Geisterjäger John Sinclair Band 2461
Thomas Williams
Geisterjäger John Sinclair
Band 2461
Dunkle Seiten
Grusel, Heftroman, Bastei, Köln, 06.09.2025, 64 Seiten, 2,40 EUR
Im Internet kursierte das Gerücht über ein sogenanntes Black Zine – ein Heft aus schwarzen Seiten, vollgekritzelt mit weißen Symbolen, Buchstaben und Zahlen, die keinen Sinn ergaben. Mehrere Exemplare des Black Zine sollten in letzter Zeit hier und dort in London aufgetaucht sein, in Geschäften, in Comicshops und anderswo. Wer einen Blick in diese dunklen Seiten warf, wurde angeblich zu einem blutrünstigen Mordwerkzeug der Hölle. Wie sich bald herausstellte, war dieses Gerücht alles andere als ein Internet-Fake, und als ich mich der Sache annahm, geriet auch ich, der Geisterjäger von Scotland Yard, in einen Strudel von Grauen und Gewalt …
Die letzte Fahrt der Enora Time
Andreas Gruber
Die letzte Fahrt der Enora Time
Science-Fiction, Kurzgeschichten, Softcover, Goldmann, München, April 2026, 336 Seiten, 14,00 EUR, ISBN: 9783442497423
Autor Andreas Gruber hat die im vorliegenden Buch gesammelten Texte, die allesamt schon in anderen Publikationen erschienen sind, im Jahr 2025 komplett überarbeitet und mit persönlichen Anmerkungen versehen, die Hintergründe zur jeweiligen Entstehung offenbaren, was nicht nur eine Einordnung in den zeitlichen Veröffentlichungsrahmen zulässt, sondern z.B. Aufschluss zu Inspiration und Motivation des Autors gibt.
Andreas Gruber ist kein Unbekannter und in vielen Genres bewandert. Man kennt ihn als Krimi- und Thrillerautor wie auch als Verfasser unheimlicher Romane.
Wie er zur Science-Fiction kam, erzählt der mehrfach ausgezeichnete Schriftsteller in seinem launigen Essay zu Beginn des Buches: Mein Zugang zur Science-Fiction.
Joe Hill – King Sorrow I
Roman, Hardcover, Heyne Verlag, München, April 2026, 592 Seiten, 24 Euro, ISBN: 9783453275782. Ebenfalls als E-Book (19,99 Euro) sowie als ungekürztes Hörbuch als Download (29,95 Euro) erhältlich. Übersetzt aus dem Amerikanischen von Stefanie Adam und Kristof Kurz.
Arthur Oakes sitzt in der Klemme: Zwar ist er ein fleißiger Student am renommierten Rackham College im US-Bundesstaat Maine, verfügt über einen illustren Freundeskreis und Zugang zu einer Sammlung alter Texte in der Uni-Bibliothek, zu der nur ganz wenige Personen Zutritt erlangen. Allerdings sitzt seine Mutter, eine Professorin für Ethik, im Gefängnis. Bei einer Protestaktion, an der sie teilnahm, starb ein Wachmann, wofür man sie verantwortlich machte. Im Knast sitzt außerdem die Mutter von Jayne und Tana Nighswander, einem kleinkriminellen Familienclan mit Anhang, der mit Drogen dealt und auch sonst allerlei undurchsichtige Dinge treibt.
Der Astronaut – Project Hail Mary
Andy Weir
Der Astronaut – Project Hail Mary
Science-Fiction, Roman, Taschenbuch, Heyne Verlag, München, 18. Februar 2026, 560 Seiten, 14,00 EUR, ISBN 9783453324329
Folgende Ausgangslage: Du erwachst aus einem ziemlich langen Winterschlaf. Das der sämtliche heimelige Mittagsschläfchen schlägt, bestätigen die beiden mumifizierten Personen in den Schlafkojen nebenan. Sekunde, mumifiziert? Die Schläuche, die in diversen Körperöffnungen deinerseits stecken, dämpfen das Entsetzen einstweilig. Das Horchen an der Matratze wohl doch weniger aus freien Stücken. Aber für wie lange warst du in der Hibernation? Und wozu? Ist das ein Experiment? Bist du das unfreiwillige Meerschweinchen für diabolisch-selbstüberschätzte Wissenschaftler? Ob der Bordcomputer dir wohl hilft? Was, ein Bordcomputer? Befindest du dich etwa an Bord eines … Raumschiffs?
Nein, in der Haut des sanftmütigen Lehrers und Ich-Erzählers Ryland Grace möchte man bestenfalls bedingt stecken. Lichtjahre entfernt von der Erde und mit einem Gedächtnis, so rammdösig wie der eigene Körper nach Beendigung des wohl induzierten Weiterlesen
Lisanne Surborg – Nachtlügen
Sie leben unter uns! Nachtalben – Geschöpfe, deren Lebenselixier die Träume der Normalsterblichen sind. Doch zwischen den spitzohrigen Gesellen aus den Sagen und Legenden und den wahren Nachtalben bestehen fundamentale Unterschiede. Keine Koboldkrallen, die Halt im Rücken unbescholtener Schlafender finden, um ihnen das Grausen zu lehren; ebenso wenig wie feinstoffliche Wesen, die durch Türritzen oder Schlüssellöcher an die Ziele ihrer – Verzeihung – Träume gelangen.
Eigentlich sehen Nachtalben aus wie du und ich. Oder wie die junge Isra, die abends im Varieté kellnert (plumpe Anmachsprüche und Konsorten inklusive), um danach in die Wohnungen und Häuser von ihr ausgesuchter Individuen zu schleichen. Dort entwendet sie ihnen die Träume und tauscht sie gegen Albträume aus, deren Herzstücke aus den schlimmsten Ängsten und übelsten Befürchtungen der Leidtragenden bestehen. Sind die Nachtalben der Gegenwart also doch intrigante Sadisten? Mitnichten. Was für den Fisch das Wasser, ist für den Alb der Traum. Er selbst ist nicht fähig, selbige aus eigener Kraft zu erzeugen, benötigt sie aber, um nicht dem Wahnsinn zu erliegen. Traummanipulation bezeichnet es die weit gefächerte Weiterlesen


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