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Oskar Ludwig Bernhard Wolff

Der Märkische Eulenspiegel 5

Der Märkische Eulenspiegel
Seltsame und kurzweilige Geschichten von Hans Clauert in Trebbin
Niedergeschrieben von Oskar Ludwig Bernhard Wolff
Leipzig, 1847
Überarbeitete Ausgabe

Hans Clauert, Schlosser aus Trebbin

Wie Clauert Sturm bläst, als Pest and Ofen gestürmt wurde

So zog nun Hans Clauert mit der Trompete herum. Die Kriegsleute aus Ungarn aber brachten immer wenig Geld mit sich, und deshalb konnte Clauert auch nicht viel von ihnen bekommen. Da kam er endlich in eine Stadt, in welcher zwei Wirtshäuser waren. Er fragte, welches das beste von diesen zwei sei. In dieses ging er dann und bat um Herberge.

Die Wirtin entschuldigte sich damit, dass sie in Abwesenheit ihres Mannes niemanden beherbergen dürfe. Je heftiger er um Herberge Weiterlesen

Der Märkische Eulenspiegel 4

Der Märkische Eulenspiegel
Seltsame und kurzweilige Geschichten von Hans Clauert in Trebbin
Niedergeschrieben von Oskar Ludwig Bernhard Wolff
Leipzig, 1847
Überarbeitete Ausgabe

Hans Clauert, Schlosser aus Trebbin

Wie Clauert Arbeit sucht, aber keine findet und sich deshalb zu den Spitzbuben gesellt.

So musste nun Clauert kläglich von seinem Herrn Abschied nehmen und wusste für die Zukunft nichts weiter anzufangen, als seinem Handwerk nachzugehen. Dieses wollte ihm jedoch keinen Gewinn bringen und der Bauch wollte gleichwohl gesättigt sein. Deshalb begab sich Clauert zu einer Rotte, die man Spitzbuben nennt, und erlernte von denselben ihre Kunst so fertig, dass er mit Recht ein Meister derselben hätte genannt werden können.

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Der Märkische Eulenspiegel 3

Der Märkische Eulenspiegel
Seltsame und kurzweilige Geschichten von Hans Clauert in Trebbin
Niedergeschrieben von Oskar Ludwig Bernhard Wolff
Leipzig, 1847
Überarbeitete Ausgabe

Hans Clauert, Schlosser aus Trebbin

Wie Hans Clauert nach Ungarn zog, dort aber keine Arbeit fand und eines Grafen Büchsenmeister wurde; wie er ferner dort starb und wieder lebendig wurde

Mit solchen Lebensmitteln und den oben erwähnten fünf Groschen zog Hans Clauert hin und her auf seinem Handwerk, um Arbeit zu suchen. So kam er bis ins Land Ungarn, und weil er ein guter Büchsenmeister war, so wurde er als solcher dort von einem jungen Grafen auf- und angenommen. Diesem diente er denn auch eine Zeitlang und vertrieb ihm mit lächerlichen und kurzweiligen Scherzen Weiterlesen

Der Märkische Eulenspiegel 2

Der Märkische Eulenspiegel
Seltsame und kurzweilige Geschichten von Hans Clauert in Trebbin
Niedergeschrieben von Oskar Ludwig Bernhard Wolff
Leipzig, 1847
Überarbeitete Ausgabe

Hans Clauert, Schlosser aus Trebbin

Wie es Clauert erging, als er von seinem Meister auf die Wanderschaft ging

Als Clauert das Schlosserhandwerk gelernt hatte und von seinem Meister entlassen worden war, wo er noch viele seltsame Streiche spielte, ging er auf die Wanderschaft, konnte aber immer noch keine Arbeit finden. Da er nun sein Geld verzehrt hatte, kam er eines Abends in ein Dorf, wo gerade eine Hochzeit gefeiert wurde. Der Schmied des Dorfes war mit seiner Frau und seiner Tochter eingeladen. Clauert fragte den Schmied nach einer Herberge.
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Der Märkische Eulenspiegel 1

Der Märkische Eulenspiegel
Seltsame und kurzweilige Geschichten von Hans Clauert in Trebbin
Niedergeschrieben von Oskar Ludwig Bernhard Wolff
Leipzig, 1847
Überarbeitete Ausgabe

Hans Clauert, Schlosser aus Trebbin

Wie Hans Clauert zum Handwerk gebracht wurde und seinen Meister mit einem Bauern zusammenbrachte

Vor vielen Jahren wohnte ein Bürger zu Trebbin in der Mark Brandenburg, der hieß Peter Clauert, und zeugte mit seiner Ehefrau einen Sohn, der hieß Hans.
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Der wegen seiner kurzweiligen Possen merkwürdige Schlesische Rübezahl 01

Der wegen seiner kurzweiligen Possen merkwürdige
Schlesische Rübezahl
Oder der schalkhafte Berggeist
Von Oskar Ludwig Bernhard Wolff

Das Riesengebirge in Schlesien ist seit undenklichen Zeiten für den Aufenthalt eines Geistes bekannt, der den Namen Rübezahl trägt und als ein boshafter und neckischer Kobold beschrieben wird. Er soll sich in allerlei Gestalten zeigen und die Menschen, denen er begegnet, teils freundlich behandeln, teils in boshafter Weise necken und hänseln, besonders wenn man ihn mit dem Namen Rübezahl verspottet. Seine eigentliche Heimat ist der höchste Teil des Riesengebirges, doch kommt er zuweilen auch in die Niederungen der näheren Umgebung. Wie er aber zu dem seltsamen Namen Rübezahl gekommen ist, davon wird Folgendes erzählt:

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