von shutterstock.com: © Jason Sponseller, © Evgeny Drablenkov, © Jordan Gooch, © STILLFX, © nasidastudio, © Wilqkuku, © Ihnatovich Maryia
www.digitalpublishers.de

[…] Das mit einem braunen Ledereinband versehene Buch lag in der obersten Schublade. Ein Kloß bildete sich in Weiterlesen

Die Sternkammer – Band 1 – Kapitel 14

William Harrison Ainsworth
Die Sternkammer – Band 1
Ein historischer Roman
Christian Ernst Kollmann Verlag, Leipzig, 1854

Vierzehntes Kapitel

Die Maikönigin und die Tochter des Puritaners

Volksbelustigungen und Zeitvertreibe wurden weislich von Jakob dem Ersten begünstigt, dessen Rücksicht für die Vergnügungen der niederen Klassen seiner Untertanen nicht genug gerühmt werden kann. Und da es der Hauptzweck dieser Geschichte ist, auf einige von den während seiner Regierung herrschenden Missbräuchen Weiterlesen

Deutsche Märchen und Sagen 75

Johannes Wilhelm Wolf
Deutsche Märchen und Sagen
Leipzig, F. A. Brockhaus, 1845

82. Nix zu Gent

Hinter dem alten Abteigebäude von Sankt Peter zu Gent liegt eine Brücke, auf der sich ehedem häufig ein Nix sehen ließ. Er stand gewöhnlich mitten auf der Brücke und wartete, bis jemand kam, der auf die andere Seite wollte. Setzte der nun eben den Fuß auf die Brücke, dann warf sich der Nix ins Wasser. Mitleidige Menschen meinten oft, es sei jemand, der sich ersäufen wolle, und sprangen nach, wurden dann aber vom Nix gepackt und unter Wasser gezogen, sodass sie jämmerlich ertranken. Nur einer Frau wollte er wohl. Wenn er die aus der Ferne Weiterlesen