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Lisa Heynrichs – Die Schatten hinter uns

Anke Schläger: Lisa Heynrichs – Die Schatten hinter uns

Kommissarin Lisa Heynrichs ist bei der Berliner Kripo und soll in einiger Zeit den Posten des Leiters ihrer Abteilung übernehmen.

Sie ging zur Polizei und ließ dabei ein Leben in Köln hinter sich, in welchem sie als Escort- Dame für ältere betuchte Männer arbeitete. Einer dieser Männer aber war damals für sie nicht nur ein Kunde, sondern sie hatte sich ausgemalt, ihn zu heiraten. Für ihn aber war sie nicht mehr als eine Prostituierte, und er gab ihr den Laufpass, als er der Beziehung mit ihr überdrüssig wurde.

Lisa aber trauert ihm auch in Berlin immer noch nach, bis sie im Lauf des neuen Falls ihres Kommissariats erfährt, dass er vor einiger Zeit gestorben ist. Ein ziemlicher Schlag für die nur an der Oberfläche harte Kommissarin.

Der beschriebene Fall führt Lisa und ihre Kollegen an einen Tatort in einer Berliner Luxusvilla. Dort liegt der Leichnam des bekannten Fernsehmoderators Philipp Kerstensen. Der Mann wurde offensichtlich erschossen und hat im Todesmoment seine Exkremente von sich gegeben, was in solchen Fällen durchaus üblich ist.

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Einbrecher aus Leidenschaft – Der Tag des Verrats – Kapitel 2

E.W. Hornung
Einbrecher aus Leidenschaft

Die Hauptpersonen:

Der Aristokrat der Schatten
In den vornehmen Hallen des Albany residiert A. J. Raffles, das dunkle Spiegelbild von Sherlock Holmes. Wo er am Tage als gefeierter Cricketstar der Gentlemen of England glänzt, bezwingt er bei Nacht mit aristokratischer Präzision die Safes der Elite. Als Amateur Cracksman erhebt er den Diebstahl zur schönen Kunst und distanziert sich mit hochmütigem Lächeln vom plumpen Handwerk der gewöhnlichen Unterwelt. Für Raffles ist das Verbrechen kein Delikt, sondern ein intellektuelles Duell gegen die Ordnung – eine riskante Herausforderung an das Schicksal, stets geführt in feiner Seide und tadelloser Abendgarderobe.

Der Chronist des Abgrunds
An der Seite des schillernden Raffles steht Bunny Manders, der Watson einer amoralischen Welt. Ihre Verbindung wurde im kalten Weiterlesen

Aus dem Reiche der Phantasie – Heft 6 – Der König der Zauberer – 6. Teil

Robert Kraft
Aus dem Reiche der Phantasie
Heft 6
Der König der Zauberer
Verlag H. G. Münchmeyer, Dresden, 1901

Kapitel 6
Im Land des lebenden Todes

In der Stadt und schon auf der Mole herrschte ein reges Leben, überall wurde… Weiterlesen

Tür des Todes – Kapitel 7

John Esteven
Tür des Todes
Kapitel 7
Der Unterstrom

Ich spürte eher, als dass ich eine Veränderung in Carl Ballions Haltung beobachtete, als wir drei zusammen zurückfuhren. Es war weniger Kühle als vielmehr eine wachsame und kritische Einschätzung, wie sie denen zuteilwird, die von zufälligen Bekannten zu Personen werden, die für unsere privaten Angelegenheiten von Bedeutung sind. Aber wenn sich diese Angelegenheiten um eine junge und attraktive Frau drehen, ist die Prüfung eher von Misstrauen als von Wohlwollen geprägt, und von Eifersucht mehr als von beidem. Und irgendwie hatte ich das Gefühl, dass Ballions Eifersucht beißend und unerbittlich sein könnte, dass es sicherer wäre, mit bloßen Händen die Beute eines Löwen zu stehlen, als hier den Eindruck zu erwecken, ich würde mich einmischen. Nicht, dass ich ihn deswegen weniger bewunderte – es war lediglich ein Aspekt seines Charakters und seiner Energie; vor allem konnte ich ihm keinen Vorwurf machen; aber da ich nicht die geringste Lust hatte, mich einzumischen, war mir sein mögliches Unbehagen peinlich.

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Das Geheimnis zweier Ozeane – Erster Teil – Kapitel 2.2

Grigori B. Adamow
Das Geheimnis zweier Ozeane
Ein wissenschaftlich-phantastischer Roman
Originaltitel: Тайна двух океанов
Erster Teil
Ein außergewöhnliches Schiff
Zweites Kapitel Teil 2
Begegnungen unter Wasser

Es wurde immer heller. Die direkten Sonnenstrahlen durchdrangen mühelos das Wasser der Sargassosee, des klarsten im gesamten Weltozean. Der Aufstieg verlief recht steil, doch die gut regulierten Luftkissen machten das Gewicht der Taucheranzüge und der Menschen fast unmerkbar. In den Kissen verblieb gerade so viel Luft, dass genug Halt für das Gehen auf dem Grund und zur Überwindung des Wasserwiderstands vorhanden war. Die Fortbewegung war leicht und nicht ermüdend.

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