Michael Tsokos – Mit kalter Präzision
Michael Tsokos – Mit kalter Präzision
Die Protagonistin, Doktor Sabine Yao, ist eine 37 Jahre alte Fachärztin für Rechtsmedizin. Sie arbeitet bei der BKA-Einheit Extremdelikte in den Treptowers in Berlin. Ihr Chef ist Professor Paul Herzfeld, der sie vor einiger Zeit zu seiner Stellvertreterin gemacht hat, was er bis heute nicht bereut, da sie ihm charakterlich sehr ähnlich und eine fantastische Rechtsmedizinerin ist.
Yao hat eine sechs Jahre jüngere Schwester namens Mailin, die sich zurzeit in Berlin-Steglitz in der psychiatrischen Klinik Sana Mente befindet. Sie bekommt dort Psychopharmaka, weil sie aufgrund mehrerer Katastrophen in ihrem privaten Umfeld abgestürzt ist.
Zuerst ist Mailins Mann während seiner Arbeit im Cargo-Bereich des Flughafens BER unter einem tonnenschweren Container begraben worden und gestorben. Ein halbes Jahr später wurde Siara, eine ihrer beiden Zwillingstöchter, Opfer eines brutalen Gewaltdelikts und trug schwere Kopfverletzungen und irreparable Hirnschäden davon. Anfangs verdächtigte die Polizei Mailin, ihr dies an getan zu haben.
Sarah Kempfle – Übung macht den Mörder
Sarah Kempfle – Übung macht den Mörder
Isa Klein ist Anfang dreißig, ledig und hat keine Kinder. Sie lebt, seit sie von ihrem Freund Mark verlassen wurde, allein in ihrem Häuschen, das zur Hälfte von ihren Eltern bezahlt wurde, in einem kleinen schwäbischen Dorf in der Nähe von Reutlingen.
Isa ist Lehrerin, vor zwei Jahren zugezogen und hat nicht sehr viele Freunde in Grimmingen. Ihre beste Freundin ist ihre Kollegin Renate, wie sie selbst Lehrerin in der Schule des Dorfes. Zudem hat sie ein wenig mit dem ortsansässigen Ladenbetreiber namens Walter zu tun, bei dem sie regelmäßig einkauft und mit dem sie öfter schwätzt.
Gerade ist im Dorf einen Mord passiert. Die Frau des Zahnarztes, Jutta Liebknecht, wurde getötet, und die zuständige Reutlinger Kripo fordert einen Kommissar Bähr aus Esslingen zur Unterstützung an. Da es in Grimmingen, dem kleinsten der fünf Dörfer Sonnenbühls, keine Pension, geschweige denn ein Hotel gibt, fragt Ortsvorsteher Gmeiner Isa, ob der Kommissar, der gezwungen ist, für die Zeit der Weiterlesen
Uli Aechtner – Todesrauscher
In einer Apfelweinkelterei in Frankfurt findet der Kellermeister Herman Rabe einen Mitarbeiter, der tot in einem Tank mit Apfelmost schwimmt. Hauptkommissar Christian Bär, der den Abend zuvor damit verbracht hat, auf seine fünfjährige Nichte Amelie aufzupassen, steht in der Kelterei vor besagtem Toten, den die Arbeiter aus dem riesigen Tank gefischt haben.
Die Mutter Amelies, Bärs Schwester Lara, erzieht ihre Tochter allein, seit der Vater des Mädchens, ein anderweitig verheirateter Mann, sie verließ, auch, weil sie ihm zu sehr auf die Nerven ging. Gestern Abend brachte Lara zu allem Überfluss noch Bärs Ex-Freundin Katja mit, woraufhin der Kommissar, als er wieder zu Hause war, eine halbe Flasche Whisky trank. Deshalb ist er nun verkatert.
Bär erfährt von Martin Ott, der in der Kelterei putzt, dass es sich bei dem Toten um Clemens Winkler handelt, der gerade seinen 35. Geburtstag gefeiert und allen Kollegen zu diesem Anlass einen ausgegeben hat. Er galt als netter Kerl und war beliebt.
Wilhelm Kuehs – Die Bienenkönigin
Wilhelm Kuehs – Die Bienenkönigin
Melitta Schober war eine junge Frau, die im österreichischen Bundesland Kärnten in der Nähe von Klagenfurt mit ihrem Vater zusammen auf dem Hof der Familie lebte. Sie war eine bekannte und streitbare Imkerin und sehr aktiv beim Schutz für die Honigbienen, insbesondere für die heimische Carnicabiene.
Für deren Erhaltung begründete sie mit anderen sogar einen Verein. Dabei kämpfte sie vor allem gegen den Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft, die als besonders gefährlich für Bienen gelten und für das Bienensterben verantwortlich sein sollen.
Als Imkerin war Melitta Schober sehr erfolgreich und gewann sogar mehrere nationale Auszeichnungen für Ihre Honigprodukte. Außerdem war sie examinierte Tierärztin und wollte als solche in einem umgebauten Stallgebäude des elterlichen Hofes praktizieren. Dafür hätten ihr Vater und sie die Tierhaltung bis auf die Imkerei aufgegeben.
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Seraina Kobler – Nachtschein
Die Geschichte beginnt damit, dass Elenor Engler, Mutter eines erwachsenen Sohnes und Ehefrau eines vermögenden Immobilienbesitzers und Hoteliers aus Zürich ein Schlafmittel nimmt, ein Abendkleid anzieht und im Mantel, aber barfuß zum Ufer des Sees geht.
Schließlich geht sie weiter ins Wasser, Schritt für Schritt, um zu schwimmen, solange die Kraft reicht, bis in die Mitte des Sees und dann einfach loszulassen und zu ertrinken.
Ein Muscheltaucher, der am Abend zuvor getrunken hat, zieht seinen Neopren-Anzug über, setzt die Taucherbrille auf, verstaut seine Kleider in einem wasserdichten Beutel am Ufer des Sees und springt hinein. Auf der Suche nach Muscheln wird er schnell fündig.
Endlich, als er tiefer tauchen will, gesellen sich Schwäne zu ihm, die auf etwas Fressbares hoffen. Er schwimmt zurück und will gerade den Weiterlesen


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