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Im Original Edward L. Wheeler

Deadwood Dick – Der schwarze Reiter der Black Hills – Kapitel 11

Deadwood Dick – Der Prinz der Straße
Oder: Der schwarze Reiter der Black Hills
Von Edward L. Wheeler
Kapitel 11

Die Pocket-Gulch-Minen – Eindringlinge

Wir halten es für angebracht, den Schauplatz noch einmal in die Pocket Gulch, die Heimat der süßen, traurig dreinblickenden Anita, zurückzuverlegen. Es war ein Monat später – ein langer, ereignisreicher Monat, seit Justin McKenzie Ned Harris unweit von Deadwood unter der Mittagssonne erschossen hatte.

Als wir auf dem Weg zur zerklüfteten Quer-Schlucht zum Flower Pocket zurückkehrten und durch die klaffende Spalte gingen, bot sich uns ein Anblick, der nicht von schlummernder Schönheit, sondern von reger Geschäftigkeit geprägt ist. Beim letzten Besuch im blumenübersäten Paradies der Hügel hatten wir das nicht vorgefunden.

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Deadwood Dick – Der schwarze Reiter der Black Hills – Kapitel 10

Deadwood Dick – Der Prinz der Straße
Oder: Der schwarze Reiter der Black Hills
Von Edward L. Wheeler
Kapitel 10

Das Duell und sein Ausgang

Die beiden saßen sich gegenüber und tauschten feindselige Blicke aus. Jeder hielt eine Hand um den Griff einer Pistole und saß regungslos wie eine Statue da.

Auch Alice Terry war blass geworden. Sie sah, dass ihr Freund und Beschützer und der Fremde Feinde waren – dass dieses Treffen, obwohl es rein zufällig gewesen war, nicht ohne Probleme enden würde. Sie presste die Lippen zusammen, ihre Augen blitzten und sie zog ihr Pferd näher an das von Scarlet Boy heran.

Als er diese Handlung sah, erschien ein schwaches Lächeln, eine Mischung aus Verachtung und Mitleid, auf den Lippen von Ned Weiterlesen

Deadwood Dick – Der schwarze Reiter der Black Hills – Kapitel 9

Deadwood Dick – Der Prinz der Straße
Oder: Der schwarze Reiter der Black Hills
Von Edward L. Wheeler
Kapitel 9

Im Met

Einige Nächte nach den im letzten Kapitel geschilderten Ereignissen ist es unsere Pflicht, erneut den berüchtigten Metropolitan-Saloon in Deadwood zu besuchen, um zu sehen, was dort vor sich geht.

Wie üblich ist alles rund um den Ort und in ihm buchstäblich »glühend heiß«. Die Bars sind ständig überfüllt, die Spieltische nie leer und der Tanzsaal so voll mit Menschen, dass das Tanzen, früher eine Hauptattraktion, ausgesetzt werden musste.

Der Zustrom von Pilgern in die Black Hills in den letzten Tagen war mehr als erstaunlich: Jede Kutsche war überfüllt mit fieberhaften Passagieren und täglich kamen zwei bis zwölf Züge an.

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Deadwood Dick – Der schwarze Reiter der Black Hills – Kapitel 8

Deadwood Dick – Der Prinz der Straße
Oder: Der schwarze Reiter der Black Hills
Von Edward L. Wheeler
Kapitel 8

Noch nicht!

Mit einem Stöhnen fiel Deadwood Dick zu Boden. Blut spritzte aus einer Wunde in seiner Brust. Die Kugel des älteren Filmore hatte ihr Ziel tatsächlich getroffen.

Laut waren die Schreie der Wut und Rache, als etwa zwanzig maskierte Männer aus dem Gebüsch strömten und die Kutsche umzingelten.

»Erschießt den verfluchten Kerl!«, rief einer von ihnen. »Er hat unseren Anführer getötet, und bei allen Heiligen im Kalender soll er dafür büßen!«

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Deadwood Dick – Der schwarze Reiter der Black Hills – Kapitel 7

Deadwood Dick – Der Prinz der Straße
Oder: Der schwarze Reiter der Black Hills
Von Edward L. Wheeler
Kapitel 7

Ein Überfall

Laut rumpelnd kam die Postkutsche aus Cheyenne um Mitternacht auf der schwarzen Canyonstraße nach Deadwood. Sie war voll beladen mit Passagieren und hatte eine Verspätung von ganzen fünf Stunden, da eine Achse gebrochen war und unterwegs ersetzt werden musste. Sechs buckelnde, wiegende Pferde waren davor gespannt, die der erfahrene Kutscher mit der Geschicklichkeit eines Zirkusartisten lenkte. Das Knallen seiner langen Peitsche hallte in der Nacht wie Pistolenschüsse wider.

Die Straße führte durch eine wilde, gewundene Schlucht, gesäumt von hohen, gespenstischen Kiefern. Gelegentlich fiel ein Streifen schaudererregenden Mondlichts auf die holprige Straße, über die die Kutsche mit wilder Rücksichtslosigkeit raste.

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