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Berühmte Frontiersmen, Pioniere und Scouts – Teil 1.01

Berühmte Frontiersmen, Pioniere und Scouts
Das Leben von Daniel Bonne
Kapitel 1

Daniel Boone wurde am 11. Februar 1735 in Exeter Township, Bucks County, Pennsylvania, geboren. Obwohl vereinzelt abweichende Geburtsjahre in der Literatur genannt werden, gilt dieses Datum in der modernen Forschung als gesichert. Boone wuchs als viertes von sieben Kindern in einer Familie auf, die insgesamt elf Nachkommen umfasste.

Sein Vater, Squire Boone, war ein Nachfahre von George Boone, der aus Bradwinch, England, stammte und am 10. Oktober 1717 mit seiner Familie in Philadelphia eintraf. Squire Boones Vater war ein wohlhabender Siedler, der unmittelbar nach seiner Ankunft umfangreiche Ländereien in Pennsylvania sowie Besitzungen in Maryland und Virginia erwarb. Der Überlieferung nach geht die Gründung und Benennung von Georgetown (District of Columbia) auf George Boone zurück. Die familiären Verbindungen nach Virginia führten in der historischen Literatur gelegentlich zu der irrigen Annahme, Daniel Boone sei dort geboren worden.

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Felsenherz der Trapper – Teil 02.5

Felsenherz, der Trapper
Selbst Erlebtes aus den Indianergebieten erzählt von Kapitän William Käbler
Erstveröffentlichung im Verlag moderner Lektüre GmbH, Berlin, 1922
Überarbeiteter Text
Band 2
Das Geheimnis der Llano Estacado
5. Kapitel
Am Apache-Spring

So hatte sich seine düstere Vorahnung also bestätigt. Ein Ereignis war eingetreten, das die Verfolgung Fred Hoblers beinahe unmöglich machte. Felsenherz besaß keine Waffe mehr, kein Pferd und war in der endlosen Llano Estacado vollkommen auf den Schutz des rätselhaften Skalpierten angewiesen.

Er hielt sich an den Ausläufern eines flachen Höhenzuges. Dort hoffte er, auf harten, steinigen Boden zu stoßen, der keine Spuren Weiterlesen →

Der mysteriöse Doktor Cornelius – Band 2 – Episode 8 – Kapitel 1

Gustave Le Rouge
Der mysteriöse Doktor Cornelius
Band 2

Achte Episode
Das Geisterauto
Erstes Kapitel
Mr. Steffel ist nicht zufrieden

Mr. Steffel, der Polizeichef von New York, war an diesem Tag in denkbar schlechter Stimmung. Er schritt mit ruckartigen Schritten in seinem luxuriösen Arbeitszimmer auf und ab und fuchtelte mit einem Bericht herum, den er gerade erhalten hatte und der vom Dienststellenleiter in Greenaway stammte.

»Wirklich«, rief er laut aus, »man weiß nicht mehr, wo einem der Kopf steht. Ich bin überlastet. Ich bräuchte doppelt so viel Personal! Es vergeht kein Tag, an dem die Zeitungen sich nicht über mich lustig machen wegen dieser berühmten Vereinigung der Weiterlesen →

Die Virginier – Erster Band – 15. Kapitel

William Makepeace Thackeray
Die Virginier
Erster Band
Wurzen, Verlags-Kontor, 1858
15. Kapitel

Ein Sonntag in Castlewood

Der zweite Tag nach Harrys Ankunft in Castlewood war ein Sonntag. Die zum Schloss gehörende Kapelle war gleichzeitig die Dorfkirche. Eine Tür vom Haus aus führte zu einem großen Prunkgestühl, welches die Familie einnahm, und hier nahmen sie nach gegebener Zeit alle der Reihe nach ihre Plätze ein, während eine recht zahlreiche Gemeinde aus dem Dorf die Bänke darunter füllte. Einige wenige alte, staubige Banner hingen vom Kirchendach, und Harry fand Gefallen an der Vorstellung, dass sie von Gefolgsleuten seiner Familie in den Kriegen des Commonwealth getragen worden waren, an denen seine Vorfahren, wie er wohl wusste, einen loyalen und glanzvollen Anteil genommen hatten.

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Die Gespenster – Vierter Teil – 41. Erzählung

Die Gespenster
Kurze Erzählungen aus dem Reich der Wahrheit von Samuel Christoph Wagener
Allen guten Schwärmern, welchen es mit dem Bekämpfen und Ablegen beunruhigender Vorurteile in Absicht des Geisterwesens ernst ist, liebevoll gewidmet von dem Erzähler Friedrich Maurer aus dem Jahr 1798
Vierter Teil

Einundvierzigste Erzählung

Die Generalin von K. zu Berlin

Dass ein verschlossenes Gewölbe für den nach der Beisetzung wiedererwachenden Scheintoten nicht viel angemessener und zweckmäßiger sei als jedes andere, wieder mit Erde angefüllte Grab — das gibt uns das empörende Schicksal der höchst bedauernswürdigen Frau Generalin von K. zu Berlin den traurigsten Beweis. Diese Dame starb in Kindesnöten und wurde in einem Gewölbe der Berlinerischen Garnisonkirche beigesetzt. In der unmittelbar darauf einbrechenden Nacht, hörte eine in der Nähe Weiterlesen →