Marcel Riepegerste Raum 211² – Rachespiel
Marcel Riepegerste
Raum 211² Rachespiel
Marcel Riepegerste hat vor wenigen Wochen den zweiten Teil seiner Dystopie veröffentlicht, der nun an diesem Ort ebenfalls besprochen werden soll.
Wir erinnern uns, dass der Staat Deutschland und ein großer Pharmakonzern im ersten Teil dafür sorgten, dass von Forschern die Frage beantwortet wurde, ob Straftäter überhaupt bei ihren Taten Entscheidungsfreiheit hatten, oder ob die Verbrechen in ihrem Hirn so angelegt waren, dass sie diese, weil sie sich zu keiner Zeit dagegen entscheiden konnten, begehen mussten.
Straftäter und ihre Taten standen im Mittelpunkt von Experimenten auf einer Ostseeinsel und danach wurde die Frage nach ihrem freien Willen so beantwortet, dass der Mensch keinen solchen hat und allenfalls durch entsprechende Medikamente dazu gebracht werden kann, Weiterlesen
Helga Glaesener – Das Kind der Lügen
Helga Glaesener – Das Kind der Lügen
Der Kriminalroman von Helga Glaesener spielt im August bis September 1929 in Hamburg und Umgebung.
Am Anfang des Romans wird Mette Gerdes hingerichtet. Sie war Leiterin eines Heims für körperlich und seelisch Verkrüppelte, die nach dem Ende des Ersten Weltkriegs in die Heimat zurückkehrten und von den meisten anderen Menschen ignoriert oder verachtet wurden.
Mette pflegte die Gestrandeten sorgfältig, verteilte gutes Essen und führte positive Gespräche mit ihnen, sodass sie nach Ansicht des Arztes, der die armen Leute ebenfalls betreute, große psychische Fortschritte machten.
Der Arzt wurde dann auch böse, als die Polizei Mette beschuldigte, mehrere ihrer Pfleglinge ermordet zu haben. Weiterlesen
Thorsten Schleif – Richter morden besser
Thorsten Schleif – Richter morden besser
Siggi Buckmann, um die fünfzig Jahre alt, ist Richter am Amtsgericht. Er ist geschieden, liebt seine Frau noch immer und hat zwei erwachsene Töchter. Als junger Jurist wollte er der Gerechtigkeit dienen. Nun, da er schon lange am Amtsgericht seinen Job versieht, macht er nur noch Dienst nach Vorschrift, denn sämtliche Urteile, die er auf dieser Ebene fällt, werden in Berufungsverfahren kassiert, und er hat sich damit abgefunden, dass er nicht sehr viel bewirken kann.
Eines Tages jedoch wird Friedrich Diepenberg, genannt Fredi, Gelegenheitsdieb, obdachlos, heroinsüchtig und ein wirklich netter Kerl, Opfer von Heroin, das schlecht mit einem Pflanzenschutzmittel gestreckt wurde. Fredi ist dabei schon der dritte Junkie innerhalb eines Monats, der auf diese Weise stirbt.
Marcel Riepegerste – Raum 211
Man schreibt das Jahr 2026, und der Schauplatz des Thrillers ist vor allem eine kleine Insel in der Ostsee.
Die Bewohner haben diese Insel verlassen, denn die Regierung und ein großes Pharmaunternehmen wollen sie für ein Experiment nutzen und haben diesen stattdessen gute Perspektiven an anderen Orten der Republik angeboten. Einzig eine kleine Gruppe von Einheimischen, meist Rentner und recht immobil, ist geblieben.
Das Experiment, das auf der Insel stattfinden soll, wird von einem Team aus Wissenschaftlern geleitet, die noch einiges Personal, zum Beispiel für die Küche oder als Wache, benötigen. Der Bundeskanzler und sein Justizminister sind eingeweiht und verkünden dem Volk, es handele sich um ein Experiment, bei welchem Straftäter in einer freien Form auf der Insel zusammenleben sollen, wie es in anderen Ländern schon passiert sei. Auf diese Weise sollen Fragen der Presse und der Bürger verhindert werden und das Experiment ganz in Ruhe Weiterlesen
Wendy Heard – Kill Club
Jasmine Benavides, genannt Jazz, ist eine junge amerikanische Frau und lebt in Los Angeles. Sie hat einen festen Job bei Trader Joe‘ s und kann sich eine kleine Singlewohnung und einen alten Truck leisten. Außerdem hat sie einige Vorstrafen wegen Kneipenschlägereien und spielt Schlagzeug in einer Band.
Zudem spart sie einiges Geld an, um ihrem Sohn Joaquin, dreizehn Jahre alt, eine gute Ausbildung ermöglichen zu können. Joaquin weiß nicht, dass Jazz seine Mutter ist. Ihm wurde gesagt, sie sei seine Schwester.
Er lebt bei seiner Adoptivmutter namens Carol Coleman, die ein altes Haus besitzt und sehr fromm ist. Sie geht zu den Gottesdiensten einer Freikirche und glaubt, Gott heile alle Krankheiten seiner Schäfchen. Deshalb will sie nicht, dass Joaquin Insulin nimmt, das er braucht, weil er Diabetes hat. Sie glaubt, dies sei überflüssig.
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