Einige Osterbräuche weltweit
Ostern beginnt am Karfreitag und ist das wichtigste Fest im christlichen Kirchenjahr. In Großbritannien ist es Tradition, Geschichten über den Osterhasen zu erzählen, Schokoladeneier und Osterkarten zu verschenken – aber es gibt noch viele andere Traditionen zu entdecken!
Hot Cross Buns sind eine beliebte Osterspezialität. Es handelt sich um ein süßes, gewürztes Gebäck mit Korinthen oder Rosinen, das auf der Oberseite mit einem Kreuz markiert ist. Das Essen von Hot Cross Buns markiert das Ende der Fastenzeit, da sie mit Milchprodukten zubereitet werden, die während dieser Zeit (traditionell) verboten sind.
Die Ostereiersuche ist eine lustige Art, Ostern mit den Kleinen zu feiern. Versteckt werden die Eier im Haus oder Garten, damit die Kinder sie suchen können. Als Alternative zu Schokolade können auch Eier versteckt werden, die mit kleinen Spielzeugen oder Ideen für Aktivitäten gefüllt sind, um die Kinder über die Osterfeiertage zu beschäftigen.
Klassischerweise ist Lamm das Fleisch, das zu Ostern gegessen wird. Diese Tradition rührt von der Verfügbarkeit der ersten Weiterlesen
Nordische Mythologie – Band 1 – Teil 1
Benjamin Thorpe
Nordische Mythologie, umfassend die wichtigsten Volksüberlieferungen und den Volksglauben Skandinaviens, Norddeutschlands und der Niederlande Zusammengestellt aus Original- und anderen Quellen. In drei Bänden
Band 1
London 1851
VORWORT
Da die nordische Literatur – insbesondere jener Zweig, der mit den frühen Zeiten und Altertümern Skandinaviens und Norddeutschlands verknüpft ist – in vielen Teilen Europas in letzter Zeit auf wachsendes Interesse stößt, schien mir der Gedanke nicht unbegründet, dass ein Werk, das umfassend, aber nicht zu umfangreich die alte Mythologie und die wichtigsten mythologischen Überlieferungen jener Länder darstellt, sowohl nützlich als auch unterhaltsam sein könnte. Dies gilt nicht nur für die Liebhaber nordischer Überlieferungen in der Heimat und für den englischen Reisenden in jenen interessanten Ländern, sondern auch für den englischen Altertumsforscher, aufgrund der engen Verbindung zwischen dem Heidentum der germanischen Völker des Weiterlesen
Führer durch die Sagen- und Märchenwelt des Riesengebirges 29
Max Klose
Führer durch die Sagen- und Märchenwelt des Riesengebirges
Mit zahlreichen Abbildungen aus dem Riesengebirge
Verlag von Brieger & Gilbers. Schweidnitz (Świdnica). 1887.
Überarbeitete Fassung
13. Der Hedwigsberg
Beim Dorf Röchlitz liegt der Hedwigsberg. Einst soll dort ein heidnischer Tempel gestanden haben. An dessen Stelle ließ Herzog Heinrich der Bärtige später die Racklitzburg erbauen. Die dortige Kapelle nannte er nach seiner frommen Gemahlin Hedwigskapelle, wodurch der Berg schließlich den Namen Hedwigsberg erhielt. Die Überreste der Burg und der Kapelle sind noch heute zu sehen.
14. Der Hedwigsbrunnen
Am Fuße des Hedwigsberges bei Röchlitz liegt der Hedwigsbrunnen. Er soll seinen Namen ebenfalls von der heiligen Hedwig erhalten haben. Die Heilige badete oft in dieser Quelle, wodurch das Wasser der Sage nach wundertätig und heilkräftig wurde.
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Sagen und alte Geschichten der Mark Brandenburg 67

Das Wunderblut zu Wilsnack
In der Prignitz lebte im Jahre 1383 ein Edelmann namens Heinrich von Bülow; dieser brannte auf feindselige Weise elf Dörfer in der Prignitz nieder und zerstörte sie, darunter auch das damalige Dorf Wilsnack. In jenem Dorf brannte die Kirche mit allem Inhalt vollständig ab. Der Pfarrer von Wilsnack, Herr Johannes, hatte damals drei Hostien für die Krankenkommunion eigens in der Kirche aufbewahrt.
In der Nacht nach dem Brand, als er gerade schlief, hörte er plötzlich eine Stimme rufen: »Steh auf, Johannes, und bereite dich darauf vor, am Altar der abgebrannten Kirche die Messe zu lesen!«
Der Bursche mit dem Bierfässchen
Der Bursche mit dem Bierfässchen
Es war einmal ein Bursche, der hatte viele Jahre bei einem Bauern hoch oben im Norden gedient. Dieser Mann war ein Meister im Bierbrauen. Sein Trunk war so über alle Maßen köstlich, dass man weit und breit nichts Vergleichbares fand. Als die Zeit gekommen war, weiterzuziehen, zahlte ihm der Meister den wohlverdienten Lohn aus. Doch der junge Mann erbat sich nichts weiter als ein kleines Fässchen vom Weihnachtsbier. Dies wurde ihm gewährt, und so zog er frohen Mutes seiner Wege.
Eine geraume Weile schleppte er die Last; doch je weiter er wanderte, desto schwerer lastete das Holz auf seinen Schultern. So hielt er allmählich Ausschau, ob ihm nicht jemand begegnen würde, der ihm Gesellschaft leisten könnte – damit der Vorrat abnähme und die Last leichter würde. Schließlich traf er auf einen alten Mann mit einem wallenden, langen Bart.
»Guten Tag«, grüßte der Alte.
»Guten Tag«, erwiderte der Bursche.

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