Archiv

Allerhand Geister – Zum schönen Brunnen – Teil 3

Allerhand Geister
Geschichten von Edmund Hoefer
Stuttgart. Verlag der I. G. Cotta’schen Buchhandlung. 1876

Zum schönen Brunnen
Eine Kneip- und Spukgeschichte

3.

Von dem bekannten Unbekannten

Wir wissen es nicht, ob es wirklich besagte traurige Erfahrung und die Gedanken über dieselbe waren, welche die Weiterlesen →

Die Büffel kommen wieder und die Erde wird neu

Frederik Hetmann
Die Büffel kommen wieder und die Erde wird neu
Märchen, Mythen, Lieder und Legenden der Nordamerikanischen Indianer

Ethnologie, Hardcover, Eugen Diederichs Verlag, München 1995, 304 Seiten, 19,55 Euro, ISBN: 3424012106

Frederik Hetmann, geboren am 17. Februar 1934 in Breslau, verstorben am 1. Juni 2006 in Limburg an der Lahn, gilt noch heute als einer der wichtigsten Vermittler indianischer Kultur und indianischen Märchengutes in Deutschland. Seine Bücher heimsten viele Preise ein und wurden in fast alle europäischen Sprachen übersetzt.

Sein Nachlass ist seit November 2009 im Stadtarchiv von Limburg einzusehen.

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Im Zauberbann des Harzgebirges – Teil 42

Im Zauberbann des Harzgebirges
Sagen und Geschichten, gesammelt von Marie Kutschmann

Kloster Walkenried

Anmutig, von hohen Bergen umschlossen, liegt das freundliche Dorf Walkenried, dessen Häuser von der mächtigen Ruine des ehemaligen Zisterzienserklosters Walkenried überragt werden.

Im Jahre 1129 wurde das Kloster von der frommen Gräfin Adelheid von Klettenberg gegründet, die nicht allein den Grund und Boden zu dem Bau gab, sondern auch für inneren und äußeren Schmuck sorgte und zahlreiche Reliquien mit großen Kosten anschaffte. Kaiserliche und päpstliche Privilegien beförderten den Aufschwung und bald gehörte Walkenried zu einem der reichsten Klöster.
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Das Gespenst im alten Schloss – Kapitel III

Das Gespenst im alten Schloss
Oder: Ein Verbrecher verrät sich selbst

III.

In der Försterei hatte bereits die junge und bildschöne Frau des Försters alles in Ordnung gebracht. Auch das Frühstück für ihren Herrn war schon bereitet. Sie erwartete ihn sitzend bei dem Spinnrad. Endlich kam er die Holztreppe herab, die in seine Wohnung führte. Mürrisch grüßend setzte er sich an die Tischecke, um die duftige Weinsuppe zu genießen. Er war ein mittelgroßer, breitschulteriger Mann, von muskulöser gedrungener Gestalt, welche große Kraft verriet. Seine Blicke aber waren finster und stechend, welche Leidenschaftlichkeit und Rohheit zu erkennen geben. Sein Bart und Kopfhaar waren verwahrlost und struppig und an den Schläfen bereits Weiterlesen →

Marshal Crown – Band 40

Zwei Kugeln für den Frieden

Es war kalt und es regnete, als sich an diesem späten Novembernachmittag fünf Reiter von Süden her der kleinen Postkutschenstation am Trinity River näherten.
Genauer gesagt regnete es schon den ganzen Tag, zwar nicht besonders stark, aber dafür stetig. Das ganze Land glich inzwischen einer einzigen großen Wasserpfütze.
Die Männer hatten sich deshalb weit im Sattel vorgebeugt, ihre Ölmäntel bis zum Hals zugeknöpft und die Hüte tief in die Gesichter gezogen. Aber ausweichen konnten sie dem Regen trotzdem nicht, sie ritten genau gegen den Wind.
Die Reiter lenkten ihre Pferde durch den knöcheltiefen Morast des Overland Trails bis zu einem überdachten Unterstand seitlich des Stationsgebäudes. Dort stiegen sie aus den Sätteln und schlangen die Zügel ihrer Pferde Weiterlesen →