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Ausschreibung

Einsendeschluss 31.05.2021

Dark Empire

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Mythen & Wirklichkeiten

Dämonopathie in Mailand 1590 und in Brandenburg 1594

Dämonopathie in Mailand 1590 und in Brandenburg 1594

Delancre erzählt nach Franz Bontius, dass 1590 bei Mailand ungefähr dreißig Nonnen von einem bösen Geist besessen wurden; die Nonnen seien alle noch sehr jung und schwächlich gewesen. Der Teufel erschien ihnen als Mönch oder als Christus am Kreuz und ermahnte sie zu unzüchtigen Dingen; manchmal als Bär, als Löwe, als Schlange mit offenem Rachen, um sie zu verschlingen; zuweilen als Soldat, mit einem Schießgewehr sie bedrohend; aber ihr einfältiger, frommer Glaube war ihnen Schutz gegen die Verlockungen des Satans. Eine Nonne, die einem vornehmen Haus entsprossen war, fühlte eine so heftige teuflische Glut, dass sie sich mitten im Winter auf den Fußboden schlafen legte und sich im Garten endlich in den Schnee legte.

Zu einer anderen kam der Teufel unter der Gestalt der heiligen Ursula in die Zelle und hinterher eine lange Reihe Weiterlesen

Elbsagen 77

Elbsagen
Die schönsten Sagen von der Elbe und den anliegenden Landschaften und Städten
Für die Jugend ausgewählt von Prof. Dr. Oskar Ebermann
Verlag Hegel & Schade, Leipzig

78. Der Traum des Fischerknaben Benjamin Kohl

An der rechten Ecke des Durchgangs vom alten zum neuen Fischerufer zu Magdeburg steht ein Haus, in dem zur Zeit der Erstürmung und Zerstörung Magdeburgs die Eltern eines damals ungefähr zehnjährigen Knaben wohnten. Am 19. Mai des Jahres 1631 lagen schon am frühen Morgen alle Schüler in den Schulen auf den Knien und beteten mit ihren Lehrern, dass der liebe Herrgott die Erstürmung der Stadt und ihren voraussichtlich Weiterlesen

Drusus an der Weser und Elbe

Historische Denkwürdigkeiten

Drusus an der Weser und Elbe. 9 v. Chr.

Der Name Deutschland soll nach einigen Nachrichten älterer Schriftsteller von einem Donnergott der alten Deutschen, welchen sie Theut oder Thuisko nannten, entstanden sein. Indessen ist aber diese Sage nicht verbürgt, wohl aber wahr, dass man von einem deutschen Völkerstamm, nämlich den Germanen, in der Folge dem ganzen Land den Namen Germanien beigelegt hat.

Die Grenzen des alten Deutschlands werden von den griechischen und römischen Schriftstellern als ein Land zwischen der Donau, dem Rhein, der Nord- und Ostsee und einem Teil Sarmatiens oder dem heutigen Polen angegeben. Sehr genau bestimmt aber der römische Schriftsteller Tacitus, der in der ersten Zeit des römischen Weiterlesen

Hannikel – 18. Teil

Christian Friedrich Wittich
Hannikel
oder die Räuber- und Mörderbande, welche in Sulz am Neckar in Verhaft genommen und daselbst am 17. Juli 1787 justifiziert wurde
Verlag Jacob Friderich Heerbrandt, Tübingen, 1787

Wohllöbliches Malefiz-Gericht!

Wenn Monarchen und Fürsten dieser Welt zweifeln, ob sie dem Menschen das ihm nicht gegebene Leben nehmen können oder nicht, so erhebt dieser Zweifel ihre angeborene unbegrenzte Liebe zu dem Menschengeschlecht.

Aber wann der allmächtige Richter im Himmel und auf Erden in seinem alten und neuen Bund mit den Menschen Weiterlesen

Abenteuer und Wanderungen der sieben Schwaben Teil 3

Abenteuer und Wanderungen der sieben Schwaben
als des Blitz-, Spiegel-, Nestel-, Knöpfle-Schwab, Seehaases, Gelbfüßler und Allgäuer.

George Jaquet’s Verlagsbuchhandlung. Augsburg, 1855.

Der allzeit sauft und allzeit schlemmt,
behalt zuletzt nicht ein gutes Hemd!

Abenteuer von den sieben Schwaben

Nun herrscht aber im fruchtbaren Schwabenland und besonders im Ries die löbliche Gewohnheit, dass man täglich fünfmal isst, und zwar jedes Mal Suppe, zweimal aber Knöpfle oder Spätzle dazu. Daher heißen die Leute Weiterlesen

Halluzinationen und Prozess von Johanne Hervilliers …

Halluzinationen und Prozess von Johanne Hervilliers. Sie wurde in Ribemont verbrannt. (1578)

Dieser Prozess war die nächste Veranlassung, dass Bodin sein Werk über die Zauberei schrieb. Er hatte als königlicher Anwalt dem Prozess beigewohnt.

Die Mutter von Johanne Hervilliers war schon 1548bals Hexe in Senlis verbrannt worden. Johanne musste damals als Kind bei der Hinrichtung ihrer Mutter zugegen sein und wurde dann noch als Hexe ausgepeitscht. In ihren Geständnissen, die sie frei und ohne auf die Folter gespannt worden zu sein, ablegte, erklärte sie, sie gehöre dem Teufel schon seit ihrer Geburt; seit ihrem zwölften Jahr habe sie sich einem Teufel hingegeben, der, gestiefelt, gespornt und den Degen an der Seite, so oft zu ihr gekommen sei, als sie einen Wunsch nach ihm gehabt habe. Er schlug ihr auch vor, sie zur Mutter eines kleinen Teufels zu machen. Um zum Hexensabbat zu kommen, wollte Weiterlesen