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Kraeuterklauber

Rübezahl, der Herr des Gebirges – Folge 38

Rübezahl, der Herr des Gebirges
Volkssagen aus dem Riesengebirge
Für Jung und Alt erzählt vom Kräuterklauber
Verlag Carl Gustav Naumann, Leipzig, 1845

38. Wie Rübezahl einen Verliebten bezahlt.

Verliebten Narren war Rübezahl nicht gewogen. Wo er konnte, da hing er ihnen eins ans Bein. War in einem Dorf ein Strickreiter, der allen Weibern und Mägdlein nachstellte, wenn sie nur nicht wie die Waldteufel aussahen und war ein eitler Geck, der sich einbildete, er wäre noch etwas schöner als der Schönste. Hatte aber einen Kopf wie ein Mühlstein und ein Gesicht, welches aussah, als hätte man bei der Erschaffung, als es noch weich war, Erbsen Weiterlesen

Rübezahl, der Herr des Gebirges – Folge 37

Rübezahl, der Herr des Gebirges
Volkssagen aus dem Riesengebirge
Für Jung und Alt erzählt vom Kräuterklauber
Verlag Carl Gustav Naumann, Leipzig, 1845

37. Rübezahl bestraft einen rohen Kriegsknecht noch im Tode.

In Schmiedeberg lebte einmal ein Bursche, der hieß Mecker-Friede, war ein wüster Geselle und tat überall kein Gutes. Er peinigte die Menschen, wo er nur wusste und konnte. Darum nahm ihn niemand mehr in Dienst. Also dachte er: Ich will dem Kalbfell folgen. Krieg ist einmal, und im Krieg ist schon mancher reich geworden. Er ging also unter die Reiter. Nun war damals gerade der Krieg, welcher das arme Deutschland 30 Jahre lang verwüstete, Weiterlesen

Rübezahl, der Herr des Gebirges – Folge 36

Rübezahl, der Herr des Gebirges
Volkssagen aus dem Riesengebirge
Für Jung und Alt erzählt vom Kräuterklauber
Verlag Carl Gustav Naumann, Leipzig, 1845

36. Wie Rübezahl sich mit einer Pascherin einen Spaß macht.

Rübezahl ging eben im Gasthof Zum Raben in Landshut über den Hof, als er aus dem offnen Kellerfenster herauf weibliche Stimmen und lautes Lachen und Gekreisch hörte. Nun, bei so etwas wird selbst ein Geist neugierig. Darum ging Rübezahl hinzu und schaute hinunter. Es war ein kurioser Anblick, den er da hatte. Denn in dem Keller waren drei junge Weiblein und machten was. Dabei wollten sie sich vor Lachen ausschütten. Neben ihnen stand Weiterlesen

Rübezahl, der Herr des Gebirges – Folge 35

Rübezahl, der Herr des Gebirges
Volkssagen aus dem Riesengebirge
Für Jung und Alt erzählt vom Kräuterklauber
Verlag Carl Gustav Naumann, Leipzig, 1845

35. Wie Rübezahl einem armen Bauern Geld leiht.

Ein Bauer in Petersdorf war teils durch böse Menschen, teils durch schlechte Jahre in tiefste Armut geraten und wusste sich nicht mehr zu helfen. Besonders drängte ihn aber ein hartherziger Gläubiger wegen 100 Taler, die er ihm schuldig war, denn 100 Taler waren damals gar viel Geld.

Da sagte sein Weib: »Gehe hinunter zu unseren Vettern und sprich sie um die 100 Taler an. Sie sind reich und Weiterlesen

Rübezahl, der Herr des Gebirges – Folge 34

Rübezahl, der Herr des Gebirges
Volkssagen aus dem Riesengebirge
Für Jung und Alt erzählt vom Kräuterklauber
Verlag Carl Gustav Naumann, Leipzig, 1845

34. Wie Rübezahl vier übermütige Musterreiter straft.

Manchmal hatte sich einer wirklich über Rübezahl ärgern können, wenn man sah, wie wenig er mit der Welt bekannt war. So saß er eines Tages oben auf dem Grubenstein, der von ihm Rübezahls Kanzel genannt wird, und sah hinunter auf die Welt und dachte an das und jenes. Da kamen an ihn heran drei Reisende, so sich das Gebirge besehen wollten, berochen sich, wie die Hündlein zu tun pflegen, und kamen endlich miteinander ins Gespräch. Es Weiterlesen

Rübezahl, der Herr des Gebirges – Folge 33

Rübezahl, der Herr des Gebirges
Volkssagen aus dem Riesengebirge
Für Jung und Alt erzählt vom Kräuterklauber
Verlag Carl Gustav Naumann, Leipzig, 1845

33. Wie Rübezahl einige Krakeler belehrt.

Es weiß jeder, der einen Krieg mit durchgelebt hat, was das sagen will, und dass keiner gut durchkommt, wenn er unter böse Rotten gerät. So war es besonders im Dreißigjährigen Krieg. Damals kam auch ein Haufen Reiter ans Gebirge, wollten hinüber nach Böhmen und meinten, ums Gebirge herumzureiten sei viel zu umständlich. Man müsse gerade drüber die Sturmhaube hinauf. So ritten sie denn drauf los und dachten: Wenn ihr den Weg nicht Weiterlesen