Buffalo Bill Der letzte große Kundschafter – 24. Kapitel
Buffalo Bill
Der letzte große Kundschafter
Ein Lebensbild des Obersten William F. Cody, erzählt von seiner Schwester Helen Cody Wetmore
Meidingers Jugendschriften Verlag, Berlin 1902
Vierundzwanzigstes Kapitel
Literarische Arbeiten
Zu jener Zeit unternahm Will auch seine ersten literarischen Versuche. Wie der Leser gesehen hat, war die Zahl seiner Schultage nicht groß, und noch immer konnte er, wie er einst bei Unterzeichnung seines ersten Kontraktes gegenüber Herrn Majors gesagt hatte, eine Flinte besser handhaben als eine Feder. Das bewegte Leben in den Grenzgebieten ließ einem Mann nicht viel Zeit, sich eine gute Schulbildung anzueignen, und so ist es nicht verwunderlich, dass der erste Aufsatz, den Will veröffentlichte, eine beträchtliche Anzahl orthografischer Schnitzer und Interpunktionsfehler aufwies. Man machte ihn zwar auf diese Mängel aufmerksam, doch das Prärieleben Weiterlesen
Buffalo Bill Der letzte große Kundschafter – 23. Kapitel
Buffalo Bill
Der letzte große Kundschafter
Ein Lebensbild des Obersten William F. Cody, erzählt von seiner Schwester Helen Cody Wetmore
Meidingers Jugendschriften Verlag, Berlin 1902
Dreiundzwanzigstes Kapitel
Politisches Vorgehen der Regierung gegen die Indianer
Für den tiefbetrübten Vater war es eine große Erleichterung, dass die Spielzeit ihrem Ende zuging. Mehr denn je war ihm nun der Mummenschanz des Bühnenlebens zuwider, als er mit seinem schweren, noch so frischen Kummer zur Gesellschaft zurückkehrte. Trotzdem spielte er Abend für Abend vor ausverkauften Häusern; sein Herz aber war natürlich nicht bei der Sache. Unter diesen Umständen begrüßte er einen Brief General Mills, worin ihm dieser mitteilte, dass man seiner Dienste im Heer bedürfe, als willkommene Erlösung. Er kürzte die beabsichtigte Spielzeit um die letzten
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Buffalo Bill Der letzte große Kundschafter – 22. Kapitel
Buffalo Bill
Der letzte große Kundschafter
Ein Lebensbild des Obersten William F. Cody, erzählt von seiner Schwester Helen Cody Wetmore
Meidingers Jugendschriften Verlag, Berlin 1902
Zweiundzwanzigstes Kapitel
Theatralische Versuche
Das in Fort McPherson liegende fünfte Reiterregiment war nach Arizona verlegt und durch das unter General Reynolds Befehl stehende dritte Reiterregiment ersetzt worden. Sofort nach seiner Rückkehr ins Fort McPherson musste Will sich auf einen Kundschaftsritt begeben, um den Aufenthaltsort der Indianer zu erforschen, die während seiner Abwesenheit einen Einfall ins Fort gemacht und eine beträchtliche Anzahl Pferde mit fortgeschleppt hatten. Hauptmann Meinhard und Leutnant Lawson befehligten die zur Wiedereintreibung des gestohlenen Eigentums ausgeschickte Kompanie. Will, dem zu seiner Unterstützung der Kundschafter T. B. Weiterlesen
Buffalo Bill Der letzte große Kundschafter – 21. Kapitel
Buffalo Bill
Der letzte große Kundschafter
Ein Lebensbild des Obersten William F. Cody, erzählt von seiner Schwester Helen Cody Wetmore
Meidingers Jugendschriften Verlag, Berlin 1902
Einundzwanzigstes Kapitel
Die Jagd des Großfürsten Alexis
Am 12. Januar 1872 brachte ein Sonderzug den Großfürsten Alexis und sein Gefolge an die nördlichen Plateaus. Will, den General Sheridan dem hohen Gast vorstellte, fasste sofort großes Interesse für ihn. Er freute sich auch, dass General Custer an der Expedition teilnahm.
Als der Zug heranbrauste, hatte Will alle Vorbereitungen abgeschlossen. Gleich nach dem Frühstück begaben sich der Großfürst und seine Begleiter zu den Pferden oder zu den für sie bestimmten Plätzen in den Ambulanzwagen. Genau dem Rang entsprechend reihten Weiterlesen
Buffalo Bill Der letzte große Kundschafter – 20. Kapitel
Buffalo Bill
Der letzte große Kundschafter
Ein Lebensbild des Obersten William F. Cody, erzählt von seiner Schwester Helen Cody Wetmore
Meidingers Jugendschriften Verlag, Berlin 1902
Zwanzigstes Kapitel
Pa-has-ka, der langhaarige Häuptling
Obwohl der Ruhm, den Büffel bei unserer Jagd erlegt zu haben, Schwester May zugeschrieben worden war, so erwies sich jenes Ereignis in der Folge für mich doch von noch größerer Bedeutung. Im Frühling 1871 verheiratete ich mich mit Herrn Jester, jenem Junggesellen, auf dessen Farm wir bei unserer eiligen Rückkehr nach dem Fort halt gemacht hatten. So rau und unwirtlich sein Haus von außen aussah, so hübsch und behaglich war es im Innern, und ehe ich als junge Frau dort einzog, erfuhr es eine erneute und fast luxuriöse Verschönerung. Ich kehrte nun nach Leawenworth zurück, um die Vorbereitungen zur Hochzeit zu treffen, die im Hause eines Weiterlesen

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