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Literatur

Allerhand Geister – Zum schönen Brunnen – Teil 3

Allerhand Geister
Geschichten von Edmund Hoefer
Stuttgart. Verlag der I. G. Cotta’schen Buchhandlung. 1876

Zum schönen Brunnen
Eine Kneip- und Spukgeschichte

3.

Von dem bekannten Unbekannten

Wir wissen es nicht, ob es wirklich besagte traurige Erfahrung und die Gedanken über dieselbe waren, welche die Weiterlesen →

Im Zauberbann des Harzgebirges – Teil 42

Im Zauberbann des Harzgebirges
Sagen und Geschichten, gesammelt von Marie Kutschmann

Kloster Walkenried

Anmutig, von hohen Bergen umschlossen, liegt das freundliche Dorf Walkenried, dessen Häuser von der mächtigen Ruine des ehemaligen Zisterzienserklosters Walkenried überragt werden.

Im Jahre 1129 wurde das Kloster von der frommen Gräfin Adelheid von Klettenberg gegründet, die nicht allein den Grund und Boden zu dem Bau gab, sondern auch für inneren und äußeren Schmuck sorgte und zahlreiche Reliquien mit großen Kosten anschaffte. Kaiserliche und päpstliche Privilegien beförderten den Aufschwung und bald gehörte Walkenried zu einem der reichsten Klöster.
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Das Gespenst im alten Schloss – Kapitel III

Das Gespenst im alten Schloss
Oder: Ein Verbrecher verrät sich selbst

III.

In der Försterei hatte bereits die junge und bildschöne Frau des Försters alles in Ordnung gebracht. Auch das Frühstück für ihren Herrn war schon bereitet. Sie erwartete ihn sitzend bei dem Spinnrad. Endlich kam er die Holztreppe herab, die in seine Wohnung führte. Mürrisch grüßend setzte er sich an die Tischecke, um die duftige Weinsuppe zu genießen. Er war ein mittelgroßer, breitschulteriger Mann, von muskulöser gedrungener Gestalt, welche große Kraft verriet. Seine Blicke aber waren finster und stechend, welche Leidenschaftlichkeit und Rohheit zu erkennen geben. Sein Bart und Kopfhaar waren verwahrlost und struppig und an den Schläfen bereits Weiterlesen →

Die Sternkammer – Band 2 – Kapitel 1

William Harrison Ainsworth
Die Sternkammer – Band 2
Ein historischer Roman
Christian Ernst Kollmann Verlag, Leipzig, 1854

Erstes Kapitel

Das unbesonnene Versprechen

Während des leichten Mahles erklärte Jocelyn auf die Fragen des Puritaners den zweifachen Beweggrund seiner Reise nach London, nämlich den Wunsch, sich an den Feinden seines Vaters zu rächen, und die Hoffnung, eine ehrenvolle Anstellung zu erhalten, wie sie ein Edelmann annehmen könne.
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Deutsche Märchen und Sagen 80

Johannes Wilhelm Wolf
Deutsche Märchen und Sagen
Leipzig, F. A. Brockhaus, 1845

94. Reissenstein

Auf dem Reissenstein oder Riesenstein wohnte ehedem ein gewaltiger Riese. Der wollte sich eine Burg bauen und rief am Ende eine Anzahl Werkleute zusammen, denen er befahl, oben auf dem Berg ein Schloss aufzurichten. Als das Werk fast vollendet war und nur der letzte Nagel am obersten Fenster noch fehlte, die Werkleute aber zaghaft dastanden, indem diese Arbeit eine gar gefährliche war, da fasste der Riese plötzlich einen der Knechte beim Kragen und hielt ihn vor das Fenster.
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