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Im Original Edward L. Wheeler

Deadwood Dick – Der schwarze Reiter der Black Hills – Kapitel 13

Deadwood Dick – Der Prinz der Straße
Oder: Der schwarze Reiter der Black Hills
Von Edward L. Wheeler
Kapitel 13

Bei der Hütte

Was mochte dies bedeuten? War der alte, bucklige und krummbeinige Schürfer dem Wahnsinn anheimgefallen, oder beabsichtigte er im Mutwillen, die schöne Maid zu kränken? Fearless Frank stand reglos abseits, scheinbar ohne jeden Einwand gegen diese ungestüme Umarmung, und die Indianer taten es ihm gleich. Alice Terry selbst unternahm keinerlei ernsthaften Versuch, sich aus den bärenhaften Armen des Generals zu befreien.

Mit wenigen Sätzen eilte Redburn herbei – atemlos, keuchend und von Schweiß überströmt.

»Was hat diese schändliche Szene zu bedeuten?«, herrschte er sie zornig an.

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Deadwood Dick – Der schwarze Reiter der Black Hills – Kapitel 12

Deadwood Dick – Der Prinz der Straße
Oder: Der schwarze Reiter der Black Hills
Von Edward L. Wheeler
Kapitel 12

Allseitige Übereinkünfte

Der alte General Nix war der Erste, der die neue Invasion entdeckte. »Gütiger Himmel!«, stieß er aus und fuchtelte aufgeregt mit seinem Stock herum. »Seht euch nur die an, die es sich in den Kopf gesetzt haben, in unser Sanctum Sanctorum hier oben einzufallen! Heilige Mutter Gottes! Wir werden hier noch vor Sonnenuntergang zu einer kompletten Stadt zugebaut, wenn die Bevölkerung und die Sippschaft noch zahlreicher werden. Da sind gut fünfzig dieser Haie, mehr oder weniger – eher erheblich mehr als weniger – und wenn wir hier nicht ordentlich auftrumpfen, um sie rauszuschmeißen, dann könnt ihr mich eine schielende Hyäne mit Hasenscharte nennen, das ist alles.«

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Deadwood Dick – Der schwarze Reiter der Black Hills – Kapitel 11

Deadwood Dick – Der Prinz der Straße
Oder: Der schwarze Reiter der Black Hills
Von Edward L. Wheeler
Kapitel 11

Die Pocket-Gulch-Minen – Eindringlinge

Wir halten es für angebracht, den Schauplatz noch einmal in die Pocket Gulch, die Heimat der süßen, traurig dreinblickenden Anita, zurückzuverlegen. Es war ein Monat später – ein langer, ereignisreicher Monat, seit Justin McKenzie Ned Harris unweit von Deadwood unter der Mittagssonne erschossen hatte.

Als wir auf dem Weg zur zerklüfteten Quer-Schlucht zum Flower Pocket zurückkehrten und durch die klaffende Spalte gingen, bot sich uns ein Anblick, der nicht von schlummernder Schönheit, sondern von reger Geschäftigkeit geprägt ist. Beim letzten Besuch im blumenübersäten Paradies der Hügel hatten wir das nicht vorgefunden.

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Deadwood Dick – Der schwarze Reiter der Black Hills – Kapitel 10

Deadwood Dick – Der Prinz der Straße
Oder: Der schwarze Reiter der Black Hills
Von Edward L. Wheeler
Kapitel 10

Das Duell und sein Ausgang

Die beiden saßen sich gegenüber und tauschten feindselige Blicke aus. Jeder hielt eine Hand um den Griff einer Pistole und saß regungslos wie eine Statue da.

Auch Alice Terry war blass geworden. Sie sah, dass ihr Freund und Beschützer und der Fremde Feinde waren – dass dieses Treffen, obwohl es rein zufällig gewesen war, nicht ohne Probleme enden würde. Sie presste die Lippen zusammen, ihre Augen blitzten und sie zog ihr Pferd näher an das von Scarlet Boy heran.

Als er diese Handlung sah, erschien ein schwaches Lächeln, eine Mischung aus Verachtung und Mitleid, auf den Lippen von Ned Weiterlesen

Deadwood Dick – Der schwarze Reiter der Black Hills – Kapitel 9

Deadwood Dick – Der Prinz der Straße
Oder: Der schwarze Reiter der Black Hills
Von Edward L. Wheeler
Kapitel 9

Im Met

Einige Nächte nach den im letzten Kapitel geschilderten Ereignissen ist es unsere Pflicht, erneut den berüchtigten Metropolitan-Saloon in Deadwood zu besuchen, um zu sehen, was dort vor sich geht.

Wie üblich ist alles rund um den Ort und in ihm buchstäblich »glühend heiß«. Die Bars sind ständig überfüllt, die Spieltische nie leer und der Tanzsaal so voll mit Menschen, dass das Tanzen, früher eine Hauptattraktion, ausgesetzt werden musste.

Der Zustrom von Pilgern in die Black Hills in den letzten Tagen war mehr als erstaunlich: Jede Kutsche war überfüllt mit fieberhaften Passagieren und täglich kamen zwei bis zwölf Züge an.

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