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Dreizehn Jahre im Wilden Westen – Kapitel III

Dreizehn Jahre im Wilden Westen
Oder: Abenteuer des Häuptlings Sombrero
Nürnberg, 1877

III. Auf dem Kriegsschauplatz

Noch am selben Abend bestiegen wir einen Extrazug und nun ging es per Bahn auf den Kriegsschauplatz zu. Wir kamen in Harper’s Ferry an, wo wir wieder einige Zeit zu liegen hatten. Dieser Platz, ein Städtchen, liegt zwischen hohen Bergen, von großen Flüssen umgeben, und ist beinahe eine Insel. Als wir ankamen, war es nur noch ein Trümmerhaufen. Wir mussten deshalb im Freien biwakieren. Da es jedoch fortwährend regnete, so spionierte ich so lange, bis ich einen Keller entdeckte, der noch gut erhalten war. Sogleich nahm ich mit drei Kameraden Besitz Weiterlesen →

Deutsche Märchen und Sagen 54

Johannes Wilhelm Wolf
Deutsche Märchen und Sagen
Leipzig, F. A. Brockhaus, 1845

55. Kaninchen auf dem Kirchhof

Ein Mann aus Kortryk kam abends spät noch über den Kirchhof und sah da ein schönes, weißes Kaninchen herumhüpfen. Ah, dachte er bei sich selbst, das Tierchen will ich mir fangen. Es ist etwas für Sonntag. Er nahm seinen Hut in die Hand und

lief hinter dem Kaninchen bis an die Kirchtür. Da schmiss er den Hut darauf, sodass es drunter saß.

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Slatermans Westernkurier10/2019

Auf ein Wort, Stranger, wer kennt eigentlich noch Ida Wells?

Die Pionierzeit Amerikas hat unbestritten eine wahre Fülle an Helden und Lichtgestalten hervorgebracht. Helden des Alltags, die jedoch im Heer der vielen Namenlosen alsbald wieder untertauchten und bis heute vergessen sind, und Helden, die eigentlich gar keine Helden waren, sondern nur das Glück hatten, dass andere das bisschen Ruhm, das sie umgab, regelrecht ausschlachteten und sie dadurch unsterblich machte.

Als Paradebeispiel, allerdings im negativen Sinne, gelten heute noch Männer wie Wyatt Earp, Buffalo Bill Cody oder Wild Bill Hickok. Der eine ein mittelmäßiger Hilfspolizist, der ohne seinen Freund Doc Holliday und der Sache am O.K. Corral wohl nie die Aufmerksamkeit bekommen hätte, die ihm auch heute noch entgegengebracht wird, der andere ein Büffelschlächter, der ein paar Indianer über den Haufen geknallt hat und dank dem Weiterlesen →

Aus dem Wigwam – Eine zoologische Fabel

Karl Knortz
Aus dem Wigwam
Uralte und neue Märchen und Sagen der nordamerikanischen Indianer
Otto Spamer Verlag. Leipzig. 1880

Eine zoologische Fabel

ikwaju, der Hamster, ging einst auf die Jagd und nahm seinen kleinen Bruder mit. Sie waren sehr erfolgreich und legten sich Vorrat für den ganzen Winter an.

In der Mitte des Winters kam ein kleiner Kerl mit Namen Abistanauch, der Marder, zu ihnen auf Besuch, und zwar lediglich in der Absicht, sich an ihren köstlichen Speisen zu laben. Kurz danach kam ein anderer Freund, nämlich Abligumuch, das Kaninchen. Beide wurden in der freundlichsten Weise empfangen. Sie aßen, tranken und erzählten allerlei schnurrige Geschichten.

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Der Konstanzer Hans Teil 16

W. Fr. Wüst
Der Konstanzer Hans
Merkwürdige Geschichte eines schwäbischen Gauners
Reutlingen, 1852

Sechzehntes Kapitel

Hans macht wieder eine Schweizerreise.

So vorsichtig Hans nach seiner letzten Gefangenschaft auftrat und so ängstlich er bei dem nun erzählten Diebstahl sich zeigte, so tollkühn und verwegen waren seine nächsten Unternehmungen. In den drei verflossenen Jahren seines Gaunerlebens (von 1779 bis 1782) war er zwar immer sehr tätig gewesen; allein das nun folgende Weiterlesen →