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Mythen & Wirklichkeiten

Sagen der mittleren Werra 43

Sagen-der-mittleren-Werra

Von der Kröte in der Mommel bei Herges

Der alte Steiger Storch aus Herges erzählte: »Ich war damals noch ein kleiner Junge, als wir auf der Mommel im Schacht Güte Gottes einen Versuchsort in taubem Eisengestein machten. Da geschah es, dass eine Druse angehauen wurde, in der sich eine lebende Kröte befand. Die Alten meinten, das sei ein gutes Zeichen. Die Kröte wurde beiseitegeschafft, saß aber am anderen Morgen wieder an der nämlichen Stelle. Wir warfen sie in den Schacht, allein Weiterlesen

Sagen und alte Geschichten der Mark Brandenburg 18

Berliner Wahrzeichen

Früher wusste man in Berlin noch viel Geschichten aus alten Zeiten zu erzählen, wo die Stadt noch klein war, nun aber, wo so viele Tausende von außerhalb hereingezogen, da ist alles anders geworden, und die wenigsten wissen noch, was die Rippe am Molkenmarkt zu bedeuten hat oder was es mit dem Jungfernküssen für eine Bewandtnis hatte oder warum an der Statue des Großen Kur­fürsten vorn ein Kind vor dem Kurfürsten auf dem Pferd sitzt.
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Sagen der mittleren Werra 42

Sagen-der-mittleren-Werra

Die Pestecke auf dem Totenhof zu Trusen

Eine Viertelstunde von Herges liegt in einem schönen Grund das Dörfchen Elmenthal, welches nach dem Dreißigjährigen Krieg zweimal von der Pest so mitgenommen wurde, dass der Ort bis auf einen Mann ausstarb. Dieser hatte sich ins Freie gemacht. Da hörte er aus der Luft eine Stimme, die ihm zurief: »Iss Bibernell, so wirst du von der Pest genesen.«
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Sagen und alte Geschichten der Mark Brandenburg 17

Der Alte Fritz

Wer in der Mark wüsste nicht vom Alten Fritz zu erzählen? Namentlich verbreitet und beliebt ist beim Landvolk das Bornemannsche Lied, welches von ihm sagt:

De olle Fritz, Potz Schlag in’t Huus!
Dät was en König as een Duus!
Groat von Gestalt woar he just nich,
Dät Groote satt äm innerlich.

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Sagen der mittleren Werra 41

Sagen-der-mittleren-Werra

Der Spuk im Pfarrhaus zu Trusen

Vor langen Jahren lebte ein Pfarrer zu Trusen, der sich an der Kirchkasse vergriffen hatte. Nach seinem Tod begab sich sein Nachfolger eines Abends in die Studierstube, um daselbst die Predigt für den nächsten Sonntag auszuarbeiten. Kaum hatte er sich schreibend niedergelassen, als sich die Tür der anstoßenden Kammer öffnete und der Verstorbene eintrat.
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Deutsche Märchen und Sagen 158

Johannes Wilhelm Wolf
Deutsche Märchen und Sagen
Leipzig, F. A. Brockhaus, 1845

204. Der Höllenwagen zu Zelsate

In einem Pachthof zu Zelsate sieht und hört man in jeglicher Nacht den Höllenwagen durch die Luft fahren und ein schrecklich Gerammel begleitet ihn und folgt ihm. Ein Mann vom Hof konnte eines Nachts nicht schlafen und legte sich ins Fenster. Da kam der Höllenwagen auf ihn zugefahren. Er hatte kaum noch Zeit, sein Fenster zuzuschlagen und ein Kreuz zu machen. Da verschwand der Spuk.

205. Der feurige Wagen und die Nonne ohne Kopf zu Köln
Durch mehrere Straßen Kölns sieht man nachts einen feuerglühenden Wagen rollen mit schwarzen glutschnaubenden Pferden und einem Weiterlesen