Buffalo Bill Der letzte große Kundschafter – 19. Kapitel
Buffalo Bill
Der letzte große Kundschafter
Ein Lebensbild des Obersten William F. Cody, erzählt von seiner Schwester Helen Cody Wetmore
Meidingers Jugendschriften Verlag, Berlin 1902
Neunzehntes Kapitel
Das Leben in der Armee in Fort McPherson
Im Frühjahr 1870 setzte Will seinen Entschluss vom Vorjahr in die Tat um und ließ sich in der schönen Landschaft westlich des Platte River nieder. Nachdem er eine Unterkunft vorbereitet hatte, in der sich seine Familie wohlfühlen würde, nahm er Urlaub und reiste nach St. Louis, um seine Frau und seine Tochter Arta, die inzwischen ein hübsches dreijähriges Mädchen war, abzuholen.
Der Ruhm von Buffalo Bill hatte sich weit über die Prärie hinaus verbreitet und während seines einmonatigen Aufenthalts in St. Louis stand er im Mittelpunkt großer Aufmerksamkeit. Als sich die Familie auf die Abreise in ihr neues Zuhause an der Frontier vorbereitete, Weiterlesen
Buffalo Bill Der letzte große Kundschafter – 18. Kapitel
Buffalo Bill
Der letzte große Kundschafter
Ein Lebensbild des Obersten William F. Cody, erzählt von seiner Schwester Helen Cody Wetmore
Meidingers Jugendschriften Verlag, Berlin 1902
Achtzehntes Kapitel
Will wird zum Oberkundschafter ernannt
Zur selben Zeit langte das fünfte Reiterregiment in Fort McPherson an. Dort rüstete es sich sofort für eine neue Expedition zum Republican River. Zu dieser Zeit unterbreitete General Carr General Augur, dem Gouverneur des Platte County, den Vorschlag, Will zum Anführer der dort angestellten Kundschafter zu ernennen.
Auf dem Marsch durch das Platte Valley zum Fort McPherson bot die Gegend so große Naturschönheiten, dass Will beschloss, seinen Wohnsitz künftig dort aufzuschlagen.
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Buffalo Bill Der letzte große Kundschafter – 17. Kapitel
Buffalo Bill
Der letzte große Kundschafter
Ein Lebensbild des Obersten William F. Cody, erzählt von seiner Schwester Helen Cody Wetmore
Meidingers Jugendschriften Verlag, Berlin 1902
Siebzehntes Kapitel
Satanta, der Häuptling der Kiowa
Von Fort Larned aus hatte man einen Blick auf ein großes, in der weiten Ebene gelegenes Feldlager der Kiowa und Comanchen. Zwar trugen sie noch nicht ihren vollen Kriegsschmuck und ihre Gesichter waren auch noch nicht kriegsmäßig bemalt, doch hatte sich bereits eine fieberhafte Unruhe ihrer bemächtigt, sodass es nur noch Tage bis zum Ausbruch offener Feindseligkeiten dauern konnte.
Satanta, der oberste Häuptling der Kiowa, war ein mächtiger und kriegstüchtiger Indianer. Wegen seiner Sprachgewandtheit wurde er der Prärieredner genannt. Er war klein und breitschultrig. Glühender Hass gegen die Weißen erfüllte seine Brust. Dabei fehlte es ihm Weiterlesen
Buffalo Bill Der letzte große Kundschafter – 16. Kapitel
Buffalo Bill
Der letzte große Kundschafter
Ein Lebensbild des Obersten William F. Cody, erzählt von seiner Schwester Helen Cody Wetmore
Meidingers Jugendschriften Verlag, Berlin 1902
Sechzehntes Kapitel
Wie Will zu seinem Spitznamen Buffalo Bill kam
In jenen Tagen der Grenzstreitigkeiten gab es für jeden arbeitssuchenden Mann Beschäftigung in Fülle. Die am besten bezahlte, so hart oder gefährlich sie auch sein mochte, sagte Will, sei stets am besten.
Zur Zeit, als Rom in Verfall geriet, nahm der Bau der Kansas-Pazifikbahn einen überaus raschen Fortgang. Dadurch eröffnete sich dem jungen Teilhaber der einst so vielversprechenden Firma Rose & Cody ein neues Tätigkeitsfeld – das des Büffeljägers. Beim Eisenbahnbau waren zwölfhundert Leute beschäftigt und die Gebrüder Goddard, die die Verpflegung dieser gewaltigen Arbeitermasse Weiterlesen
Buffalo Bill Der letzte große Kundschafter – 15. Kapitel
Buffalo Bill
Der letzte große Kundschafter
Ein Lebensbild des Obersten William F. Cody, erzählt von seiner Schwester Helen Cody Wetmore
Meidingers Jugendschriften Verlag, Berlin 1902
Fünfzehntes Kapitel
Will als junger Ehegatte
Bei seiner Ankunft zu Hause fand Will einen zweiten Brief Fräulein Fredericis vor, worin sie auf seine Bitte hin den Hochzeitstag auf den 6. März 1866 festsetzte.
Die Trauung fand in der Heimat der Braut statt, und all die vielen Freunde und Bekannten, die ihr anwohnten, waren darüber einig, dass sich wohl kaum je ein hübscheres Paar Hymens Fesseln gebeugt habe.
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