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Kraeuterklauber

Rübezahl, der Herr des Gebirges – Folge 32

Rübezahl, der Herr des Gebirges
Volkssagen aus dem Riesengebirge
Für Jung und Alt erzählt vom Kräuterklauber
Verlag Carl Gustav Naumann, Leipzig, 1845

32. Wie Rübezahl einen verruchten Gastwirt bestraft.

Eines Tages kam in Seydorf die Rede darauf, dass, wer in Rübezahls Lustgarten Glücksmännlein pflücken kann, sein Glück in der Welt machen werde, aber das müsse nur in der Johannisnacht geschehen, denn außer dieser Zeit breche Rübezahl einem jeden den Hals.

»Ihr wisst es aber doch nicht recht«, versetzte der Franzel, »denn nur eine Waise kann das und mit anderen ist Weiterlesen

Rübezahl, der Herr des Gebirges – Folge 31

Rübezahl, der Herr des Gebirges
Volkssagen aus dem Riesengebirge
Für Jung und Alt erzählt vom Kräuterklauber
Verlag Carl Gustav Naumann, Leipzig, 1845

31. Wie Rübezahl einen lockeren und ungeschliffenen Gastwirt bedient.

Also jeder soll gegen den anderen höflich, freundlich und bescheiden sein. Ich kenne aber viele, besonders junges Volk, die da meinen, man müsse gegen jedermann unhöflich oder gar grob sein, Je gröber man sei, desto mehr gelte man, und denke jeder, man sei was Rechtes, wenn man gleich noch gar nichts ist.

Nun, der letzteren Meinung ist kein guter und verständiger Mensch und höchstens nur ein schwacher Vater und Weiterlesen

Rübezahl, der Herr des Gebirges – Folge 30

Rübezahl, der Herr des Gebirges
Volkssagen aus dem Riesengebirge
Für Jung und Alt erzählt vom Kräuterklauber
Verlag Carl Gustav Naumann, Leipzig, 1845

30. Wie Rübezahl ein Subjekt heimschickt.

Unfreundlichkeit und Unhöflichkeit konnte Rübezahl einmal nicht leiden, und wer sich diese zu Schulden kommen ließ, der hatte es mit ihm zu tun und ist es sonach heutzutage sehr gut, dass er sich nur selten sehen lässt, sonst würden viele Hälse gebrochen werden.

Kam einmal ein Apotheker, er war ein Subjekt, und sagte: »Ich will ins Gebirge gehen und Kräuter suchen.« Er Weiterlesen

Rübezahl, der Herr des Gebirges – Folge 29

Rübezahl, der Herr des Gebirges
Volkssagen aus dem Riesengebirge
Für Jung und Alt erzählt vom Kräuterklauber
Verlag Carl Gustav Naumann, Leipzig, 1845

29. Wie Rübezahl die Modenarren bestraft.

Es wäre gut, wenn Rübezahl sich heutzutage öfter zeigte und machte es, wie er es in folgender Geschichte gemacht hat, und würde doch damit vielleicht nichts ausrichten, denn bei den Deutschen ist da Hopfen und Malz verloren.

Es war damals, als die Deutschen anfingen sich zu schämen, dass sie Deutsche waren, und wollten lieber Narren Weiterlesen

Rübezahl, der Herr des Gebirges – Folge 28

Rübezahl, der Herr des Gebirges
Volkssagen aus dem Riesengebirge
Für Jung und Alt erzählt vom Kräuterklauber
Verlag Carl Gustav Naumann, Leipzig, 1845

28. Wie Rübezahl einem Förster einen Zopf macht.

In Nasendrehungssachen sind überhaupt manche Leute gar sehr zu Hause, besonders die Jäger, und ist nur zu loben, dass sie meist einander selbst belügen und jeder das mit Beifall aufnimmt und denkt: Prügelst du meinen, so prügele ich deinen.

Zu solchen Leuten gehörte vor Zeiten auch ein Förster vom Brückenberg und war einer der ersten Dreher seiner Weiterlesen

Rübezahl, der Herr des Gebirges – Folge 27

Rübezahl, der Herr des Gebirges
Volkssagen aus dem Riesengebirge
Für Jung und Alt erzählt vom Kräuterklauber
Verlag Carl Gustav Naumann, Leipzig, 1845

27. Wie Rübezahl an einem der besten Menschen ein Exempel statuiert.

Es folgt jetzt eine sehr betrübte Geschichte, nämlich wie Rübezahl mit einem der besten Menschen wieder zusammentrifft, und ist noch obendrein eine Art von Landsmann – das Scherkind. Die Sache aber war so:

»Sagt mir doch nur Vetter, woher sind wir denn eigentlich Vettern?«, sagte beim Heiligen Geist vor Hirschberg einer zum anderen.«
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