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Literatur

Die Gespenster – Zweiter Teil – Vierundzwanzigste Erzählung

Die Gespenster
Kurze Erzählungen aus dem Reich der Wahrheit von Samuel Christoph Wagener
Allen guten Schwärmern, welchen es mit dem Bekämpfen und Ablegen beunruhigender Vorurteile in Absicht des Geisterwesens ernst ist, liebevoll gewidmet von dem Erzähler Friedrich Maurer aus dem Jahr 1798
Zweiter Teil

Vierundzwanzigste Erzählung

Schlossgeister, welche einen Bedienten an den Haaren in die Höhe hoben

Ein ehemaliger französischer General, der ungenannt zu bleiben wünscht, für dessen Wahrheitsliebe aber der königlich-preußische Husarenrittmeister Hr. Gr. von Götzen bürgt, erzählte diesem folgende merkwürdige Weiterlesen →

Allerhand Geister – Die harte Kur – Kapitel I

Allerhand Geister
Geschichten von Edmund Hoefer
Stuttgart. Verlag der I. G. Cotta’schen Buchhandlung. 1876

Die harte Kur

I.

In der Fährgasse, die zu den geräuschvollsten der Stadt gehörte, lag ein paar hundert Schritte vom hohen und finsteren Tor ein großes Haus. In der Straße, wo die Giebelhäuser noch vorherrschten und neben ihnen nur gleichfalls hochbejahrte, unregelmäßige und räucherige Gebäude erschienen, zeichnete es sich allerdings durch seine Neuheit und Sauberkeit aus. Im Übrigen aber zeigte es nichts Besonderes und unterschied sich kaum von Weiterlesen →

Lars Winter – Wellenwut

Wellenwut

Der Autor Lars Winter wurde 1958 in Kassel geboren, kam über Henry Slezar, Cornell Woolrich und Agatha Christie früh mit Kriminalgeschichten in Berührung. Er schreibt Kriminalromane, Kurzgeschichten, Kinder- und Jugendbücher und betextet deutschsprachige Rock- und Popmusik. In den wilden Siebzigern hat er Lyrik geschrieben, erotische Kurzgeschichten verfasst und versucht mit allen Sinnen ein Thema zu erfassen.

Er ist Vertriebs- und Marketingleiter, verheiratet, hat drei Kinder und wohnt in einer alten Villa in Deutschlands Provence.

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Deutsche Märchen und Sagen 18

Johann Wilhelm Wolf
Deutsche Märchen und Sagen
Leipzig, F. A. Brockhaus, 1845

18. Die Eisenkerle

Vor langer, langer Zeit war einmal ein Königssohn, der ging von zu Hause weg und wollte die Welt bereisen. Als er nun schon zwei Tage und zwei Nächte immer weiter gegangen war, da sah er am Morgen des dritten Tages in der Ferne ein großes schönes Schloss. Er ging darauf zu und kam an eine Mauer, auf der ein eisernes Gitter stand. Daran ging er herum und gelangte so endlich zur Tür. Daran klopfte er. Auf das Klopfen kam ein steinaltes Mütterchen und machte ihm auf. Sie führte ihn dann in das Schloss und zeigte ihm alle ihre Schätze, welche in vier Weiterlesen →

Das schwarze Buch vom Teufel, Hexen, Gespenstern … Teil 14

Das schwarze Buch vom Teufel, Hexen, Gespenstern, Zauberern und Gaunern
Dem Ende des philosophischen Jahrhunderts gewidmet
Adam Friedrich Böhme, Leipzig, 1796

Der Engel, der Fisch zu Geißmannshof, will mir helfen!

Zu Geißmannshof, einem keinen Dorf bei Nürnberg, das nach Fürth eingepfarrt ist, befand sich noch ein Landmann namens Fisch, welcher vorgab, die Leute entzaubern zu können. Daher war er in dortiger Gegend weit und breit in großem Ansehen. Alle, welche verzaubert zu sein wähnten, nahmen zu ihm ihre Zuflucht. Ein junger Mensch bat den Arzt, dass er doch seinen Vater, einen Witwer und Handwerksmann von einigen 60 Jahren besuchen möchte, weil er krank wäre und dabei glaubte, seine Krankheit sei die Folge und Wirkung einer Weiterlesen →