Aus dem Reiche der Phantasie – Heft 6 – Der König der Zauberer – 7. Teil
Robert Kraft
Aus dem Reiche der Phantasie
Heft 6
Der König der Zauberer
Verlag H. G. Münchmeyer, Dresden, 1901
Kapitel 7
Der Nachfolger des Zauberkönigs
Gustav fand Arbeit als gewöhnlicher Tagelöhner am Hafen. Richard hingegen wurde, eingekleidet in feine altholländische Stoffe, als Haussklave im Palast des Herrschers angestellt. Willig unterzog er sich den ihm zugewiesenen Aufgaben. In den ersten Tagen bestanden diese lediglich aus dem Ausfegen und anderen einfachen Diensten – eine ideale Gelegenheit für ihn, die nähere Umgebung seines Gebieters unbemerkt zu beobachten.
American Indian Weekly Nr. 2 – Aufgespürt in seinem Versteck – Kapitel 7
American Indian Weekly
Nummer 2, 1910
Aufgespürt in seinem Versteck
oder Die Verfolgung des Mitternachtsräubers
von Colonel Spencer Dair
Kapitel 7
Das mysteriöse Gespenst taucht wieder auf
Selbst das köstliche Abendessen, das Mrs. Hawks ihrem Nachbarn vorsetzte, konnte ihn nicht mit der unerwarteten Verzögerung versöhnen, die das Fehlen des Besitzers der Star and Moon in seinen Plänen verursacht hatte. Überdies sah er ein, dass der scharfe Verweis, den er wegen seiner Gedankenlosigkeit bezüglich der Sicherheit seiner Frau erhalten hatte, nicht unbegründet war – und diese Einsicht trug keineswegs dazu bei, seine schlechte Laune zu besänftigen.
Kapitän Tenkes – Folge 3 – Buga Jakab
KAPITÄN TENKES (ungarisch: A Tenkes kapitánya) ist eine ungarische Fernsehserie, die von 1963 bis 1964 produziert wurde. Die Serie spielt zur Zeit des Rákóczi-Freiheitskampfes Anfang des 18. Jahrhunderts, als das Königreich Ungarn gegen die Habsburger Herrschaft kämpfte. Sie erzählt die Geschichte von Eke Máté, einem ungarischen Adligen und Rebellenführer, der gegen die habsburgischen Truppen kämpft und die Bevölkerung vor deren Unterdrückung schützt.
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Kommissar Rosic – Band 1.06
Rodolphe Bringer
Kommissar Rosic
Band 1
Der Dolch aus Kristall
Kapitel 6: Der Bankier von Viviers
Knapp eine Stunde später kam Rosic, in Begleitung von Lahuche und Frégière, im Auto an dem kleinen Haus des Letztgenannten an.
Dieses kleine Haus, das sich direkt am Rande der Schienen befand, lag genau am Eingang jener Engstelle, die man Passage du Robinet nennt.
Es überblickte den Bahnübergang einer recht viel befahrenen Straße, die von Donzère nach Viviers führt und die Rhône in zehn Metern Entfernung von den Gleisen auf einer mautpflichtigen Hängebrücke überquert.
Mörder und Gespenster – Band 1 – 23. Teil
August Lewald
Mörder und Gespenster
Band 1
Der Muttermörder
Kapitel 4
Friederike war dem Anschein nach wieder genesen, aber tief im Inneren nagte der Wurm des Grames an ihrem Herzen, und sie siechte und welkte dahin. Der grauenvolle Ausruf, mit welchem der Mörder der alten Frau Walter entflohen war, tönte ihr noch immer schrecklich in den Ohren: »So töte nun auch deinen Vater, wie du schon deine Mutter getötet hast!«
Welch ein grässlicher Orakelspruch für ein armes Kind, das seine Eltern nie kannte und das von frühester Jugend an nur von der Mildtätigkeit fremder Menschen erhalten worden war. Sie durchflog ihren ganzen bisherigen Lebenslauf; doch keine Spur, die sich auf jene unselige Tat, deren der fürchterliche Mensch sie beschuldigte, hätte beziehen können, wurde ihr gegenwärtig. War es Weiterlesen

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