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Elbsagen 10

Elbsagen
Die schönsten Sagen von der Elbe und den anliegenden Landschaften und Städten
Für die Jugend ausgewählt von Prof. Dr. Oskar Ebermann
Verlag Hegel & Schade, Leipzig

10. Die Entstehung des Zinkensteins

Östlich von Jakuben befindet sich eine Hochfläche, von der eine Kuppe, die sogenannte Netterskoppe, bis dicht an die Elbe vorspringt. Einst wettete ein altes, einfältiges Mütterchen mit dem Teufel, dass er nicht imstande wäre, in einer Nacht bis zum Hahnenschrei von dieser Kuppe aus eine steinerne Brücke über die Elbe zu bauen. Das war nach ihrer Meinung schlechterdings auch für den Gottseibeiuns nicht ausführbar. Daher trug sie auch kein Weiterlesen

Die Gespenster – Zweiter Teil – Siebenunddreißigste Erzählung

Die Gespenster
Kurze Erzählungen aus dem Reich der Wahrheit von Samuel Christoph Wagener
Allen guten Schwärmern, welchen es mit dem Bekämpfen und Ablegen beunruhigender Vorurteile in Absicht des Geisterwesens ernst ist, liebevoll gewidmet von dem Erzähler Friedrich Maurer aus dem Jahr 1798
Zweiter Teil

Siebenunddreißigste Erzählung

Generalleutnant von Pennavaire exerziert einen Kobold und eine Koboldine.

Als der Königlich Preußischen Generalleutnant von Pennavaire, der als Chef des Leib-Carabinier-Regiments im Jahre 1759, verwundet, bei Breslau starb, noch im Leib-Kürassier-Regiment diente, machte er einst im Weiterlesen

MARVEL-Tag 26.01.2019

MARVEL-Tag 26.01.2019

In den Comics unter dem Titel: Marvel Neustart – Die echten Helden sind zurück!, erwarten den Leser neue Geschichten mit den legendären Helden des Marvel-Universums. Die neue Ära bietet einsteigerfreundliche Storys, behält dabei aber die langjährige Historie der Heroen bei. Die Helden wurden in den letzten Geschichten der laufenden Serien erzählerisch wieder zu ihren Wurzeln zurückgeführt, bleiben aber modern – ein sanfter Neubeginn, könnte man sagen. Natürlich ist der Marvel Neustart auch das große Thema beim Marvel-Tag 2019, der am 26. Januar stattfindet.
Superhelden altern nicht. Das haben sie mit allen Comic-Figuren gemein und es ist gleichsam Fluch wie Segen. Einerseits bedeutet es, dass es endlose Abenteuer mit den Figuren gibt. Andererseits aber auch, dass die Geschichten oftmals auf der Stelle treten. Zwar sind Comics aufgrund ihrer Erscheinungsdynamik immer ein Weiterlesen

Deutsche Märchen und Sagen 27

Johann Wilhelm Wolf
Deutsche Märchen und Sagen
Leipzig, F. A. Brockhaus, 1845

27. Das Feuerschloss

Es war einmal ein Fischer, der saß am Wasser und fischte und saß drei Tage und hatte noch nichts gefangen. Endlich am Abend des dritten Tages wollte er sein Netz aufziehen und nach Hause gehen, doch das Netz war so schwer, dass er es kaum bewältigen konnte.

Als er es aber endlich aus dem Wasser hatte, da lag ein großer Fisch darin. Der tat den Mund auf und sprach: »Hör, Fischer, lass mich gehen.«
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Slatermans Westernkurier 01/2019

Auf ein Wort, Stranger, kennst du noch die Story von Nelson Story?

Zugegeben, das Wortspiel kommt jetzt etwas flach daher, aber diese Person, die auch heute noch als Ikone der amerikanischen Pionierzeit gilt und über die wir eine Story, also eine Geschichte erzählen wollen, trägt nun einmal diesen Namen.

Nelson Story wurde am 4. April 1838 im Bundesstaat Ohio im Meigs County in dem kleinen Städtchen Burlingham geboren. Die Eltern, Ira und Hannah Story, geborene Gile, schickten ihren jüngsten Sohn mit 18 auf die Universität von Ohio, doch statt eine Laufbahn als Anwalt oder Lehrer einzuschlagen, verließ er diese bereits wieder nach zwei Jahren und ging stattdessen in den Westen, wo er sich als Frachtwagenfahrer, Goldsucher und Viehtreiber durchschlug.

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Aus dem Wigwam – Die Nationallegende der Tschassa-Muskogeestämme

Karl Knortz
Aus dem Wigwam
Uralte und neue Märchen und Sagen der nordamerikanischen Indianer
Otto Spamer Verlag. Leipzig.1880

Die Nationallegende der Tschassa-Muskogeestämme

u alter Zeit öffnete sich einst die Erde im Westen, woselbst sie ihren Mund hatte. Die Kussitah kamen aus dieser Öffnung hervor und ließen sich dicht dabei nieder. Aber die Erde wurde böse und aß die meisten ihrer Kinder auf. Die Kussitah zogen daher weiter westlich. Einige derselben kehrten jedoch später zurück und ließen sich wieder an ihrem alten Platz nieder. Der größte Teil aber blieb in der Fremde, weil sie dies für das Beste hielten.

Aber ihre Kinder wurden trotzdem von der Erde verschlungen, sodass sie gegen den Aufgang der Sonne zogen. Sie kamen an einen schlammigen, dicken Fluss, schlugen dort ihre Zelte auf und blieben über Nacht.

Am anderen Morgen zogen sie weiter und kamen nach einer Tagesreise an einen roten, blutigen Fluss. Dort blieben sie zwei Jahre wohnen und aßen Fische. Aber die Quellen waren zu seicht, sodass es ihnen auf die Dauer nicht gefiel. Weiterlesen