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Literatur

Rübezahl, der Herr des Gebirges – Folge 54

Rübezahl, der Herr des Gebirges
Volkssagen aus dem Riesengebirge
Für Jung und Alt erzählt vom Kräuterklauber
Verlag Carl Gustav Naumann, Leipzig, 1845

54. Wie Rübezahl eine Schachtel zu Ehren bringt.

Es ist eine bekannte Sache, dass Hohenelb, so nun Städtlein und ein gar tüchtiges, vormals ein Dorf war, wo sich die Leute von der Viehzucht, insonderheit der Zucht der Ziegen ernährten, und wurden da die besten Ziegenkäse weit und breit gemacht.

Ziegenkäse sind eine schöne Sache, und der Kräuterklauber kennt einen, der wünscht, die Erde wäre ein Weiterlesen →

Dreizehn Jahre im Wilden Westen – Kapitel V

Dreizehn Jahre im Wilden Westen
Oder: Abenteuer des Häuptlings Sombrero
Nürnberg, 1877

V. Abschied vom Militär und Farmerleben

Den 4. Juli feierten wir auf Hildenhead. Am 5. bekam ich meinen Abschied nebst Bezahlung, worauf ich am Abend per Dampfschiff nach Savannah zurückging. Nun kaufte ich mir Zivilkleider, einige Kästen Papierkragen, einen Spazierstock etc. Nächsten Tag war ich zu einem Ausflug an die Meeresküste eingeladen und man konnte mich im Festschmuck auf der Thunderbolt-Straße dahinwandeln sehen. Manches Mädchen fragte, wer denn der hübsche Jüngling wäre. Ehe ich aber auf dem Festplatz ankam, wurde die Hitze unerträglich, sodass mein schöner weißer Weiterlesen →

Der Alte vom Berge – Kapitel 18

C. F. Fröhlich
Der Alte vom Berge
Oder: Taten und Schicksale des tapferen Templers Hogo von Maltitz und seiner geliebten Mirza
Ein Gemälde aus den Zeiten der Kreuzzüge
Nordhausen, bei Ernst Friedrich Fürst, 1828

XVIII.

Unmutig über das ungewisse Schicksal seiner geliebten Mirza saß nach einigen Monaten Hugo in seiner Zelle. Er wäre jetzt so gern in das Gewühl der Schlacht geeilt, um sein heißes Blut abzukühlen, aber der Feind wagte seit der Hauptschlacht nicht den geringsten Angriff. Doch tröstete er sich damit, dass nach der jetzigen Ruhe eine Weiterlesen →

Deutsche Märchen und Sagen 55

Johannes Wilhelm Wolf
Deutsche Märchen und Sagen
Leipzig, F. A. Brockhaus, 1845

56. Seele als Vogel

Nach der Schlacht von Walchern, in der die Fläminge vom Grafen Florenz von Holland und den Seeländern geschlagen wurden, ging eine sehr reiche und fromme Matrone auf dem Schlachtfeld umher, um den Verwundeten Hilfe und den Sterbenden Trost zu bringen. Da hörte sie sich plötzlich rufen, schritt dem Ort zu, von woher die Stimme erschallte, und sah, dass es ein schwer Verwundeter war. Sie hob sein Haupt und legte es in ihren Schoß, ermahnte ihn, an Gott und das Jenseits zu denken, und redete ihm mit viel frommen Worten zu.
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Die Büffeljäger am Lagerfeuer – Kapitel 13

Thomas Mayne Reid
Die Büffeljäger am Lagerfeuer
Reisebilder und Naturschilderungen aus dem Westen
Verlag Schmidt & Spring. Stuttgart.1858

Dreizehntes Kapitel

Wildschweine im Wald

Am folgenden Tag, während wir unseren Weg durch einen Eichenwald nahmen, dessen Boden dicht mit abgefallenem Laub bedeckt war, wurden wir durch ein eigentümliches Geräusch vor uns aufmerksam gemacht. Es klang wie ein schnaufendes Grunzen, ähnlich dem, welches die zahmen Schweine hören lassen, wenn sie Weiterlesen →