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Marc Jordan – Band 1 – Kapitel 1

Marc Jordan
Heldentaten des größten französischen Detektivs
Band 1
Die Entführung einer Jungfrau
Kapitel 1
In den Tiefen von Paris

Ein sintflutartiger Regen war über Paris niedergegangen, begleitet von Donnerschlägen und Blitzen. Die Straßen hatten sich in Bäche verwandelt, und die Passanten, die es angesichts des heftigen Wolkenbruchs selbst mit Regenschirmen nicht wagten, ihren Weg fortzusetzen, suchten Schutz unter den Hoftoren oder den Markisen der Geschäfte, von denen wahre Sturzbäche herabstürzten.

An der Ecke Rue Montmartre und Rue du Mail war ein Kanalisationsschacht, aus dem die Arbeiter überstürzt heraufgestiegen waren, offen geblieben. Die beiden Männer waren mit ihren großen Stiefeln, ihrer Laterne und ihren Arbeitsgeräten in eine nahe Weiterlesen

Aus den Geheimakten des Welt-Detektivs – Band 13 – 3. Kapitel

Aus den Geheimakten des Weltdetektivs
Band 13
Das Spitzenkleid der Königin
3. Kapitel
Ein Spitzensammler

Die Insel Wight, auf welcher sich das alte Schloss, der Stammsitz des Geschlechts Lord Harald Dumbarton, erhob, ist durch die Meerenge Solent und Spithead vom englischen Festlande getrennt und liegt etwa sechs Kilometer weit vom Lande entfernt. Eine Kette von Kreidehügeln durchzieht die Mitte der Insel vom Culver Cliff im Osten bis zu den zackigen, von den Meereswogen zernagten Needles im Westen. Eine zweite hohe Hügelreihe liegt im Süden der Insel und bildet hier eine hohe malerische Steilküste. Dieser südliche, durch Felsenmauern begrenzte Teil der Insel ist es, welcher durch sein gesundes Klima weit und breit bekannt geworden ist. Myrten, Fuchsien, Verbenen und andere exotische Pflanzen gedeihen hier im Freien. Daher haben denn auch die reichen Engländer hier ihre Landhäuser aufgebaut, denn nirgends konnten sie den heißen Sommer angenehmer und gesünder verbringen als hier am Strand des Meeres, gegen die rauen Winde durch die gewaltigen Kreidefelsen geschützt, die Weiterlesen

Das Geheimnis zweier Ozeane – Erster Teil – Kapitel 5.1.

Grigori B. Adamow
Das Geheimnis zweier Ozeane
Ein wissenschaftlich-phantastischer Roman
Originaltitel: Тайна двух океанов
Erster Teil
Ein außergewöhnliches Schiff
Kapitel 5.1
Kursänderung

Das Unterseeboot war ein Kriegsschiff. Die Feinde der Sowjetunion hatten wiederholt versucht, an die Baupläne des geheimnisvollen U-Bootes zu gelangen, sowie Materialien und Konstruktionsberechnungen an sich zu reißen. Rund um das Werk, in dem der Bau stattfand, strichen Tag und Nacht Spione umher. Zwei verantwortliche Mitarbeiter des Werkes, bei denen man offensichtlich vermutet hatte, Dokumente über das U-Boot in deren Wohnungen erbeuten zu können, waren ermordet aufgefunden worden. Man spürte die Spione auf, warf sie ins Gefängnis, und einige wurden wegen Mordes erschossen. Doch ihre Zahl nahm Weiterlesen

Deadwood Dick – Der schwarze Reiter der Black Hills – Kapitel 14

Deadwood Dick – Der Prinz der Straße
Oder: Der schwarze Reiter der Black Hills
Von Edward L. Wheeler
Kapitel 14
Triumph von kurzer Dauer

Redburn sprang von seinem Sitz auf, eilte an ihre Seite und hob sie behutsam in seine Arme.

»Die Ärmste!«, murmelte er, während sein Blick auf ihr bleiches, regungsloses Gesicht fiel. »Der Schock war zu viel für sie. Kein Wunder, dass sie in Ohnmacht gefallen ist.« Er bettete sie auf das Sofa und hielt die anderen zurück, die sich neugierig herandrängten.

»Bringt kaltes Wasser!«, befahl er. »Ich werde sie gleich wieder zu sich bringen.«

Alice beeilte sich, der Aufforderung nachzukommen. Anitas Gesicht und Hände wurden mit der kühlenden Flüssigkeit benetzt, bis Weiterlesen

Frank Reade Library – Nummer 1 – Kapitel 9

Frank Reade jr. und sein neuer Dampfmann
Oder: Die Reise des jungen Erfinders in den Wilden Westen
Kapitel 9
Pomps Fehler

Frank Reade, jr. fühlte sich wie in eine Decke eingerollt und schlief ein. Er glaubte nicht, dass der Bandit Cliff in der Lage sein würde, sie in dieser Nacht zu behelligen. Es war Barneys erste Wache. Der Hibernier hielt bis Mitternacht im Käfig gewissenhaft Ausschau. Dann rief er Pomp, um ihn abzulösen. Der Schwarze hielt bis in die frühen Morgenstunden gut Wache. Die Dunkelheit war überaus dicht. Um diese Zeit verspürte Pomp eine flaues Gefühl in der Magengegend und ein großes Verlangen nach Wasser. Sein Durst wurde immer verzehrender, und es schien ihm, als müsse er ihn um jeden Preis stillen. Doch als er in den Tank sah, stellte er fest, dass dieser leer war. Es gab keinen Schluck kaltes Wasser mehr im Wagen. Angesichts dieser ernüchternden Feststellung wurde Pomp nachdenklich.

»Ich denke mir bloß, wenn ich ein bisschen Wasser hätte, wäre alles wieder gut«, murmelte er; »aber wie zum Teufel soll dieser Weiterlesen