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Der Wolfmensch Band 3

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Der Alte vom Berge – Kapitel 17

C. F. Fröhlich
Der Alte vom Berge
Oder: Taten und Schicksale des tapferen Templers Hogo von Maltitz und seiner geliebten Mirza
Ein Gemälde aus den Zeiten der Kreuzzüge
Nordhausen, bei Ernst Friedrich Fürst, 1828

XVII.

Ein von Ansehen wilder Sarazene geleitete den Templer wieder aus der Sommerwohnung.

Nachdenkend erreichte er erst beim Untergang der Sonne die Brücke wieder, wo zu seinem Erstaunen ein noch blutendes Haupt auf eine Stange gesteckt war. Etwas erschrocken erinnerte er sich der Worte des Sultans wegen Weiterlesen

Deutsche Märchen und Sagen 51

Johannes Wilhelm Wolf
Deutsche Märchen und Sagen
Leipzig, F. A. Brockhaus, 1845

51. Bestrafte Willkür

Im Jahre 1532 lebte in Deutschland irgendwo ein grausamer Ritter. Der befahl eines Tages einem Bauern, im nahen Wald eine überaus große Eiche zu holen und sie vor die Burg zu bringen, und drohte dabei, insofern der Bauer das nicht tue, müsse er die härteste Strafe gewärtigen. Der Bauer hielt das Fortschaffen des Baumes für unmöglich und ging seufzend und mit nassen Augen, halb verzweifelt dem Wald zu. Kaum hatte er den betreten, als er einen Menschen vor sich sah, der ihn fragte, warum er denn so traurig sei?
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Aus dem Wigwam – Die ersten Chippewa

Karl Knortz
Aus dem Wigwam
Uralte und neue Märchen und Sagen der nordamerikanischen Indianer
Otto Spamer Verlag. Leipzig. 1880

Die ersten Chippewa

ie Chippewa wohnten anfänglich im Himmel. Da ließ einst der Große Geist ein Paar von ihnen in Krähengestalt auf die Erde fliegen. Diese beiden flogen durch die ganze Welt, kosteten das Fleisch des Büffels, des Bären, des Bibers, des Hirsches usw., nahmen aber am Geschmack wahr, dass jene Tiere im Laufe der Zeit aussterben würden, weshalb sie sich auch nicht in den von denselben bewohnten Ländern niederließen. Nachdem sie lange auf der Erde herumgeflogen waren, kamen sie an die Stromschnellen bei Sault Ste. Marie am Lake Superior, kosteten das Fleisch der Fische daselbst und fanden heraus, dass dieselben nie abnehmen würden. An der Stelle, wo das Fort stand, ließen sie sich nieder. Als sie mit ihren Füßen die Erde berührten, wurde plötzlich ein Menschenpaar daraus.

Das Gespensterhaus – 1. Kapitel

August Heinrich Brass
Das Gespensterhaus
Eine Geistergeschichte aus Berlins Gegenwart
Verlag Louis Quien, Berlin, 1847

1. Kapitel

Welches alle diejenigen überschlagen können, die gewöhnt sind, keine Vorreden oder Einleitungen zu lesen.

Wir können ebenso gut behaupten, es sei der Schimmel gewesen, welcher zuerst stehen blieb, denn es ist durchaus nicht gerechtfertigt, die Schuld immer auf den Schwarzen zu schieben, obwohl es nicht geleugnet werden kann, dass der allerdings oft genug die wunderlichsten Launen und Einfälle hatte, und zuweilen im Weiterlesen

Das schwarze Buch vom Teufel, Hexen, Gespenstern … Teil 54

Das schwarze Buch vom Teufel, Hexen, Gespenstern, Zauberern und Gaunern
Dem Ende des philosophischen Jahrhunderts gewidmet
Adam Friedrich Böhme, Leipzig, 1796

Ein jüdischer Kaufmann, durch seinen braunen Rock unglücklich

Im Dorf Wuthenow, eine Meile von Soldin, einem Städtchen in der Neumark, winden dem Krüger oder Schenkwirt 50 Reichstaler, lauter harte Taler und Achtgroschenstücke, gestohlen. Der Krüger ließ sich die Karten legen. Das Weib, die dies tat, sagte, dass der erste jüdische Kaufmann, der in einem braunen Rock zu ihm käme, sein Geld gestohlen habe.

Ein alter Jude aus Lepehne, der in Soldin zu Markte gewesen war, kehrte kurz darauf da ein, um einmal zu trinken. Weiterlesen

Der Detektiv – Die wandelnde Mumie – 2. Kapitel

Walter Kabel
Der Detektiv
Kriminalerzählungen, Verlag moderner Lektüre GmbH, Berlin, 1920

Die wandelnde Mumie
2. Kapitel

Eine raffinierte Fesselung

Eine Stunde später verließen wir unser Heim auf demselben Weg wie vorher Hildegard Burmeester durch den Gemüsegarten. Unsere Verkleidung machte uns völlig unkenntlich.

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