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Gator, der Söldner

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Das schwarze Buch vom Teufel, Hexen, Gespenstern … Teil 58

Das schwarze Buch vom Teufel, Hexen, Gespenstern, Zauberern und Gaunern
Dem Ende des philosophischen Jahrhunderts gewidmet
Adam Friedrich Böhme, Leipzig, 1796

Einige schändliche Taten

Des Julius Malavacca, eines Korporals Ehefrau wurde bei schwangerem Leib umgebracht. Nach drei Tagen wurde die Tat ruchbar und ihr Körper geöffnet, welches an eben dem Tag geschah, an welchem ihr Mann von einer Reise zurückkam. Kaum hörte er die schreckliche Tat, so eilte er ganz außer sich in die Stube, wo seine erschlagene Frau auf dem Tisch lag. Aber welch ein Unglück für den armen Mann. Die Ermordete fing bei seiner Gegenwart an, aus der Nase zu bluten. Jedermann glaubte nun, dass er der Mörder derselben sei. Vergebens beteuerte er seine Weiterlesen

Das schwarze Buch vom Teufel, Hexen, Gespenstern … Teil 57

Das schwarze Buch vom Teufel, Hexen, Gespenstern, Zauberern und Gaunern
Dem Ende des philosophischen Jahrhunderts gewidmet
Adam Friedrich Böhme, Leipzig, 1796

Die Zauberin Engel Christine Schreder

Im Mai des Jahres 1785 meldete die Frau des Einwohners Andreas Hildebrand zu Hilvershausen beim Hildesheimischen Amt Hunsrück mit weinenden Augen, dass sie eine Magd im Hause habe, die sich Engel Christine Schreder nenne, die eine offenbare Zauberin sei. Sie habe gedroht, dass ihre Kühe und Pferde und endlich ihr Mann sterben sollte. Diese Drohungen wären auch schon an der Ziege und einem Pferd vollzogen, indem bereits beide krank wären. Sie bat um Gottes willen, ihr beizustehen und dieses Unglück von ihr abzuwenden. Der Weiterlesen

Das schwarze Buch vom Teufel, Hexen, Gespenstern … Teil 56

Das schwarze Buch vom Teufel, Hexen, Gespenstern, Zauberern und Gaunern
Dem Ende des philosophischen Jahrhunderts gewidmet
Adam Friedrich Böhme, Leipzig, 1796

Der Teufel auf einem schwarzen Pferd will die Leiche holen.

Ein Arzt wurde zu einem todkranken Prediger gerufen und ritt, da die Gefahr groß vorgestellt wurde, noch spät zu ihm. Der Mond schien hell, er war der Gegend kundig, reiste allein und kam endlich in ein ihm wohlbekanntes Holz. Kaum war er hinein, so stutzte sein Pferd, und er spornte es umsonst. Nun lenkte er um und ritt durch einen Nebenweg auf die ordentliche Straße. Auf einmal stand es wieder. Er machte die Pelzkappe vom Gesicht zurück und sah einen Toten mit einem mit Blut und Beulen bedeckten Gesicht in einem Sarg unter einer Eiche. Nun fing Weiterlesen

Das schwarze Buch vom Teufel, Hexen, Gespenstern … Teil 55

Das schwarze Buch vom Teufel, Hexen, Gespenstern, Zauberern und Gaunern
Dem Ende des philosophischen Jahrhunderts gewidmet
Adam Friedrich Böhme, Leipzig, 1796

Ein Kapuziner entdeckt den Dieb

Ein Knabe, der auf einer auswärtigen Schule war, nahm bei der Wegreise seinen Eltern einen Ring weg, dessen Wert ihm unbekannt war, der aber hundert Gulden gekostet hatte. Der Verdacht fiel auf ihn, und sein Vater schrieb ihm in den härtesten Ausdrücken einen Brief. Aber eben dadurch wurde dieser abgeschreckt, seinen Fehler zu gestehen. Er versicherte vielmehr, dass er ganz unschuldig sei. Man glaubte es ihm. Nun schickten die Eltern in ein benachbartes Kapuzinerkloster und baten, entweder den Ring wieder herbeizuschaffen oder doch den Weiterlesen

Das schwarze Buch vom Teufel, Hexen, Gespenstern … Teil 54

Das schwarze Buch vom Teufel, Hexen, Gespenstern, Zauberern und Gaunern
Dem Ende des philosophischen Jahrhunderts gewidmet
Adam Friedrich Böhme, Leipzig, 1796

Ein jüdischer Kaufmann, durch seinen braunen Rock unglücklich

Im Dorf Wuthenow, eine Meile von Soldin, einem Städtchen in der Neumark, winden dem Krüger oder Schenkwirt 50 Reichstaler, lauter harte Taler und Achtgroschenstücke, gestohlen. Der Krüger ließ sich die Karten legen. Das Weib, die dies tat, sagte, dass der erste jüdische Kaufmann, der in einem braunen Rock zu ihm käme, sein Geld gestohlen habe.

Ein alter Jude aus Lepehne, der in Soldin zu Markte gewesen war, kehrte kurz darauf da ein, um einmal zu trinken. Weiterlesen

Guido von Scharfenstein – Kapitel VI

Guido von Scharfenstein, der mächtige Bezwinger der Zauberer und Hexen, und die wunderbare Rose
Eine Ritter- und Zaubergeschichte aus guter alter Zeit
J. Lutzenberger Verlag Burghausen

VI.

Nach einem scharfen Ritt erreichten am folgenden Tag die Ritter den Wohnsitz des Zauberers Gundelbart, wo der Unhold eben den gescheiterten Anschlag seiner Schwester vernahm und nun zitterte vor dem, der da kam mit starkem ritterlichen Arm und gewappnet gegen alle Hexen- und Zauberkünste.

Wie Bruno Gundelbarts Schloss beschrieben hatte, so fand es sich auch. Es stand frei ohne Mauern und Wälle, aber von einem breiten Sumpf umgeben, an dessen innerem Rand die Ungeheuer des Zauberers Wache hielten. Weiterlesen