Der Mythos Tempelritter – Teil 3.20
Einst waren sie im Hochmittelalter die mächtigste Organisation auf Gottes Erden. Sie waren führend im Bankwesen, sie besaßen die größte Flotte des Abendlandes. Zeugen ihrer schier übermächtigen Größe und ihres Reichtums findet man noch heute: Der Newport Tower in Newport, Rhode Island, der als Leuchtturm der Templer gilt; Santa Mariá de Eunate in Spanien, welche die Templer nach dem Vorbild der Grabeskirche in Jerusalem erbauten; Temple Church in London, die den Templern als englisches Hauptquartier diente; die Klagemauer sowie der Tempelberg in Jerusalem, wobei aufgrund der derzeitigen religiösen und politischen Auseinandersetzungen zwischen Israel und Palästina es dort unmöglich erscheint, umfangreiche Ausgrabungen Weiterlesen
Der Kurier und der Detektiv – Kapitel 27
Allan Pinkerton
Der Kurier und der Detektiv
Originaltitel: The Expressman and the Detective
Chicago: W. B. Keen, Cooke & Co., 113 and 115 State Street. 1875
Kapitel 27
»White, ich werde meiner Frau einen Brief schreiben, der Ihnen den Weg ebnen wird, ihr vollstes Vertrauen zu gewinnen.«
»Wie wollen Sie das anstellen?«, fragte White.
»Ich werde ihr schreiben, dass Sie kommen und dass Sie sich ausweisen werden, indem Sie ihr einen Brief von mir überreichen.«
»Ja, aber was, wenn sie das Geld nicht herausgibt? Ich könnte nicht noch einmal zurückgehen, da einige der Detektive mich verdächtigen und in Gewahrsam nehmen könnten.«
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Das Geheimnis zweier Ozeane – Erster Teil – Kapitel 3.2
Grigori B. Adamow
Das Geheimnis zweier Ozeane
Ein wissenschaftlich-phantastischer Roman
Originaltitel: Тайна двух океанов
Erster Teil
Ein außergewöhnliches Schiff
Drittes Kapitel Teil 2
Pawliks Hände, die in die Schutzhandschuhe gehüllt waren, hatten sich krampfhaft um den rundlichen Körper des Fisches unterhalb der Rückenflosse geschlungen.
Skworeschnja löste behutsam die Arme des Jungen.
»Heben Sie den Fisch an«, wies ihn der Zoologe an, »ich ziehe Pawlik darunter hervor.«
Aus den Geheimakten des Welt-Detektivs – Band 13 – 2. Kapitel
Aus den Geheimakten des Weltdetektivs
Band 13
Das Spitzenkleid der Königin
2. Kapitel
Ein Ruf aus dem Jenseits
Es war ein hoher, stattlicher Mann, kraftvoll gebaut, mit einem schönen, kräftigen Schnurrbart, dunklem, etwas lichten Haar und offenen und ehrlichen Zügen, die in diesem Moment nur durch eine tiefe seelische Erregung ein wenig entstellt zu sein schienen.
Von einer tiefen Bewegung fortgerissen, eilte er auf Lord Warwick zu, streckte ihm wie flehend beide Hände entgegen und sagte: »Mein Oheim, mein teuerster Freund – vergib mir!«
»Was hätte ich dir zu vergeben, Harald?«, fragte Lord Warwick mit milder Stimme.
»Dass ich gegen deinen Willen gehandelt habe.«
Führer durch die Sagen- und Märchenwelt des Riesengebirges 32
Max Klose
Führer durch die Sagen- und Märchenwelt des Riesengebirges
Mit zahlreichen Abbildungen aus dem Riesengebirge
Verlag von Brieger & Gilbers. Schweidnitz (Świdnica). 1887.
Überarbeitete Fassung
VIII. Hirschberg und Umgebung
1. Der Stadtname
Die Stadt Hirschberg soll ihren Namen von einem heidnischen Fürsten erhalten haben, welcher im 10. Jahrhundert am Zusammenfluss von Bober und Zacken jagte. Derselbe geriet durch einen ungewöhnlich starken Hirsch in Lebensgefahr, erlegte denselben aber glücklich und stiftete an dem Ort eine Stadt, welcher er einen Hirsch in das Wappen gab. Daraus ist der Name Hirschberg entstanden.
2. Die Entstehung der Stadt
Als König Boleslaus Chrobri von Polen sich im Jahre 1004 mit seinem Kriegsheer in das Gebirge geflüchtet hatte, nachdem er von Uhldarich von Böhmen geschlagen worden war, kam er an den Zusammenfluss von Bober und Zacken und befahl seinem Rat Panchelenik, dort eine Burg zu erbauen. Nach dem Erbauer wurde die Burg Pancheleni genannt. Als am Fuße derselben sich Häuser fanden, nannten die Bewohner aber ihren Ort Pancheleni und den Berg Hausberg. Pancheleni (Pan Gelink heißt auf Deutsch Herr Hirsch) soll später in Hyrezberg umgewandelt worden sein und die Burg hieß das Bolkenhaus.
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