Dr. Hook & the Medicine Show – The Ballad of Lucy Jordan
The Ballad of Lucy Jordan ist einer dieser Songs, die sich leise anschleichen und erst später ihre volle emotionale Wucht entfalten. In der Version von Dr. Hook wird Shel Silversteins ohnehin schon bittere Geschichte mit einer fast trügerischen Sanftheit erzählt – genau das macht sie so eindringlich. Der Song wirkt zunächst wie eine unaufgeregte Country-Pop-Ballade, doch unter der ruhigen Oberfläche brodelt eine existenzielle Tragik.
Er porträtiert Lucy Jordan, eine Frau, deren Leben von gesellschaftlichen Erwartungen, Routine und unerfüllten Träumen geprägt ist. Sie ist Ehefrau, Mutter, Teil eines funktionierenden Alltags – und doch innerlich abgeschnitten von ihren eigenen Sehnsüchten. Dr. Hook trägt diese Geschichte mit ruhigem, zurückhaltendem Gesang vor. Der Gesang überdramatisiert nie, sondern verstärkt die Tragik gerade durch seine Nüchternheit. Durch diese erzählerische Distanz wirkt Lucy Jordans Schicksal umso realer, beinahe dokumentarisch.
Die Melodie wirkt zunächst beinahe freundlich und harmlos, was einen bewussten Kontrast zum inneren Zerfall der Protagonistin bildet. Gerade dieser Gegensatz macht den Song so wirkungsvoll: Während die Musik eine gewisse Leichtigkeit suggeriert, verdichtet sich der Text Schritt für Schritt zu einem Porträt stiller Verzweiflung. Es gibt keinen großen Knall, kein Weiterlesen
The Legend of Zelda: A Link to the Past
The Legend of Zelda: A Link to the Past
Dunkle Wolken ziehen über das Königreich Hyrule auf. Der Wind flüstert von einer alten Schuld und einem Bann, der nie ganz gebrochen wurde. In der tiefen Nacht schreckt ein junger Mann aus dem Schlaf auf. Eine Stimme ruft nach ihm – verzweifelt, schwach, aber voller Hoffnung. Es ist Prinzessin Zelda.
Getrieben von einem unbekannten Gefühl greift der junge Mann zu Schwert und Schild und verlässt sein Zuhause. Während er sich zum Schloss schleicht, dessen Mauern Geheimnisse bergen, die älter sind als jede Legende, peitscht der Regen auf die Erde nieder. Dort beginnt eine Reise, die ihn weit über die Grenzen der bekannten Welt hinausführen wird, auf der sein Mut, seine Ausdauer und seine Weisheit auf die Probe gestellt werden.
Schon bald wird klar: Das Schicksal Hyrules liegt nicht länger in den Händen von Königen oder Rittern, sondern in den Händen eines einfachen Jungen namens Link. Licht und Dunkelheit, Vergangenheit und Gegenwart – alles ist miteinander verwoben. Und nur wer den Mut hat, beide Welten zu betreten, kann das Böse endgültig bannen und Weiterlesen
Mountain Men Teil 15 – Essen und Trinken
Essen und Trinken
Die Ernährung der Mountain Men bestand hauptsächlich aus Fleisch. Je nach den Umständen aßen sie jedoch alles, was verfügbar war. Die meisten Lebensmittel wurden damals durch Salzen oder Trocknen konserviert. Das Kochen diente oft dazu, diese Lebensmittel genießbar – und mit etwas Glück auch schmackhaft – zu machen. Zu den konservierten Fleischsorten gehörten Speck, gepökeltes Schweinefleisch, geräucherter Schinken, getrocknetes oder gepökeltes Rindfleisch, geräucherter, gesalzener und getrockneter Fisch sowie alles Wild, das erlegt werden konnte. Zu den Backwaren zählten Kekse, Flapjacks, Bannock oder Frybread sowie Maisbrot und Hartkekse. Zu den üblichen Gemüsesorten gehörten Bohnen, Maisgrütze, Reis und Erbsen.
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Lord Lister, genannt Raffles, der Meisterdieb
Lord Lister, genannt Raffles, der Meisterdieb
Ein Einführung in die Serie
Wer heute mit archäologischem Eifer in den Archiven der Populärkultur gräbt, stößt unweigerlich auf jene dünnen, billig produzierten Hefte, die das literarische Rückgrat der Massenunterhaltung bildeten. Sie lagen stapelweise an Kiosken, in Papierhandlungen und Bahnhofsbuchhandlungen aus, wurden verschlungen, weitergereicht, versteckt – und nicht selten von Eltern, Lehrern und Sittenwächtern misstrauisch beäugt. Zu diesen frühen Klassikern der deutschsprachigen Unterhaltungsliteratur gehört eine Serie, die heute fast vergessen ist, zu ihrer Zeit jedoch eine enorme Wirkung entfaltete: Lord Lister, genannt Raffles.
Zwischen 1908 und 1910 erschienen insgesamt 110 Hefte der Serie, die schon nach wenigen Ausgaben in Lord Lister, genannt Raffles, der große Unbekannte umbenannt wurde. Ihr offizielles Erscheinungsende markiert jedoch keineswegs ihr tatsächliches Verschwinden aus dem kulturellen Alltag. Noch bis in die ersten Kriegsjahre hinein wurden die Hefte gelesen, gesammelt und Weiterlesen
Wölfe – Staffel 1, Episode 5 von 6
Wölfe
Staffel 1, Episode 4 von 6
Krähen
Das Suprematsgesetz erklärte Heinrich VIII. zum obersten Oberhaupt der Kirche in England. Doch Kaiser Karl V. und sein Botschafter Eustache Chapuys weigern sich, seinen neuen Titel oder seine Ehe mit Anne Boleyn anzuerkennen.
Cromwell besucht Katharina. Sie ist zunehmend gebrechlich und müde und sehnt sich danach, ihre Tochter Mary zu sehen. Cromwell hat Mitleid mit Katharina und versucht, den König davon zu überzeugen, Chapuys den Besuch bei ihr zu erlauben. Heinrich lehnt dies jedoch ab: Solange der Kaiser Anne nicht als seine rechtmäßige Ehefrau anerkennt, wird er keine diplomatischen Zugeständnisse machen.
Da Anne erneut schwanger ist und sich nicht am Hof aufhält, beginnt Heinrich Jane Seymour zu beachten. Die Seymours bitten Cromwell um Hilfe bei ihren Verhandlungen mit dem König.

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