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Literatur

Ellery Lloyd – Das geheime Bildnis

Ellery Lloyd – Das geheime Bildnis

Patrick Lambert und Caroline Cooper stehen am Anfang der 1990er Jahre in Cambridge vor dem Abschluss ihres Kunstgeschichtestudiums. Caroline will Wissenschaftlerin werden, und Patrick möchte einen guten Abschluss machen, um Galerist zu werden und mit großer Kunst zu handeln.

Caroline und Patrick kennen sich schon seit dem Beginn ihres Studiums und haben bereits zwei Mal miteinander geschlafen Sie treffen sich vor dem Haus einer Frau namens Alice Long, von der es in der Unibibliothek Bücher gibt. Sie soll die Abschlussarbeiten der beiden betreuen.

Bevor die beiden das Haus von Alice Long betreten, äußert Caroline ihre Besorgnis, weil diese Frau nicht zur Fakultät gehört und an keinem College ist. Die Studentin versteht nicht, dass eine solche Person ihre Abschlussarbeit betreuen soll, die für ihren Uniabschluss sehr wichtig ist. Wenn sie nun eine miese Betreuerin ist und sich das ungünstig auf eine auf ihre Arbeit auswirkt, kann sie ihre Berufschancen wohl abschreiben.

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Die letzte Fahrt der FLYING SCUD – Kapitel 8

Die letzte Fahrt der FLYING SCUD
Eine spannende Geschichte aus alten Freibeuterzeiten
Von einem alten Hasen geschrieben

Kapitel VIII.

Die FLYING SCUD

Das gute Schiff FLYING SCUD tastete sich vorsichtig an der Küste Jerseys entlang, denn es gab viele Gefahren zu fürchten. Gerüchte über die erneute Aktivität von Captain Kidd hatten sich südlich verbreitet. Mehr als ein Besatzungsmitglied hatte erklärt, das Schiff fahre ein Risiko ein, indem es sich ohne Eskorte nach Norden wagte. Schließlich wusste jeder an Bord, dass die Ladung die reichste war, die je von einem Handelsschiff transportiert worden war.

Der Kapitän war ein Fatalist. Er glaubte, dass nichts auf dem Wasser die FLYING SCUD jemals überwältigen könnte. Er sagte auch, dass, wenn die Zeit gekommen sei, das Schiff zu versenken oder in Brand zu setzen, nichts sie retten könne.
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Buffalo Bill Der letzte große Kundschafter – 16. Kapitel

Buffalo Bill
Der letzte große Kundschafter
Ein Lebensbild des Obersten William F. Cody, erzählt von seiner Schwester Helen Cody Wetmore
Meidingers Jugendschriften Verlag, Berlin 1902

Sechzehntes Kapitel

Wie Will zu seinem Spitznamen Buffalo Bill kam

In jenen Tagen der Grenzstreitigkeiten gab es für jeden arbeitssuchenden Mann Beschäftigung in Fülle. Die am besten bezahlte, so hart oder gefährlich sie auch sein mochte, sagte Will, sei stets am besten.

Zur Zeit, als Rom in Verfall geriet, nahm der Bau der Kansas-Pazifikbahn einen überaus raschen Fortgang. Dadurch eröffnete sich dem jungen Teilhaber der einst so vielversprechenden Firma Rose & Cody ein neues Tätigkeitsfeld – das des Büffeljägers. Beim Eisenbahnbau waren zwölfhundert Leute beschäftigt und die Gebrüder Goddard, die die Verpflegung dieser gewaltigen Arbeitermasse Weiterlesen →

Die Gespenster – Vierter Teil – Einleitung zu weiteren 14 Beiträgen

Die Gespenster
Kurze Erzählungen aus dem Reich der Wahrheit von Samuel Christoph Wagener
Allen guten Schwärmern, welchen es mit dem Bekämpfen und Ablegen beunruhigender Vorurteile in Absicht des Geisterwesens ernst ist, liebevoll gewidmet von dem Erzähler Friedrich Maurer aus dem Jahr 1798
Vierter Teil

Vierzehn Beiträge zur Rechtfertigung des Volksglaubens, dass die Toten spuken könnten

Einleitung zu diesen vierzehn Beiträgen

»Niemand erblickt wohl den Tod in einer fürch­terlicheren Gestalt«, sagt ein verehrungswürdiger Menschenfreund, »als der Unglückliche, der in das Grab verscharrt wird, während das Leben in seinem Innersten schlummert. Er öffnet die Augen; neue Lebenskraft durchströmt seine Adern; heftiger als jemals, erwacht in ihm die Begierde zu leben – der heiße Wunsch, in seine vorigen Verhältnisse zurückzutreten – im Kreis seines Gatten, seiner Kin­der, aller derer, welche die süßen Bande der See­len oder der Weiterlesen →

Die Geheimnisse Londons – Band 1- Kapitel 2

George W.M. Reynolds
Die Geheimnisse Londons
Band 1

Kapitel 2
Die Geheimnisse des alten Hauses

Zum Glück für den jungen Fremden, der sich für die Geschichte interessierte, versuchten die Personen, die gerade das Haus betreten hatten, nicht, die Tür des Raumes zu öffnen, in dem er Zuflucht gefunden hatte. Mit einer Zielstrebigkeit, die darauf hindeutete, dass sie die Örtlichkeit gut kannten, gingen sie direkt in die vordere Kammer auf derselben Etage.

Nach wenigen Augenblicken ertönte ein scharfes Kratzen entlang der Wand und plötzlich leuchtete ein Licht in den Raum, in dem sich der junge Fremde versteckt hielt. Mit ängstlichem Blick schaute er sich um und entdeckte ein kleines, quadratisches Fenster in der Wand, das die beiden Räume trennte. Es befand sich etwa einen Meter über dem Boden – eine Höhe, die es dem jungen Weiterlesen →