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Mythen & Wirklichkeiten

Sagen der mittleren Werra 30

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Vom Hexenbiss bei Herrenbreitungen

In Herrenbreitungen auf dem Gottesacker steht noch ein altes, eisernes Kachelkreuz, d. h. ein Kreuz, dessen Inschrift mit einem Lid zugeklappt werden kann. Die Zeit hat hier zwar die Schrift verwischt, doch in der Erinnerung des Volkes ist sie noch stehen geblieben. Dieses erzählt: Hier ruht ein ehemaliger Besitzer des hiesigen Klostergutes, dem eines Sommers auf seinen Feldern gar Weiterlesen

Sagen und alte Geschichten der Mark Brandenburg 3

Die wilde Jagd

Eine Sage, welche noch vor allen aus der alten Heidenzeit herstammt, ist die vom wilden Jäger. Besonders knüpft sie sich an waldreiche Gegend. Unter Brausen zieht da die gespenstige Erscheinung meist des Nachts durch die Luft. Man hört lärmende Stimmen und zwischendurch das Giff Gaff der Hunde. Es ist ein Gejuche, heißt es, dass einem die Haare zu Berge stehen. Dabei Weiterlesen

Die Legende von Alexander Swaney Bean

Die Legende von Alexander Swaney Bean

Wenn man an Schottland denkt, fallen einem sicherlich sofort die Highlands, Braveheart, Dudelsack und Whisky ein. Aber dieses Land, das sich vom Solway Firth Meeresarm im Westen bis hin zu den Shetland Inseln im Norden ausdehnt, ist mehr als das. Es ist ein geschichtsträchtiges, raues Land voller geheimnisvoller Orte, Mythen und Legenden. Eine davon ist die Legende von Alexander Swaney Bean. Gewiss ist sie nicht so bekannt wie die um Loch Ness oder die der alten Clans, aber ungleich gespenstischer und blutiger, wie bereits Beans Beiname ›der Kannibale‹ erahnen lässt.

 

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Sagen der mittleren Werra 29

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Der pflügende Knecht zu Fambach

Ein Knecht aus Fambach war auf einem Acker mit Pflügen beschäftigt. Da blieb plötzlich der Pflug an etwas hängen. Der Knecht wurde ärgerlich und hieb, was er nur konnte, auf die Pferde. Die aber mochten anziehen, wie sie nur wollten, sie brachten den Pflug nicht von der Stelle.
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Sagen der mittleren Werra 28

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Von dem fröhlichen Fräulein auf der Todenwarth

Auf der Todenwarth hat einmal ein gar leutseliges und sittsames Fräulein gewohnt, das wegen seines heiteren Gemüts nur das fröhliche Fräulein genannt wurde. Auch wusste es mehr als andere Leute.

Einmal schlachtete droben ein schöner, junger Metzger aus Fambach und pries errötend und gesenkten Blickes das Fräulein ob seines fröhlichen Sinnes und seiner großen Holdseligkeit. Da wurde dieses plötzlich ernst und fragte den Metzger, ob er, wenn es Weiterlesen

Sagen der mittleren Werra 28

Sagen-der-mittleren-Werra

Woher der Name Todenwarth stammt

1.

Wernshausen gegenüber auf einem von der Werra umrauschten, hier steil abfallenden Hügel liegt die Todenwarth, seit Jahrhunderten der Sitz der Freiherren gleichen Namens, den die Sage auf folgende Weise entstanden sein lässt.

Der deutsche Kaiser lag hart darnieder. Da erschien der Tod, um ihn abzurufen. Das aber gewahrte der Leibarzt des erlauchten Kranken, trat zwischen den Tod und den Kaiser und rief dräuend und mit fester Stimme dem unheimlichen Gast zu: »Tod, wart!«
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