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Weird Tales – Das Grab

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Der Hexer

Der Hexer 39

Robert Craven (Wolfgang Hohlbein)
Der Hexer, Band 32
Der Koloss von New York

Horror, Grusel, Heftroman, Bastei, Bergisch-Gladbach, 24. Juni 1986, 64 Seiten, 1,70 DM, Titelbild: Rafael López Espi

Das Ding war fast hundert Yards hoch – ein Gigant aus Stahl und Kupfer und Stein. Es symbolisierte die Freiheit. Und es brachte den Tod. Denn mit der gewaltigen Statue war noch etwas anderes, unglaublich Fremdes nach New York gekommen; etwas, das sich nun zu regen begann, das seine unsichtbaren Klauen nach der Stadt ausstreckte. Und das auf der Suche war: nach einem Mann, den es töten musste. Nach einem jungen, zierlichen Weiterlesen

Der Hexer 38

Robert Craven (Wolfgang Hohlbein)
Der Hexer, Band 31
Die Macht des Necronomicon

Horror, Grusel, Heftroman, Bastei, Bergisch-Gladbach, 10. Juni 1986, 64 Seiten, 1,70 DM, Titelbild: Lopez Espi

Hier oben lebte nichts mehr. Eine Laune des Schicksals hatte die eiserne Toreinfassung stehen lassen, während die schwarzen Basaltmauern zu beiden Seiten niedergebrochen und die Torflügel selbst – fünfmal so groß wie ein Mann und jeder einzelne sicherlich mehrere Tonnen schwer- aus ihren Angeln gerissen und davongeschleudert worden waren, fast eine Meile weit, wo sie nun wie Stücke aus verbogenem Kupferblech im heißen Sand der Mojave lagen.

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Der Hexer 37

Robert Craven (Wolfgang Hohlbein)
Der Hexer, Band 30
Buch der tausend Tode

Horror, Grusel, Heftroman, Bastei, Bergisch-Gladbach, 27. Mai 1986, 64 Seiten, 1,70 DM, Titelbild: V. Poyser

Die Kammer war fensterlos und gerade groß genug für einen Tisch, einen Stuhl und ein durchbrochenes Gitterbecken, in dem glühende Kohlen düsterrotes Licht und stickige Hitze verbreiteten. Seit Tagen, vielleicht Wochen schon hatte niemand mehr diesen Raum betreten. Trotzdem brannte das Feuer nicht herunter, wurde die Glut nicht schwächer – und trotzdem war Bewegung in der winzigen Zelle. Es waren die Seiten des gewaltigen Buches auf dem Tisch, die sich bewegten, die sich langsam, aber beständig umblätterten.

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Der Hexer 36

Robert Craven (Wolfgang Hohlbein)
Der Hexer, Band 29
Necron – Legende des Bösen

Horror, Grusel, Heftroman, Bastei, Bergisch-Gladbach, 13. Mai 1986, 64 Seiten, 1,70 DM, Titelbild: Frank Brunner

Er lebte noch. Bruder Lecierc verstand nicht, warum das so war. Er war auch nicht in der Lage, mehr als einen Gedanken an dieses Wunder zu verschwenden. Er blutete aus zahllosen Wunden, seine Hände waren gefühllos und taub, und wo er entlangkroch, blieb eine glitzernde rote Spur auf dem Fels zurück. Er spürte nicht einmal mehr den Schmerz, der ihn nach seinem Erwachen schier in den Wahnsinn hatte treiben wollen. Jedes bisschen Kraft, das er noch hatte, galt der Aufgabe, weiterzukriechen, seinen geschundenen Leib Stück für Stück über den Weiterlesen

Der Hexer 35

Robert Craven (Michael Schönenbröcher)
Der Hexer, Band 27
Todesvisionen

Horror, Grusel, Heftroman, Bastei, Bergisch-Gladbach, 15. April 1986, 64 Seiten, 1,70 DM, Titelbild: Espinosa

Der Laut kam mit dem Wind heran, leise erst, kaum wahrnehmbar; ein Raunen in der Ferne, weit hinter den zerklüfteten Felsen und jenseits der Schlucht, in der wir unser Lager aufgeschlagen hatten. Dann schwoll er an, wurde lauter und lauter- und schien sich gleich darauf zu entfernen. Fast wie das Rauschen des Ozeans, der sich an einem fernen Gestade bricht… Mit einem Ruck fuhr ich fuhr ich auf, als ich endlich erkannte, was es war. STIMMEN! Ein monotoner Singsang wie aus Hunderten von Kehlen; ein dumpfer Ton, der einen fast hypnotischen Weiterlesen

Der Hexer 34

Robert Craven (Wolfgang Hohlbein)
Der Hexer, Band 26
Die Gruft der Weißen Götter

Horror, Grusel, Heftroman, Bastei, Bergisch-Gladbach, 01. April 1986, 64 Seiten, 1,70 DM, Titelbild: Espinosa

Swen Liefenstahl hatte seine Runde beendet, verharrte einen Moment lang regungslos auf der Stelle und ging dann denselben Weg zurück, den er gekommen war. Er war groß, selbst für einen Mann seines Volkes, und seine mächtigen Schultern sprengten beinahe den dunklen Lederharnisch. Sein Gesicht wirkte müde und übernächtigt, aber die dunklen Augen unter dem Helm blickten aufmerksam und wach. Drei Tage war es her, dass Erik ihn und die anderen Ratsmitglieder zusammengerufen hatte, um seine düsteren Vorahnungen mit ihnen zu teilen. Seid Weiterlesen