Führer durch die Sagen- und Märchenwelt des Riesengebirges 37
Max Klose
Führer durch die Sagen- und Märchenwelt des Riesengebirges
Mit zahlreichen Abbildungen aus dem Riesengebirge
Verlag von Brieger & Gilbers. Schweidnitz (Świdnica). 1887.
Überarbeitete Fassung
XI.Bolkenhain und Schweinhaus
11. Burg Schweinhaus
Auf dem Abhange des Steinberges bei Bolkenhain liegen die Ruinen der großen Burg Schweinhaus. Diese soll böhmischen Ursprungs sein und ihren Namen vom Erbauer, Ritter Biwoy Swinka (Schweinchen), erhalten haben. Sie ist die Stammburg derer von Schweinichen und wurde wahrscheinlich schon vor dem 10. Jahrhundert erbaut. Nach einer anderen Sage soll die Burg Swinia (Schwein) geheißen haben. Als die Weiterlesen
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Max Klose
Führer durch die Sagen- und Märchenwelt des Riesengebirges
Mit zahlreichen Abbildungen aus dem Riesengebirge
Verlag von Brieger & Gilbers. Schweidnitz (Świdnica). 1887.
Überarbeitete Fassung
XI.Bolkenhain und Schweinhaus
1. Die Bolkoburg und Bolkenhain
Die Bolkoburg hat ihren Namen nach dem Erbauer, dem heidnischen Fürsten Bulko oder Bolko, erhalten, welcher dort eine Burg (807) und um diese einen heiligen Hain anlegte, den er dem Götzen Mars weihte. Die Sage berichtet, dass Kaiser Karls des Großen Sohn, König Ludwig, in seinen großen Kriegen gegen die Polen und Böhmen bis zur Bolkoburg vorgedrungen sei, dort die heidnischen Götzen zerstört und an der Weiterlesen
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Max Klose
Führer durch die Sagen- und Märchenwelt des Riesengebirges
Mit zahlreichen Abbildungen aus dem Riesengebirge
Verlag von Brieger & Gilbers. Schweidnitz (Świdnica). 1887.
Überarbeitete Fassung
IX. Schmiedeberg und Umgegend
1.Der Stadtname
Die Stadt Schmiedeberg erhielt ihren Namen durch die Ansiedlung einer großen Anzahl von Schmieden rund um das Eisenbergwerk; eigentlich soll er Schmiede am Berg bedeuten.
Nach einer anderen Sage soll der Ort zuerst Smedewerge geheißen haben, weshalb er demnach eigentlich Schmiedewerke geschrieben werden müsste.
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Max Klose
Führer durch die Sagen- und Märchenwelt des Riesengebirges
Mit zahlreichen Abbildungen aus dem Riesengebirge
Verlag von Brieger & Gilbers. Schweidnitz (Świdnica). 1887.
Überarbeitete Fassung
VIII. Hirschberg und Umgebung
14. Das städtische Goldbergwerk
Um 1569 besaß Hirschberg ein eigenes Goldbergwerk beim Dorf Grunau. Die einheimischen Bauern verjagten die Bergleute jedoch mehrfach, da diese ihren Grund zerstörten. Im Dreißigjährigen Krieg verschütteten und ebneten sie die Schächte schließlich vollständig, sodass der genaue Ort heute vergessen ist.
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Max Klose
Führer durch die Sagen- und Märchenwelt des Riesengebirges
Mit zahlreichen Abbildungen aus dem Riesengebirge
Verlag von Brieger & Gilbers. Schweidnitz (Świdnica). 1887.
Überarbeitete Fassung
VIII. Hirschberg und Umgebung
7. Der Zweikampf
Im Herbst 1621 überrannten wilde Kriegerhorden das schöne Hirschberger Tal. Als sie am 22. November vor die Stadt zogen, fanden sie die Bürger jedoch gut gerüstet auf den Mauern vor. Einen überraschenden Überfall hätten die feindlichen Scharen gern gewagt, vor einer regelrechten Erstürmung schreckten sie jedoch zurück. Stattdessen boten sie den Städtern einen Zweikampf zwischen einem ihrer Krieger und einem Bürger an.
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