Des Teufels Reise durch einen Teil des Protestantismus 02
Des Teufels Reise durch einen Teil des Protestantismus
Aufzeichnungen einer hochgestellten Person
Verlag von Wilhelm Jurany. Leipzig. 1847
Die Deputationen
Versutio hatte sich längst in sein Gemach zurückgezogen. Während Satanas so in höchst aufgeregter Stimmung sprach, pickte etwas an den Fensterscheiben. Es waren die Fledermäuse, welche sich aus der ganzen Gegend gesammelt hatten, um mit ihrem obersten General in corpore zu treten und ihn ihrer treusten Obedienz zu versichern. Zugleich brachten sie ihm die letzten Tagesneuigkeiten, welche ihre gemeinsame Angelegenheit betrafen und alle diejenigen Blätter, welche so eben aus den vielen Pressen Deutschlands hervorgegangen waren, um ihn über den gegenwärtigen Standpunkt der Dinge vollständig zu orientieren. Es wurden all diese Sachen auf den Teetisch niedergelegt. Satanas war von seiner Reise noch zu sehr ermüdet und konnte sie nicht sofort mit seinen funkelnden Augen durchfliegen. Sie bemerkten seine auffallende Verstimmung in dem Grunde der Seele, getrauten sich jedoch nicht bei ihrer Stellung zu ihm mit dieser Bemerkung laut zu werden.
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Berliner Polizei- und Kriminalgeschichten in humoristischer Färbung – 2. Geschichte – Teil 4
Jodocus Donatus Hubertus Temme
Berliner Polizei- und Kriminalgeschichten in humoristischer Färbung
Verlag von A. Hofmann & Comp., Berlin 1858
Ein tragisches Ende
Eine Kriminalgeschichte und doch keine
IV.
Die Ausführung der Rache
Es war Mitternacht.
Der Kriminalgerichtsrat Pannemann schlief.
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Dämonische Reisen in alle Welt – Kapitel IX, Teil 1
Johann Konrad Friederich
Dämonische Reisen in alle Welt
Nach einem französischen Manuskript bearbeitet, 1847.
Kapitel IX, Teil 1
Michel und Asmodi kannegießern. Die Republik Al-Quitschi-Quatschi. Geheime Beratung auf dem Römer zu Frankfurt am Main, um die Malefikanten Michel und Asmodi auf eine pfiffige Art zu fangen. Reise nach Al-Quitschi-Quatschi. Raritäten und Kuriositäten dort.
Wie immer fand sich Asmodi bei Michels Lever in dessen Hauptquartier ein und leistete ihm zum Frühstück konversierend Gesellschaft.
»Die Sache mit den Auswanderern in Havre ging mir die ganze Nacht im Kopf herum«, sagte Michel.
»Was sieht dich an?«, erwiderte der Teufel.
Berliner Polizei- und Kriminalgeschichten in humoristischer Färbung – 2. Geschichte – Teil 3
Jodocus Donatus Hubertus Temme
Berliner Polizei- und Kriminalgeschichten in humoristischer Färbung
Verlag von A. Hofmann & Comp., Berlin 1858
Ein tragisches Ende
Eine Kriminalgeschichte und doch keine
Kapitel III
Die Vorbereitungen zur Rache
Les anciens militaires finissent par radoter, sagt Friedrich der Große. Der große König muss es verantworten, wenn es nicht wahr ist. Er hat ohnehin schon genug zu verantworten. Und andererseits kann ihm das Pressgesetz nicht beikommen.
Der Märkische Eulenspiegel 7
Der Märkische Eulenspiegel
Seltsame und kurzweilige Geschichten von Hans Clauert in Trebbin
Niedergeschrieben von Oskar Ludwig Bernhard Wolff
Leipzig, 1847
Überarbeitete Ausgabe
Hans Clauert, Schlosser aus Trebbin
Wie Clauert seine Nahrung zu erwerben anfing und wie ihm der Markt übel geriet
Als Clauert von jener Hochzeit nach Hause gekommen war, da verdross es ihn, dem Hammer zu heben und auch das Feilen mochte er nicht mehr hören. Da gedachte er, ein Kaufmann zu werden. Er zog also hin ins Land Mecklenburg, kaufte dort 200 Ziegen und Böcke, trieb dieselben am Tag des Laurentius nach Jüterbog auf den Markt und verkauft die sie so, dass er den Winter hindurch seine Nahrung wohl hätte davon haben können. Mit diesem Geld aber dachte er noch mehr zu erwerben, zumal da er in der Spitzbüberei bereits sehr Weiterlesen
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