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Spannungswelten

Florian Wacker – Falsche Versprechen

Florian Wacker – Falsche Versprechen

Es ist Nacht in Frankfurt am Main. Ein Mann namens Schota hat einen Mord an einem Unternehmensberater gesehen und ist nun auf der Flucht.

Er weiß nicht genau, wo er ist und was er tun soll. Er denkt, dass er Gabriel finden muss, einen Bekannten, der sich als Chef aufgespielt hat und nun – wie er selbst – Angst hat und verschwunden ist.

Schota weiß, dass sie ihn suchen, und erinnert sich an den Mord, den Toten und all das Blut. Er sieht die Leiche überall und rubbelt an seinen Händen, seiner Hose und seiner Jacke, um das Blut loszuwerden, das er dort vermutet und das niemand sehen darf, damit niemand denken kann, dass er mit der Sache etwas zu tun hat.

Schota denkt an Nia, eine hübsche Frau aus seiner Vergangenheit, die ihn immer beruhigen konnte. Sie musste dazu gar nicht brüllen, sondern ihn nur ansehen und fragen, ob er noch bei Verstand sei. Sie musste ihm nur sagen, er solle sie anschauen und sich wieder einkriegen.

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Catherine Parr – Band 2 – Kapitel 3

Luise Mühlbach
Catherine Parr
Band 2
Drittes Buch
Die Schleife der Königin
Historischer Roman, M. Simion, Berlin 1851

3. Prinzessin Elisabeth

Sie schritt gerade die Stufen der großen Freitreppe hinauf und begrüßte John Heywood mit einem freundlichen Lächeln.

»Mylady«, sagte er laut, »ich habe Euch im Namen Seiner Majestät Geheimes mitzuteilen!«

»Geheimnisse?«, wiederholte Katharina und hielt auf dem Plateau inne. »Nun denn, tretet zurück, meine Damen und Herren. Wir wollen den geheimnisvollen Boten des Königs empfangen.«

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Kapitän Luzifer Erster Teil – 3. Kapitel

Gaston Choquet
Kapitän Luzifer
Erster Teil
3. Kapitel
An Bord der ÉRÈBE

Zusammenfassung der bisherigen Kapitel: Nach einer einmonatigen Reise begegnet der Dreimaster PAULINE, der im April 1715 La Rochelle verlassen hat, dem Piratenschoner ÉRÈBE. Dieser wird von einem gefürchteten und grausamen Seeräuber namens Kapitän Lucifer befehligt.

Nach einem erbitterten Kampf wurde der Dreimaster durch einen Enterangriff eingenommen. Die Seele des Widerstands war einer der Passagiere: der junge Graf Jean de Keryado-Plabennec, der gemeinsam mit seiner Schwester Blanche nach Brasilien unterwegs war. Im entscheidenden Moment, als er Kapitän Lucifer töten wollte, wurde der Graf verwundet und gefangen genommen.

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Der mysteriöse Doktor Cornelius – Band 2 – Episode 7 – Kapitel 3

Gustave Le Rouge
Der mysteriöse Doktor Cornelius
Band 2

Siebente Episode
Ein Drama in der Irrenanstalt
Drittes Kapitel
Kabine 29

Nach einer anstrengenden Zugfahrt kamen Andrée, Frédérique und ihre beiden Verlobten schließlich in Saint Louis am Mississippi an. Sie checkten in einem ausgezeichneten Hotel am Flussufer ein, dem Hotel de La Louisiane, dessen französischer Name sie sofort angesprochen hatte. Am nächsten Morgen standen sie spät auf und wollten nach einem kurzen Frühstück gerade zu einem Spaziergang durch die Innenstadt aufbrechen, als ein riesiges, grellbuntes Plakat im Innenhof ihre Aufmerksamkeit erregte.

Der Wortlaut des Plakats war vielversprechend:

Wichtiger Hinweis an alle Damen und Herren mit Reiselust
SAUERSTOFF – GESCHWINDIGKEIT – MUSIK
Erleben Sie die belebende Atmosphäre des Mississippi Superschnelle Reise auf der Luxusyacht ARKANSAS Orchester mit 30 Musikern. Französische und englische Küche. Erstklassiger Komfort. Unzählige Attraktionen an Bord. Angeln. Jagen. Sportarten aller Art. Die ARKANSAS bewältigt die Strecke von Saint Louis nach New Orleans in nur dreißig Stunden! PREISE: Erste Klasse 120 Dollar | Zweite Klasse 80 Dollar.

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Kapitän Luzifer Erster Teil – 2. Kapitel

Gaston Choquet
Kapitän Luzifer
Erster Teil
2. Kapitel
Der Kampf

Während das junge Mädchen sich auf das Zwischendeck begab, wo Frauen und Kinder zusammengepfercht waren, eilte ihr Bruder zu Kapitän Bastide. Er unterdrückte mit aller Willenskraft die quälende Erregung und die Verzweiflung, die ihn überkamen, je näher der alles entscheidende Augenblick rückte.

Die PAULINE und die ÉRÈBE befanden sich nun in guter Kanonenschussweite. Anstatt seinen Kurs fortzusetzen, war der Dreimaster beigedreht und hielt nun direkt auf den Schoner zu. Denjenigen, die über die Kühnheit dieses Manövers erstaunt waren, hatte der alte Seemann geantwortet: »Da wir ohnehin verloren sind, ist es sinnlos, zu versuchen, ein paar Minuten zu gewinnen. Bringen wir es so schnell wie möglich hinter uns und versuchen wir dabei, unseren Gegnern so viel Schaden wie Weiterlesen