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Das schwarze Buch vom Teufel, Hexen, Gespenstern … Teil 45

Das schwarze Buch vom Teufel, Hexen, Gespenstern, Zauberern und Gaunern
Dem Ende des philosophischen Jahrhunderts gewidmet
Adam Friedrich Böhme, Leipzig, 1796

Eine Predigerfrau sieht ihren Mann auf seiner Studierstube, der indessen noch wirklich auf der Kanzel steht.

Der Prediger zu W. im H. hatte eine sehr aufrichtige und gutdenkende Frau. Er wurde melancholisch, und zwar so sehr, dass er öfters Gelegenheit suchte, sich selbst das Leben zu nehmen. Selten nur verrichtete er noch seine Amtsgeschäfte. Unter diesen traurigen Umständen hatte seine Frau sehr gelitten, denn da seine traurigen Umstände nicht bekannt werden sollten, so war sie die Einzige, die Tag und Nacht auf ihn achtete. Dazu kam Weiterlesen

Die Gespenster – Zweiter Teil – Neunundfünfzigste Erzählung

Die Gespenster
Kurze Erzählungen aus dem Reich der Wahrheit von Samuel Christoph Wagener
Allen guten Schwärmern, welchen es mit dem Bekämpfen und Ablegen beunruhigender Vorurteile in Absicht des Geisterwesens ernst ist, liebevoll gewidmet von dem Erzähler Friedrich Maurer aus dem Jahr 1798
Zweiter Teil

Neunundfünfzigste Erzählung

Das kleine, süße Gespenst, welches die Diebe verriet

In einem sächsischen Landstädtchen wurde der Prediger des Nachts zu einer todkranken Wöchnerin gerufen. Diese starb während seiner Anwesenheit bei ihr. Schmerzliche Trauer und grauenvolle Todesgedanken erfüllten Weiterlesen

Das schwarze Buch vom Teufel, Hexen, Gespenstern … Teil 44

Das schwarze Buch vom Teufel, Hexen, Gespenstern, Zauberern und Gaunern
Dem Ende des philosophischen Jahrhunderts gewidmet
Adam Friedrich Böhme, Leipzig, 1796

Eine Frau Doktorin behorcht die Hilfesuchenden.

Die Frau Doktorin hatte noch 1793 ihre Bude in Hebenshausen, einem hessischen Dorf, eine Stunde von Witzenhausen, und zog da jährlich ungestört durch ihre Praxis 200 bis 300 Reichstaler auch von Vornehmen. Sonst wohnte sie im Eichsfeld, wurde aber gar bald, weil sie mehrere Kranke schnell davon half, des Landes verwiesen und schlug darauf ihren Wohnsitz in oben genanntem Dorf auf. Freilich wurden auch hier ihre Kuren bald ruchbar und ihr demnach bei Zuchthausstrafe verboten, keinem Hessen Arzneimittel zu geben, und das Weiterlesen

Die Gespenster – Zweiter Teil – Achtundfünfzigste Erzählung

Die Gespenster
Kurze Erzählungen aus dem Reich der Wahrheit von Samuel Christoph Wagener
Allen guten Schwärmern, welchen es mit dem Bekämpfen und Ablegen beunruhigender Vorurteile in Absicht des Geisterwesens ernst ist, liebevoll gewidmet von dem Erzähler Friedrich Maurer aus dem Jahr 1798
Zweiter Teil

Achtundfünfzigste Erzählung

Der spukende Kettenhund im Stift Annaberg

In den Monaten August und September des Jahres 1691 hauste zu St. Annaberg im Haus des Archidiaconus M. Zobel, in der Buchholzer Gasse gelegen, ein sogenanntes Gespenst. Es trieb durch Poltern, Werfen mit Steinen Weiterlesen

Das schwarze Buch vom Teufel, Hexen, Gespenstern … Teil 43

Das schwarze Buch vom Teufel, Hexen, Gespenstern, Zauberern und Gaunern
Dem Ende des philosophischen Jahrhunderts gewidmet
Adam Friedrich Böhme, Leipzig, 1796

Der in einen losen Buben gefahrene böse Geist wird durch Schläge besiegt.

Der Sohn eines Landmanns in einem Dorf bei Potsdam tat oft so ängstlich in Gegenwart seines Vaters, dass dieser in ihn drang, ihm zu sagen, was ihm fehle. Jener antwortete, der Teufel erscheine ihm immer in der Gestalt einer schwarzen Katze und setze ihm zu, er solle sich das Leben nehmen. Der Vater, erschrocken über den Zustand des Sohnes, eilte zum Prediger und bat ihn um Rat, wie er sich hierin zu verhalten habe. Dem Prediger war die ganze Erzählung bedenklich. Er mutmaßte, dass etwas anderes dahinter verborgen sein müsse. Er ließ Weiterlesen

Das schwarze Buch vom Teufel, Hexen, Gespenstern … Teil 42

Das schwarze Buch vom Teufel, Hexen, Gespenstern, Zauberern und Gaunern
Dem Ende des philosophischen Jahrhunderts gewidmet
Adam Friedrich Böhme, Leipzig, 1796

Der Kobold legt Feuer

In einem Meißner Dorf in Kursachsen brach abends ein Feuer aus, wodurch fünf Bauerngüter mit großen Getreidevorräten und vielen Möbeln zugrunde gingen. Das größte Unglück betraf den Mann, bei dem das Feuer aufkam, welcher nicht nur seine Wohnung, sein Vieh und sämtliche Habseligkeiten, sondern auch eins seiner Kinder, ein Mädchen von neun Jahren, verlor, das im Feuer umkam. Dieser Mann hatte sein Gut mit ansehnlichen Schulden angetreten, die er aber durch außerordentlicher Fleiß und Sparsamkeit nicht nur getilgt, sondern auch, Weiterlesen