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Varney, der Vampir – Kapitel 65

Thomas Preskett Prest
Varney, der Vampir
oder: Das Blutfest

Ursprünglich als penny dreadful von 1845 bis 1847 veröffentlicht, als es zum ersten Mal in Buchform erschien, ist Varney, der Vampir ein Vorläufer von Vampirgeschichten wie Dracula, die es stark beeinflusst hat.

Kapitel 65

Der Vampir im Mondlicht – Der falsche Freund

Varneys Besuch im Keller des einsamen Gefangenen in den Ruinen

Es war offensichtlich, dass Marchdale bei Weitem nicht so gewissenhaft war wie Sir Francis Varney, in dem, was er zu tun pflegte. Er hätte ohne Zögern das Leben jenes Gefangenen im einsamen Kerker geopfert, von dem wir – ohne den Verstand unserer Leser Weiterlesen

Wenn die Schatten der Rhön lebendig werden

Wenn die Schatten der Rhön lebendig werden

Düstere Folkhorror-Anthologie feiert Premiere auf dem Marburg-Con

Am 25. April 2026 wird es unheimlich auf dem Marburg-Con: Mit RHoN erscheint eine neue Folkhorror-Anthologie, die ihre Leser in die Abgründe einer kriegsversehrten Mittelgebirgsregion entführt. Elf schaurig-makabre Kurzgeschichten versprechen Gänsehaut und bieten zugleich einen ersten Ausblick auf das kommende gleichnamige OSR-Rollenspiel.

Die Anthologie, herausgegeben von Philipp Lohmann und basierend auf der Welt von Matthias Platzer, schöpft ihre Inspiration aus den Sagen und Legenden der spätmittelalterlichen Rhön. Die Leser erwartet eine düstere Reise durch ein Land, in dem der Krieg zwar verstummt ist, das Grauen in den Wäldern jedoch erst erwacht.

Die Geschichten decken die vielfältige Bandbreite des Folkhorrors ab: von okkulten Mordserien und rachsüchtigen Untoten über Hexerei bis hin zu wahnsinnigen Albträumen. Jedes Werk fängt das raue Flair der RHoN-Welt ein.

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Expedition ins Ewige Eis: Wo die Mythen lebendig werden

Expedition ins Ewige Eis: Wo die Mythen lebendig werden

Grönland ist nicht bloß die größte Insel der Erde – es ist ein Grenzland. Hier, wo der Permafrost die Zeit konserviert und das Nordlicht wie flüssiges Magie-Feuer über den Himmel tanzt, ist die Membran zwischen unserer Welt und dem Jenseits so hauchdünn wie das erste Eis im September. In der endlosen arktischen Nacht, in der der Wind nicht bloß weht, sondern in vergessenen Dialekten flüstert, haben die Inuit eine Mythologie gewoben, die so unerbittlich und faszinierend ist wie die Gletscher selbst.

Willkommen in der Welt der Geister und Monstren. Wir werfen einen ersten Blick hinter den Schleier des grönländischen Schreckens.

Sassuma Arnaa: Die Herrin der Abgründe

Sie ist die unangefochtene Regentin des Nordatlantiks. Während wir sie im Rest der Welt oft als Sedna kennen, nennen die Grönländer sie ehrfurchtsvoll Sassuma Arnaa – die Mutter des Meeres.

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Lilien über weißen Wegen: Die Eroberung Kanadas

Lilien über weißen Wegen: Die Eroberung Kanadas

Die Irokesenkriege, in der Geschichtsschreibung auch als Biberkriege oder Franzosen- und Irokesenkriege bekannt, bezeichnen eine gewaltsame Epoche im 17. Jahrhundert. Im Zentrum dieser Konflikte stand der Haudenosaunee-Bund – ein Zusammenschluss der Mohawk, Oneida, Onondaga, Cayuga und Seneca (auch Fünf Nationen genannt). Sie kämpften gegen zahlreiche benachbarte First Nations sowie gegen französische Kolonialtruppen um die Vorherrschaft im Pelzhandel.

Ihren Ursprung nahmen diese Auseinandersetzungen im erbitterten Wettbewerb um Ressourcen. Im Verlauf des 17. Jahrhunderts entwickelte sich eine tiefe wirtschaftliche Abhängigkeit zwischen den Haudenosaunee und den europäischen Mächten. Während der Bund mit britischen und niederländischen Kaufleuten handelte und Felle gegen Eisenwerkzeuge, Musketen und Textilien tauschte, suchten ihre traditionellen Feinde – darunter die Huron-Wendat und Algonquin – den Schulterschluss mit französischen Händlern. Dieser Konkurrenzkampf heizte die ohnehin bestehenden Spannungen zwischen den indigenen Völkern massiv an.

Mitte des 17. Jahrhunderts waren die Biberbestände im Stammesgebiet der Haudenosaunee nahezu erschöpft. Um den lukrativen Weiterlesen

Die Manga Comic Con im Jahr des Feuerpferdes: Ein globales Spektakel in Leipzig

Die Manga Comic Con im Jahr des Feuerpferdes: Ein globales Spektakel in Leipzig

Vom 19. bis 22. März 2026 wird die Manga Comic Con (MCC) in Leipzig zur Bühne für ein internationales Fest der Manga-, Comic- und Anime-Kultur. Mit einem beeindruckenden Line-Up aus renommierten Mangaka, Synchronsprechern und Verlagen aus aller Welt verspricht die Veranstaltung ein Highlight der Leipziger Buchmesse zu werden. Neben dem Leipziger Cosplay Wettbewerb und der Cosplay Performance Meisterschaft Deutschland wird der brandneue Tancho Award erstmals verliehen, um die deutschsprachige Manga-Szene ins Rampenlicht zu rücken.

Ein Jahr der Transformation und kreativen Entfaltung

Im Jahr 2026, das im japanischen Kalender für kraftvolle Transformationen und mutige Neuanfänge steht, erwarten die Besucher der MCC zahlreiche spannende Neuerscheinungen. Viele Mangaka haben sich angemeldet, um ihre neuesten Werke zu präsentieren und in Workshops die Kreativität der Fans zu fördern. Diese Veranstaltungen bieten eine einzigartige Gelegenheit, den Geist einer Szene zu feiern, die durch Vielfalt und Innovation besticht.

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