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Filmwelten

Wie schmeckt das Blut von Dracula (1970)

Wie schmeckt das Blut von Dracula (1970)

Der vierte Teil der Hammer-Dracula-Reihe markiert das Kinodebüt von Regisseur Peter Sasdy. Die vorliegende Kritik untersucht das Spannungsfeld zwischen Sasdys atmosphärischer Inszenierung und den strukturellen Defiziten im Drehbuch von John Elder. Im Fokus stehen dabei die detaillierte Charakterzeichnung der ersten Filmhälfte sowie die zunehmende Marginalisierung der Titelfigur innerhalb der etablierten Studio-Formel.

Wie schmeckt das Blut von Dracula ist der vierte Teil der legendären Hammer-Reihe, kann sich jedoch kaum mit der Qualität des Originals Dracula (1958) messen. Er stellt zwar eine Steigerung gegenüber dem schwachen Vorgänger Draculas Rückkehr dar, leidet aber massiv unter dessen übernommenen Mängeln. Dennoch repräsentiert das Werk wohl das Beste, was man innerhalb der engen Grenzen der Hammer-Formel und der recht starren Vorstellung des Studios vom Dracula-Mythos erwarten kann.

Das Werk profitiert spürbar von der Regie Peter Sasdys und – wie gewohnt – von der charismatischen Präsenz Christopher Lees. Das Drehbuch von John Elder lässt beiden jedoch kaum Spielraum. Elder (eigentlich Hammer-Produzent Anthony Hinds) leistete immerhin bewundernswerte Arbeit dabei, das bizarre Ende des Vorgängerfilms schlüssig mit der neuen Geschichte zu verknüpfen.

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Dr. Jekyll und Mr. Hyde (1920)

Dr. Jekyll und Mr. Hyde (1920)

Dr. Henry Jekylls Begeisterung für die Wissenschaft und seine selbstlosen Taten haben ihn zu einem vielbewunderten Mann gemacht. Als er eines Abends Sir George Carew besucht, kritisiert dieser ihn für seine Zurückhaltung, die sinnlichere Seite des Lebens zu erleben. Sir George stachelt Jekyll an, ein Musiktheater zu besuchen, in dem er die verführerische Tänzerin Gina beobachtet. Jekyll ist fasziniert von den beiden gegensätzlichen Seiten der menschlichen Natur und entwickelt eine Obsession dafür, sie voneinander zu trennen. Nach umfangreichen Arbeiten in seinem Labor entwickelt er eine Formel, die es ihm tatsächlich ermöglicht, zwischen zwei völlig unterschiedlichen Persönlichkeiten zu wechseln: seiner eigenen und der eines brutalen, lüsternen Menschen, den er Hyde nennt. Es dauert nicht lange, bis die Persönlichkeit von Hyde beginnt, Jekylls Leben zu dominieren.

 

Im Jahr 1920 erlebte die Filmwelt einen bemerkenswerten Ansturm von Adaptionen von Robert Louis Stevensons klassischem Weiterlesen

Kapitän Tenkes – Folge 2 – Die Menschenjagd


KAPITÄN TENKES (ungarisch: A Tenkes kapitánya) ist eine ungarische Fernsehserie, die von 1963 bis 1964 produziert wurde. Die Serie spielt zur Zeit des Rákóczi-Freiheitskampfes Anfang des 18. Jahrhunderts, als das Königreich Ungarn gegen die Habsburger Herrschaft kämpfte. Sie erzählt die Geschichte von Eke Máté, einem ungarischen Adligen und Rebellenführer, der gegen die habsburgischen Truppen kämpft und die Bevölkerung vor deren Unterdrückung schützt.
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Frankenstein 1910

Frankenstein (1910)

Es braucht wohl einen besonders nüchternen Geist, um Thomas Alva Edison nicht zumindest eine Prise Bewunderung entgegenzubringen. Während andere Erfinder mit einer Handvoll Schöpfungen in die Annalen eingehen, scheint es bei Edison mitunter einfacher, all jene Dinge aufzuzählen, die er nicht erfunden oder zumindest zur Vollendung geführt hat. Sein Ruf mag stellenweise überhöht sein, bedenkt man seine Neigung, die Werke anderer unter seinem Namen zu vermarkten. Doch selbst jene Skepsis verblasst angesichts der Tatsache: 1093 Patente – eine Zahl, die für sich spricht.

Schon Kinder verbinden Edison mit der Erfindung der Glühbirne, und Erwachsene erinnern sich an seine Pionierrolle bei der Elektrifizierung und der Tonaufzeichnung. Weniger bekannt bleibt jedoch sein Einfluss auf die frühen Tage des Films, eine Kunst, die er maßgeblich formte.

Im Jahr 1888, kaum dass der Phonograph seinen Triumph gefeiert hatte, begann Edison zusammen mit William K. L. Dickson, einem seiner fähigsten Mitarbeiter, das Geheimnis bewegter Bilder zu entschlüsseln. Inspiriert von Eadweard Muybridges fotografischen Experimenten entwickelten sie eine Technik, die auf schnell aufeinanderfolgenden Fotografien beruhte. Diese Arbeit erforderte nicht nur die Entwicklung eines geeigneten Mediums – damals waren Glasplatten noch Standard –, sondern auch die Konstruktion von Geräten zur Aufnahme und Präsentation dieser Bilder.

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Dracula (1958)

Dracula (1958)

Auf der Suche nach seinem vermissten Freund Jonathan Harker wird der Vampirjäger Dr. Van Helsing zum Schloss von Graf Dracula geführt. Dort findet er einen untoten Harker in Draculas Gruft und erfährt, dass der Graf es nun auf Harkers kränkelnde Verlobte Lucy Holmwood abgesehen hat. Mit der Hilfe von Lucys Bruder Arthur kämpft Van Helsing darum, Lucy zu beschützen und dem parasitären Schrecken von Graf Dracula ein Ende zu setzen.

Nachdem sich der Kutscher geweigert hat, sich dem Schloss Dracula zu nähern, legt der angesehene Gelehrte Jonathan Harker die letzten Kilometer seines Weges im Jahr 1885 zu Fuß zurück – ein Vorhaben, das unweigerlich ins Verderben führt (dies wird durch das Lesen seiner Tagebucheinträge erzählt). Beim Betreten der düsteren, gotischen Residenz, die überraschend gut beleuchtet ist, wird er in einem prunkvollen Saal mit einer anständigen Mahlzeit empfangen. Doch sein Gastgeber bleibt unsichtbar. Stattdessen wird er von einer geisterhaften Frau überrascht, die ihm unheilvolle Bitten und Warnungen zuflüstert: »Er hält mich gefangen! Bitte hilf mir zu entkommen!«

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